Rainers Horen
Sonntag, den 11.04.2004
Der erste schöne Tag bei Kübis Hanseaten-Werft. Nun ist es aber doch recht kalt geworden und wieder hat der Winkreflex geklappt. Die Hamburger und ihre Besucher haben doch einen Herdentrieb. Schön, dass immer wieder auszutesten.
Gerade in meiner Jarrestadtwohnung zurück entdecke ich eine neue Brahem-CD im Eingangsfach. Ist einfach zauberhaft. Ist wieder Futter für meine VOX (und eine Freunde für meine nichttauben Nachbarn. Musik wird störend oft empfunden, besonders wenn mit Geräusch verbunden -- so titelte schon Wilhelm Busch.
Auch Baxter wartet immer auf die Geräusche, die die jungen Leuten von gegenüber machen. Nach langer Zeit wieder mal das Video « Bell mir das Lied vom Tod». Einfach köstlich, wie die Welt aus der Sicht eines Hundes gezeigt wird.
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Sonnabend, den 10.04.2004
«Coole Outfits» werden im ZDF-tiwi im Rahmen einer Kindersendung über die neue Armut in unserem schönen Deutschland vorgestellt. Überhaupt werden den Kids die Armut schmackhaft gemacht. Politische Grundaussage: «Trotz schlechter Startbedigungen (alleinerziehende, arbeitslose Mutter) kann es Patrick schaffen, er muss in der Schule immer nur fleißig sein, dann kann er auch mal ein Häuschen mit Vorgarten haben.
Und später bringt der Klapperstorch die Kinder und der Osterhase die buten Eier.

Aus dem Radausflug wurde nichts. Leider hat ein Velopediker auf die Absagemail nicht geantwortet, so dass ich mal kurz zur <>fahren musste wurde -- wieder eine persönliche Bestleistung mit 40 Minuten vom Schlump bis dorthin.

So, sind jetzt auch Deutsche in die Fänge der Bösen geraten. Eigentlich wäre es sogar besser, wenn sie, wie Nachrichtenagenturen melden, tot sind. So kommt die deutsche Regierung nicht in Verlegenheit, eine Entscheidung treffen zu müssen.

Der Koch, Liebhaber und der Dieb (oder so ähnlich): ist schon schrecklich. Warum tun wir uns das nur an. Zumindest hat es Angelika dazu gebracht, sich was aus der Küche zu holen. Mir würde jeder Bissen im Halse stecken bleiben.
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Freitag, den 09.04.2004
Trotz Ostern ist blauer Himmel und zu Mittag gibt es Curryhuhn mit Chikoree, Reis und Kartoffeln.

Im TV läuft wie immer Archibald Smith mit Hans Peter Korf als Held wider Willen. Und nun «Der Bauch des Architekten» von P. Greenaway. Toll, dass noch VHS-Videos gibt. Irgendwie machen diese Greenawayfilme immer so melancholisch.
Offenbar war er Jungfrau -- so wie Goethe. Auch der Geheime Rat war kein Menschenfreund, er sprach sehr schlecht über Schiller und andere, wenn sie nicht zugegen waren.
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Donnerstag, den 08.04.2004
Ah, Manuela hat schon angebissen...

Ein Tag, der mit zuen (thüringisch für «geschlossen») Geschäften droht, iniitiert solch eine Angst in der Bevölkerung, dass regelrechte Panikkäufe abgehen. Personal hat Gutsle in der Schlange verteilt, damit die Laune bleibt. Das Gute: ich kam mal zu der Gelegenheit, intensiv das Warenangebot zu betrachten. Immerhin scheint es mehr Katzen- als Kindernahrung zu geben.
Was ist nun anders am Karfreitag als an einem jeden beliebigen Sonntag?
Juden fragen sich das auch jeden Pessachabend einmal im Jahr: «Warum ist dieser Abend anders als andere Abende?». So lautet die erste der vier Fragen in der Pessach Hagadah.
Um beim Thema zu bleiben, habe ich gerade einen Artikel über Blogger gefunden: Nicht umsonst nennt man mich den Paganini der Überleitung.
Nun weiss ich auch, was diesen Tag so besonders macht. Eine Firma fragt mich brieflich, ob ich Interesse an einer beruflichen Veränderung habe. Finde ich gut. Fühle mich so, wie auf dem kleinen Bild.
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Mittwoch, den 07.04.2004
Wieder viel zu lange geschlafen. Nun doch wieder am Notebook sitzend und diesen Blog zu bauen. Sind's vielleicht nicht die ber?hmten Perlen?
Na jedenfalls habe ich damit wieder drei Stunden totgeschlagen.
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