Rainers Horen
Sonntag, den 05.03.2006 [20:47]
Leider kann der Scan nicht mal bruchstückhaft die Schönheit der Christian Rohlfschen Bilder wiedergeben. Leider war heute letzter Ausstellungstag im Barlachhaus. Ein Bild, das die Alte Gelmerodasche Chaussee im Winter darstellt, war so toll, dass ich immer noch beeindruckt bin.

Aus jedem Abstand vom Bild entstand ein anderer Eindruck. Sieht man ja auch selten - ein Ölgemälde in Schwarzweiss...
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Sonnabend, den 04.03.2006 [17:52]
Kurze Suche auf der Entwicklerseite von mySQL nach GIS-Unterstützung bringt das Thema 'Spatialfunktionen'. Offenbar sind die mehr so zur Darstellung und Umrechnung vektorisierter Kartendaten gedacht und decken den Standard OpenGIS ab. Ob mir das weiterhilft? Das dürfen Zweifel angebracht sein.
Erste Test laufen heute abend an.

Als Ablenkung läuft die Kontaktschmiede jetzt nicht mehr mit Session-URL. Es wird spannend, ob sich das bei google bemerkbar macht. Dann werden wohl auch die Aufklärungsseiten von Anna Fischer-Dücklemannn bekannter. Und das Schlimmste ist die Tatsache, dass Aggis "Hamburger Kaffeeklatsch" einen Googlepunkt mehr hat. Ein unmöglicher Vorgang.
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Freitag, den 03.03.2006 [21:16]
Gerade eben fuhr eine eisbrecherische Barkasse durch das Fleet. Die Entenbotschaft ist stark fragmentiert.
Das erinnert sehr an die Leichtigkeit der Realität, die - wie Watzlawik behauptet - ein Messer ohne Schneide ist, dem der Griff verlustig gegangen ist. Nun ist es also dahin und der Frühling kann kommen und im Schlau-Dich-Schlau-Fernsehen läuft eine Dauerwerbesendung für das Luxusschiff AIDA. Das Ganze firmiert noch unter GALILEO und wird nicht als Reklame gekennzeichnet. Ist aber klar, da die Abläufe stets völlig kritiklos wiedergegeben werden.

Heute fand ich in einem GeoIP-Paket eine ca. 80 MB große Datei, die alle Orte auf dieser Welt mit ihren GPS-Daten enthält. Da juckt es in den Programmiererhänden mal ein GIS-Demo zu bauen, dass alle Orte in x km Abstand um einen Ort grafisch anzeigt. Bin mal gespannt, wie da mySQL darauf reagiert. Immerhin muss die Maschine knapp drei Millionen Vergleichsoperationen ausführen. Offenbar sind Beschleuniger nötig - beispielsweise eine Vorfilterung über das Land. immerhin wären es für Deutschland noch 84000 oder für die VR China 130000 Einträge.
Offenbar sind die GIS-Funktionen in mySQL4.1 eingeführt worden. Auch wenn die Engine es nativ unterstützt, wird es wohl dauern. Morgen weiss ich mehr.
Seit jetzt werden auch alte Einträge des Blogs, das noch in Latin1 war korrekt dargestellt. Die Lösung lautet seems_utf8(). Ist natürlich nicht ganz sauber - aber das beste, was geht. Die Funktion geht den Binärstrom durch detektiert typische UTF8-Sequenzen. Der Haken ist nur, das ja genau diese Dinge tatsächlich im Fließtext vorkommen könnten.
Kommt also tatsächlich mal in einem Text die Sequenz 'ü' vor, würde die Funktion das als 'ü' interpretieren.
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Donnerstag, den 02.03.2006 [18:04]
Denn Du bist Deutschland, sitz gerade!
Diese schöne Illu von Bärbel Niggemann - deren Webseite zwar schön, aber völlig weltunerreichbar ist - ermahnt uns. Ja wozu? zum Geradesitzen wohl.
Es soll wohl ein Schüler darstellen, der mit einer Aufgabe fertig, nun wartet, bis der Lehrer neue Anweisungen oder Aufgaben gibt. Genau! Der Schüler soll selbst nachdenken und zu teutschen Tugenden zurückkehren.
Halt! ist es vielleicht sarkastisch/ironisch gemeint?
Solche Motivierungskampagnen kab es wohl auch in der DDR. Dort ja wohl auch berechtigt. Eine Gesellschaft, die den Menschen die Existenzangst nimmt, hat als Gegenbalance die Unlust. So gab es Sprüche wie "Meine Hand für mein Produkt" oder später dann unter dem Dachdecker aus dem Saarland hieß es: "Ich leiste was - ich leiste mir was".
Na, jetzt haben wir's. Im Kopf obiger Webseite finde ich die Schlagworte "... Agenda 2010, HartzIV, Arbeitsamt, Regierungskrise". Hm. Das is also eine Selbstdarstellung einer Zeichnerin, die Ihre Dienstleistung anbietet. Also von Krise kann man nun wirklich nicht sprechen. Die Banken als Spiegel unserer Ökonomie fahren fette Gewinne ein. Selbst die Telekom hat (wie heute gemeldet) einen Gewinnsprung zu verzeichnen.
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Mittwoch, den 01.03.2006 [17:51]
Da laufen offenbar Enten über den Kanal in Hammerbrock. Sie zeichnen ein rätselhaftes Muster. Und wir Menschen stehen davor und verstehen es nicht. Wir können es nur ablichten.
Vielleicht ist es eine Botschaft, wie wir Tamiflu verbessern sollen oder Außerirdische haben die Enten laufen lassen. Ich habe die Vögel jedenfalls nicht gesehen. Über nacht waren die Muster plötzlich da...
Sind es Weiterentwicklungen der Kornkreise?
Auf mystische Weise war da eine eMail heute früh mit fetten Sound-Anhang im Kasten. Also deutlicher geht es wohl nicht.

Jetzt sind schon Katzen - also Säugetiere - involviert. Der Kreis wird enger. Wohin soll das noch führen? Hätte die Vogelgrippe nicht auch Taubengrippe heißen können? Für jemanden, dessen Balkon als zentrale Winterhuder Taubenabkackstelle erwählt wurde, drängen sich solche Fragen auf.

Selbst spontane Buh-Rufe helfen da nicht mehr.

Ja nun. Jetzt nochmal auf die Hammerbroker Enten zurückzukommern: warum laufen die so gerade? OK, das ist klar - warum sollen sie "schief und krumm" laufen. Jetzt die entscheidende Frage, warum hat der Erpel oder die Ente die Richtung so spontan seine Richtung gewechselt? Oder sind die Vögel von Außerirdischen ferngesteuert?
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Dienstag, den 28.02.2006 [17:50]
"Wenn Mutti früh zur Arbeit geht,
Dann bleibe ich zu Haus.
Ich binde eine Schürze um
Und feg die Stube aus.
Das Essen kochen kann ich nicht,
Dafür bin ich zu klein.
Doch Staub hab ich schon oft gewischt.
Wie wird sich Mutti freu'n!"

Waren das noch Zeiten! Heute fegen die Jungen nicht mehr die Stube, sondern genießen die Vielfalt des TVs.
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Montag, den 27.02.2006 [10:24]
Alles wird besser. Wie schwierig war es doch vor einigen Jahren, die Herkunft von IP-Nummern aufzulösen. Mehr als die DNS gab es nicht. Jetzt haben wir GeoIP. Von der Funktion her schaut eine API in eine kompakte, lokale Datenbank und spuckt Land und Ort aus.
In der Kaufversion von MaxMind bekommt man auch den ISP und die Anbindung ausgespuckt. Dann würde man also HanseNet von Alice unterscheiden können. Allerdings bleibt das Telekomproblem: alle Nutzer dieses Dienstes werden innerhalb von Deutschland nicht lokalisiert, die die T* einen zentralen Einwahlknoten nutzt.

Was sind denn nun die 'Horen'? Die Frage ist berechtigt, kommt doch nicht jeder aus der Stadt der Dichter und Denker. Einem ehemaligen Bewohner von Weimar (einem Weimaraner) ist das bekannt, besonders wenn er als Student im Schiller- und Goethehaus gejobt hat. Also die Horen waren eine Monatszeitschrift, die Schiller herausgab, die aber bald ihr Erscheinen wieder einstellte. Offenbar gab es nicht genügend Abnehmer.

Neulich im Zug von Kassel nach Erfurt erklärte ein Spezialist die Rundbögen und seine Technikfeindlichkeit. O-Ton: "Da musste ich den Wessies erstmal das Arbeiten beibringen".

Apropos 'Weimaraner': in der Schule wurde vermittelt, dass die Einwohner dieses thüringischen Städtchens 'Weimarer' heissen, da 'Weimaraner' Jagdhunde seien. Nach der sanften Wende war von einer Sprachklitterung zu erfahren: nämlich die, dass ganz bewusst der Begriff 'Weimaraner' vermieden wurde, um eine Ähnlichkeit mit 'Hannoveraner' nicht aufkommen zu lassen.
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