Rainers Horen
Sonntag, den 12.03.2006 [16:57]
Trotz Schnee oder gerade deswegen und wegen der Sonne ist wieder halb Hamburg auf den Beinen. ist schon grandios, was die Sonnenstrahlen so alles auslösen können.
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Sonnabend, den 11.03.2006 [21:14]
Schneechaos in Hamburg. Aber Hoffung in Sicht. Das Bild von luftiger und kälterer Höhe zeigt zumindest schon was Nichtweißes.
Da können bald die Schneefräsen wieder eingeschlossen werden.
Überhaupt könnte man das ¬Satbild mittels cronjob in die Horen übernehmen. Sagen Bilder nicht mehr als mehrere Worte? Und oft ist ein Wort zur falschen Zeit und/oder Wort tödlich. L. weiß, was ich meine. So sind also Worte doch nicht Schall und Rauch, sondern können Lebenswege nachhaltig beeinflussen.
Das erinnert an den Film/Theatersück "Skoke or no Smoke" in dem die gleiche Szene mit ganz geringfügigen Veränderungen, die sich teilweise nur in der Interpretation von Gesagtem unterscheiden, verheerende Folgen für die Zeit in 3 Wochen, 5 Jahren und 15 Jahren Abstand haben. Das ganze Theaterstück wird nur von zwei Personen gespielt, was mir überhaupt nicht aufgefallen ist. Und das will schon was heißen.
Der Film ¬Bleep ist nun ndoch etwas streitbar. Schon der Waschzettel ankündigt Unheilvolles. Er läßt an "Beeing John Malcovich" ahnen ist aber doch was ganz anderes. Ein Dokufilm, der stellenweise befürchten läßt, das hier Esokram wissenschaftlich unterminiert werden soll. Vieles klingt schlüssig und der Fil liefert ja gleich die Kritikkritik mit. Der Grundgedanke ist, dass die Unbestimmtheit im Mikrobereich (Heissenberg) auch im Makrobereich gilt. Ein sehr subjektivistischer Film, der die Welt als Projektion unserer Vorstellungskraft erklärt und Phantasie als Schöpfer unser Welt erklärt. Sicher gibt es da überraschende Wahrheiten. Nämlich die, dass weibliche Schöheit im Kopf entsteht - oder daß die Sicht auf gesellschaftliche Vorgänge (im Film polnische Hochzeit, auf der Polka nicht fehlen darf) sehr subjektiv sind. Die Protagonistin (taubstumme Fotografin, - wieder so ein Amiklischee) hat den Auftrag auf einer besagten Hochzeit Photos zu schießen. Sie sieht das Geschehnis aus Ihrem Weltbild. Da vögelt der Bräutigam nicht die Braut (wäre ja auch langweilig) und Gourmands fressen sich voll.
Alos zum Schluß wird auch sie Bestandteil des Systems und vergisst ihre Vorurteile und verliebt sich. Als gestalterisches Moment vergisst sie Ihre eingebildete Häßlichkeit und entdeckt ihre Bedürfnisse. Naja.
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Freitag, den 10.03.2006 [17:47]
Wort zum Freitag:
"Natürlich bin ich komisch - sonst wäre das Leben ja ein bisschen anders.
Darüber nachzudenken, was andere denken, macht es in der Tat ein wenig schwierig. Aber wenn man das nicht macht, ist man vielleicht noch ein bisschen komischer."

Schönkomischer kann man/frau es nicht sagen. Einfach genial!

Genau so genial, wie der historische Soundschnipsel, der sich heute morgen auf der Platte fand. Otto Sander und Ulrich Wildgruber schaffen sich da an einem dadaistischen Gedicht von ¬Kurt Schwitters.
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Donnerstag, den 09.03.2006 [14:38]
Programmieren heisst ja kopieren. So zu sehen im ¬Datingcafe von Heike, wo - wie ich gerade sehe - der geografische Abstand zu benachbarten Singles aufgezeigt wird. Frau v. Heymann nutzt zwar nur die PLZ, aber immerhin. In der ¬Kontaktschmiede wird der tatsächliche Abstand aufgrund der korrekten Adresse bestimmt.
Ab heute kann man in den Horen Links setzen. Als Syntax gelten die von Wiki. Das heisst der Link kommt in doppelte, eckige Klammern. Falls der Link betextet werden soll, kommt zuerst die URL und dann der Text, wobei dann ein Leerschritt dazwischen ist.
Damit ist wieder die Frage angesprochen, welches Werkzeug man dem Endnutzer in die Hand gibt. Auf den ersten Blick erscheint Wysiwyg die beste Lösung, die aber wie schon erlebt ein zuscharfes Werkzeug ist. Es ist eben die Frage, inwieweit sich die Wikiauszeichnung als Standard durchsetzt, da sie ja nur wenige Auszeichnungen zulässt. Was aber das charamnte ist, das layout bleibt dann tatsächlich erhalten, weil man eben nicht beliebig an der Schrift rumspielen kann. Für ein Redaktionssystem scheint das die bevorzugte Lösung zu sein. Es soll aber auch Leute geben, denen es nicht gelingt, bei ¬Wikipedia einen Artikel zu verändern.
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Mittwoch, den 08.03.2006 [15:45]
Es gibt zwar zuweilen „bockige“ Projekte, aber die meisten machen viel Spaß, da der Innovationsgeist gefordert wird.
Die Aufgabe war, eine pfiffige Suchfunktion für einen Motoren- und Getriebehersteller zu bauen, bei der der hoffentlich bestellenden Ingenieur im Mittelpunkt steht. Erfahrungsgemäß sind solche Findemaschinen nicht von Betroffenen, sondern von Programmieren gemacht. Da der Horist selber Dipl.-Ing. ist, kennt er die Praxisprobleme, die nach der Demo kommen. Jetzt erstmal rumspielen!
Also einfach mit der Auswahlliste den gewünschten Betriebsfaktor auswählen und dann den gewünschten Motor. Viel Spaß!

Wie ist der Fußabdruck der Produktpalette entstanden, den der Auftraggeber zum ersten mal sah? Als Eingangsmaterial stand ein PDF-Katalog zu verfügung. Wer schon mal aus PDF eine SQL-Datenbank gefüttert hat, weiß dass das nicht trivial ist und die Kenntis regulärer Ausdrücke anzuraten ist.
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Dienstag, den 07.03.2006 [10:45]
Seit längerem gibt es in modernen Browsern die Möglichkeit, Wysiwygeigenschaften bei Eingabefeldern zu definieren. Das betrifft nicht nur Textareas, sondern prinzipell alle Blöcke, so auch Divs. Diese tolle Freiheit hat eben auch Schattenseiten. Kunden öffnen ihr Worddokument und kopieren munter die Texte in die Textarea, was dann zu unheilvollen Kreuzmodulationen mit dem vorhandenen HTML-Code führt. Ganz abgesehen davon, dass jetzt das ganze Gestaltungskonzept zerstört wird, da plötzlich andere Scriftschnitte, Farben usw. auftauchen. Das von der Webmasterei Hamburg eingesetzte tiny_mce hat tausende Schalter - da muss doch was dabeisein, das Importe über die Zwischenablage soweit kastriert, dass Rohtext übrigbleibt.
Es gibt offenbar zwei Wege: Ein Plugin installieren, das nur Rohtext zulässt. Dann müsste man den Kunden "zwingen" nur über diesen Weg zu gehen. Oder als Alternative kann man via 'valid_elements()' festlegen, welche Elemente erlaubt sind. Das müssten dann genau die sein, die die Oberfläche vorgibt. Das wären Fett, Italien, Einrückung, Aufzählung und Textköpfe. Auch eine schöne Aufgabe das zu konfigurieren.
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Montag, den 06.03.2006 [12:20]
Noch mehr unmögliche Vorgänge: Aggi kennt dnsstuff.com, was ich bisher nicht kannte. Werde ich langsam alt? Und noch derber - sie erschrickt mich mit einer informellen Zukunftsvision, die ich noch für untertrieben halte. Schwerpunkt liegt da nur in der folgerichtigen Weiterentwicklung des Netzes. Aber auch in der Offlinewelt ist schon längst ein Punkt erreicht, der uns schaudern lässt.
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