Rainers Horen
Sonntag, den 19.03.2006 [11:05]
Nächste Wünsche von Greenpeace: ein Brainstorming-Blog. Warum nicht. Jedenfalls gibt es schon eine Extension bei Mediawiki. Ist eben nur mit Modem, mit dem ich gerade unterwegs bin, schwierig realisierbar.
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Freitag, den 17.03.2006 [20:44]
Gerade in der Werbung aufgeschnappt: "Wenn plötzlich Geld da ist." Also ein echtes Thema aus dem Alltag. Muss es nicht heißen: "Wenn plötzlich Geld weg ist."?
Apropos - folgendes Szenario: Jemand kennt die Nummer eines Kontos bei der Postbank und eine passende Unterschrift des Inhabers. Dann könnte er ein Formular ausfüllen, in dem er den Verlust der EC-Karte und gleichzeitig Wohnortwechsel meldet. Schwupst schickt die Postbank neue Karte und Geheimnummer an diesen toten Briefkasten. Klingt unglaublich? Nein, ist einem guten Freund passiert. Ich glaube, ich wechsle.
Das mit der Wikitechnik ist schon faszinierend. Da hat man ein mächtiges Werkzeug in der Hand, was sehr viel kann. Der Gedanke ist doch, ein eigenes CMS zu entwickeln, das den Kern von mediaWiki verwendet. Mit Extensions ist dann der kundenspezifische Kram zu erschlagen. Ein Knackpunkt ist der Skin. Offenbar kann man eigenem Skin dann wieder alles machen. Aber: es bleibt der Albtraum: der Kunde möchte...
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Donnerstag, den 16.03.2006 [17:43]
Wieder ein neues, multimediales Tor aufgestoßen: gestern habe ich die Wikisoftware für Greenpeace installiert. Ging wirklich supereinfach. Dann kam gleich die erste Herausforderung: eine Extension musste her, mit der man Links zu Skype einfügen kann. Also ran ans Eingemachte!
Es ist eigentlich verwunderlich, dass es keine größere Sammlung solcher Erweiterungen gibt. Das mit Skype liegt ja nun auf der Hand.
Jetzt wäre noch spannend, wie diese Textpanele bei Wikipedia entstehen. Jedenfalls werden die mit Modulen gebaut, das ist schon mal klar. Die Panele heißen Vorlagen und werden wie gewöhnliche Seiten bearbeitet. So einfach kann das sein.
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Montag, den 13.03.2006 [17:45]
China scheint immer mehr ins Gespräch zu kommen. Nächsten Montag kommt Harry von Senger ins Völkerkundemuseum und spricht über sein bemerkenswertes Buch über die Strategeme. Strategeme sind in Europa nicht so bekannt und stellen irgendwie ein Mittelding zwischen List und Strategie dar. "List" hat im Deutschen eine leicht moralische negative Konotation und daraus sieht man sofort ein Problem, wie es bei der Kommunikation zwischen Chinesen und Deutschen auftreten kann. Das nämlich Chinesen traumwandlerisch diese Tricks anwenden (sie lernen sie ja quasi wie wir Hänschenklein) und der Germane ist verwundert und fühlt sich eventuell angepisst, weil er es unmoralisch empfindet.
Die Strategeme stützen sich auf ein Traktat von Sanshiliu Ji Miben Bingfa aus der Ming-Zeit.
So gleich das Strategem #1:
"Den Kaiser täuschend das Meer überqueren."
Das heisst genauer: Den Kaiser täuschen, indem man ihn in ein Haus am Meeresstrand einlädt, das in Wirklichkeit ein verkleidetes Schiff ist, und ihn dazu veranlassen, dass Meer zu überqueren. Was beinhaltet das? Zieltarnung, Signalfälschung, Tarnkappe, Coram-Publico-Strategum, jemanden vor vollendete Tatsachen stellen. Aktuell: den Euro einführen und dann bei zu erwartetenden Problemen, die Umumkehrbarkeit darstellen.
Flash wird benötigt!
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