Rainers Horen
Sonntag, den 21.05.2006 [08:26]
Passend zum gestrigen Kinofilm „¬Das Leben der Anderen” fiel gestern das Buch mit dem schlichten Titel „Deutsche Sprache” vom VEB Bibliographisches Institut Leipzig 1976 in die Hände. Es ist einfach wunderbar! Dort ist noch mal die geballte Kraft der Sprache des Ancien Régime versammelt. Eine Kostproben aus der Einleitung, die das Thema „Sprache und Kommunikation” hat, möchte ich nicht vorenthalten: „Die gesellschaftlichen und politischen Bedingungen nach 1945 haben in den Ländern, in denen Deutsch gesprochen wird, zu einer unterschiedlichen Entwicklung geführt. Während sich in der BRD, in Österreich und in der Schweiz die bestehende Gesellschaftsordnung nicht grundsätzlich geändert hat, ist in der Deutschen Demokratischen Republik ein sozialistischer Staat aufgebaut worden. Dieser Differenzierungsprozeß ist nicht nur an den neuen gesellschaftlichen und politischen Verhältrnissen ablesbar, sondern betrifft auch das geistig-kulturelle Leben und damit die Sprache und ihre Funktion in der Gesellschaft.”
Das stimmt sicher. Sprache hat auch immer eine sehr politsiche Funktion. Und überlesen wir jetzt mal die Nichterwähnung der deutschsprechenden Bevölkerungsteile in Tirol, Belgien, Balkansachsen und Brasilien und diesen obstrusen Politquast.
Nun aber weiter im Text:
„Die Bedeutung der Sprache für das gesellschaftliche Leben wird in den verschiedenen Darlegungen der Klassiker des Marxismus/Leninismus hervorgehoben. So betonte Friedrich Engels die Beziehung zwischen der gesellschaftlichen Tätigkeit des Menschen und der Sprache. Karl Marx nannte die Sprache ‘die unmittelbare Wirklichkeit des Gedankens’, und Lenin bezeichnete die Sprache als das wichtigste Mittel des Verkehrs der Menschen untereinander.”
Jetzt geht es richtig los:
„Die Bedeutung der Sprache und ihres parteilichen Gebrauchs steigt in dem Maße, wie die Rolle der ideologischen Auseinandersetzung wächst; denn in der Sprache verkörpert sich das gesellschaftliche Bewußtsein. Die Sprache ist nicht nur Instrument der Verständigung, sondern greift durch ihre Rolle bei der Begriffsbildung und durch die Wirkung der Formulierungen tief in den geistigen Prozeß ein, der jeder Verständigung zugrunde liegt. So tragen die Sprache und die richtige Handhabung der sprachlichen Mittel zur sozialistischen Bewußtseinsbildung bei.”
OK – das ist jetzt das, was 25 Jahre später als ¬Politische Korrektheit durch die Gegend wabert und viele Feministinnen beschäftigen wird.
Nun ist das man ja als gelernter DDR-Bürger Vieles gewohnt. Es ist klar, das jedem Sachbuch so ein rotes Präludium vorangestellt werden musste; ansonsten wär es nicht druckbar gewesen.
Jetzt kommt aber kommt der distinktive Unterschied: es geht zwischen den Deckeln weiter – und das ist das Verwerfliche.
An einem Beispiel lässt sich gut der Unterschiede zwischen MÜSSEN und MACHEN erklären. In den alten Zeiten musste jeder Schüler im Rahmen der Jugenstunde (Vorbereitung der Jugendweihe) zum ¬Armeemuseum in Dresden. Dann gab es Klassenlehrer, die erledigten den Museumsbesuch mit seinen Schülern in zehn Minuten und fragte im Ausgang des Militärmuseums: „So Jungs, was wollte ihr jetzt in Dresden Spannendes anstelllen?” Und dann gab es tatsächlich Lehrer, die ihre Zöglinge den ganzen Tag mit Militärgeschichte und -technik quälten. Scheint was mit Angst zu tun haben, die wie bekannt, zu 99% unbegründet ist.
HGW XX/7 hat das auch irgendwann erkannt.
In der Schanze gab es mal eine Szenekneipe „Entrée” mit birmanesischem Pächter, nepalesischem Kellner und italienischer Küche. Ulrich Tukur war dort Stammgast. Irgendwann hatte ich ihn mal kennengelernt und wir haben so manches Bier zusammen getrunken. Irgendwie kann ich nicht seine offizielle Rolle in diesem Leben. Als dann Provinzgäste aus dem Schwarzwald mal auf Hamburgbesuch kamen und wir im heutigen „Berliner Betrüger” saßen, kam Uli rein und begrüßte mich von der Tür aus. Na, da stieg jemand in der Achtung der Südbadenser… Ist das nicht kindisch. und jetzt spielte ¬Tukur den Stasi-Oberstleutnant. Perfekt gespielt – ich dachte erst, er spielt den Engel, eben ein Vollblutschauspieler. Gleich, als der Vorhang fiel, bezweifelten zwei Damen hinter uns nölenderweise die Autentizität der Figuren und die Stasidarstellung. Da ich selber zwei solche Verhöre mit ¬Geruchsprobe hinter mir habe, musste ich wohl widersprechen. Als bei mir hat es Beklemmung ausgelöst. Es war schon eine seltsame Situation, in der ich geriet. Es fühlte sich ergebnisoffen an. Ich kann durchaus nachvollziehen, wenn da Zeitgenossen umgefallen sind.
Wie ging das eigentlich los?
Im November 1977 begann der Dienst bei den Grenztruppen der DDR. Durch großen Glück durfte ich nicht an den Kanten, wie das damals so hieß, sondern dürfte in einer Stabseinheit quasi in der Etappe die Zeit verbringen. Irgendwann hatte ich mich mal mit meinem Bass bei der Standort-Band gemeldet. Es kam aber nicht zu irgendeiner Probe mit der Bluesrockband, die bei Offiziersbällen aufspielte. Ein halbes Jahr später steckte mir jemand einen kleine Zettel zu, wo drauf stand, ich solle mich 14:00 Uhr in Zimmer 003 im Stabsgebäude melden. Komisch kam es mir schon vor und mit etwas flauem Gefühl im Magen trabte ich also in den Plattenbau. Kam rein, baute mein Männchen und da saßen zwei Typen mit niedrigstem Offiziersdienstgrad. „Gefreiter S?hl??v?igt - sie wissen, wo sie hier sind?” „Ich ahne es.” „Wir haben hier die Uniformen nur wegen der Tarnung an… Sie haben die Mikrophone gestohlen. Das steht fest. Geben sie es jetzt zu, dann bekommen sie keine Zivilstrafe und ihr Studium ist nicht gefährdet… Wir legen ihnen jetzt dieses Tuch auf die Brust. Nachher können wir auswerten, ob sie lügen.”
Nach ca. 3 Stunden ohne physische Schläge wurde ich entlassen und durfte in den normalen Wahnsinn zurück. Eine Woche später wurde ich wieder geladen.
„Wir haben sie beobachten lassen. Sie sind aufgeschreckt - ihr Verhalten hat sich geändert. ”
Irgendwann war eben Schluß, Ich sollte dann noch Namen nennen. Mir sind da nur keine eingefallen. Wir fiel nur ein, wie ich wohl in die Mühle geraten war. Da ich auch oft Küchendienst hatte und auch bei den Offizieren kellnern musste, sah ich dann regelmäßig diese Larven. Ein Gutes hatte es doch. Die waren so blöd und warfen mir Kontaktaufnahme mit dem Klassenfeind (Westen gucken) vor. Dummerweise war ich damals alleine mit G. S. (Name ist mir bekannt), dem Busfahrer aus Neubrandenburg. Jetzt kannte ich einen Spitzel mehr. Zu blöd!
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Freitag, den 19.05.2006 [00:53]
Es gibt noch schöne Dinge im Leben eines Unternehmers. Ok, wenn die Rechnungen bezahlt werden… Aber noch schöner ist der Quartalsabschluss für das Finanzamt. Und wenn das noch so einfach wie mit ¬Mac-HaBu aus Süddeutschland. Das Teil ist wirklich um Größenordnungen besser als das Windowsprogramm lexwareBuchhaltung. Ein kleiner Verbesserungswunsch: Bei der Versendung via Elster ans Finanzamt wird die Steuernummer abgefragt. Die gewünschte Nummer ist leider nicht die, die auf den Finanzamtschreiben steht – dort steht nämlich die Bezirksnummer gefolgt von der laufenden Nummer plus Prüfziffer.
Die gesamte Nummer besteht aus der „Bundesfinanzamtsnummer”, gefolgt von einer '0' und der Nummer, die auf den Finanzamtsbescheiden steht.
Eine ¬Liste aller deutschen Finanzämter wäre sehr hilfreich und spart Telefonsupport…

Als ich heute Im Ise-Café mein Steuerkram erledigte, wurde ich per MOPO auf zwei schreckliche Vorkommnisse in dieser besten aller Welten konfrontiert. Die Zerrüttung Bushs Ehe in Amiland ist ja nun an sich schon dramatisch – nun aber der Hammer: In der feinen Elbchaussee wurden garusige Dinge aufgedeckt: eine ältere Dame teilte ihre Wohnung mit vierzig süßen Katzen. Immhin wurde die nicht vorsätzlich gequält. Es gibt schon ¬Entsätzliches auf dieser Welt!

Das ist fast so schrecklich wie dieses neue Zeitverschwendungsspiel ???? (Sudoku). Es scheint viele Zeitgenossen in den Bann zu schlagen. Es ist vermutlich wesentlich einfacher als ein Kreuzworträtsel herzustellen und spricht auch Leute an, die nicht von dem linken Nebenfluss der Donau wissen.

Hoffnungsloser Optimist sucht unverfänglich neugierige Naschkatze
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Donnerstag, den 18.05.2006 [22:47]
Der interreligiöser Dialog an der Hamburger Uni ist immer wieder ein Born der Freude.
Da hält der Jude einen längerer Vortrag über die Weisheiten von Maimonidis. Inhaltlich war das nicht so spannend und auch recht ermüdend. Aber danach brach eine Diskussion los, die sich um Teufel und Engel drehte. Natürlich verteidigte jeder seiner Gärtchen – besonders rührig war der Hindi, der unterstrich, dass das woanders ja anders sein mag, aber in den Veden sehe man das ganz anders. Generell hat jeder von dem Anderen eine sehr gefestigte Meinung, ob das nun das Jüngste Gericht oder Bild vom Teufel ist. Letztlich lief es wieder auf die urlate Frage hinaus, warum G*tt (wenn er doch so allmächtig und so schlau ist) einen Boten braucht oder warum die Menschen dem Bösen anheim gefallen sind – hätte er doch verhindern können.
Nachdem die Diskussion zu moussieren bekann ebnete der Buddhist Oliver die Wogen. Er sagt immer diese schlauen Dinge.
Leider versagte das Aufnahmeprogramm, das hätte ich mir gerne nochmals zu Gemüte geführt. Jedenfalls verglich er eine „Lehre” mit einem Floß, mit dessen Hilfe man den Fluß überqueren kann. Wenn man das andere Ufer erreicht hat, braucht man das Floß nicht mehr. Es ergibt also wenig Sinn, das Floß durch den Wald zu tragen.

Bei Prof. Ternes gibts wieder kontrastive Linguistik. Wunderbar ist ja das Gedicht von Rober. Gernhardt:

Paris ojaja
Oja! Auch ich war in Parih
Oja! Ich sah den Luver
Oja! Ich hörte an der Sehn
die Wifdegohle-Rufer

Oja! Ich kenn' die Tüllerien
Oja! Das Schöhdepohme
Oja! Ich ging von Notterdam
a pjeh zum Plahs Wangdohme

Oja! Ich war in Sackerköhr
Oja! Auf dem Mongmatter
Oja! Ich traf am Mongparnass
den Dichter Schang Poll Satter

Oja! Ich kenne mein Parih.
Mäh wie!

Robert G. hat sehr passend die Intererenzaussprache wiedergegeben.
Nachfolgend ein paar Beispiel:
Der Louvre wird in Frankreich richtig [lu:v?] ausgesprochen. Der Teutone macht daraus [lu:f?]. Der Fluß, der Paris durchfließt, klingt dort [s?n]]. Der Deutsche träumt von Anglern an der [ze:n?].
Das höfische Volleyballspiel „Jeux de Peaume” spricht der Wissende als [?ø d? p?:m]. Verhunzt wird es zu [?ø: d? p??m?].

Die Kirche zum Heiligen Herz (Sacré Cœur) kann man [sak?e kœ:?] oder eben auch [zak?k?œ:?]] aussprechen.
Der Pariser Hügel Mont Martre klingt echt französisch [mo?ma?t??]]. Der richtige Deutsche mit seiner Leitkultur kann seine Spreckwerkzeuge wahrscheinlich nur zu [m??'mat?] formen.

<Paul> wird im Deutschen englisch lautiert, also statt [po:l] sagt der Deutsche [p??:?]. Verwunderlich ist, dass es im Deutschen weder ein velarisiertes 'L', noch ein langes, offenes 'O' gibt, es sei denn man spricht das erfrischende Weingetränk Schorle norddeutsch ['???:l?] aus.

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Mittwoch, den 17.05.2006 [18:47]
Schreck am Morgen: Lexware verweigert seinen Dienst und mag kein neues Geschäftsjahr anlegen. So entsteht ein ganz neues buchhalterisches Problem.
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Dienstag, den 16.05.2006 [16:18]
Es ist Dienstag und wieder werden Tonsprachen bei Ternes abgehandelt. Der Rohrstock liegt parat.
Bisher wurde er nur zum Zeigen auf linguistische Phänomene an der Tafel verwendet…
So auf die Dialektik von Ton und Glottarisierung in skandinavischen Sprachen.
„Die Anwesenheit der Glottarisierung im Dänschen entspricht dem ersten Ton im Schwedischen/Norwegischen und Nichtglottarisierung entspricht dem zweiten Ton.” Schöne Sätze, die man sich ins Stammbuch schreiben sollte.
Im Skandinavischen ist der Ton nicht distinktiv (also bedeutungsunterscheidend), sondern bestenfalls in Fremdwörtern.
Das ist ähnlich dem Deutschen Phänomen, das ausschließlich bei nichtdeutschen Worten wie Tenór-Ténor und Áugust-Augúst auftritt.
Na, jetzt kommt das populäre Thema „Deutsche Dialekte”
Als Einstieg und Wiederholung nochmals die lautliche Realisierung der Steinfrucht und des Gotteshauses am Beispiel des Ostniedersächsichen wie es südlich von Magdeburg gesprochen wird. Die Transkription ist laut Ternes: [k??r?? k?:rç?]. Das Gotteshaus könnte auch (dem Thüringischen näher) auch als [k??r??] - Der Vokal soll gerundet sein. Typographisch kommt das nicht ganz richtig.
Übrigens kann man ab heute mit der Maus über die IPA Texte gehen. OK - konnte man schon immer – nur jetzt wirkt das als Lupe.

Das war nur eine Überleitung zu den Tonsprachen im Deutschen.
Die Bennrather Linie (Isoglosse) trennt Hoch- vom Niederdeutschen. Außnahme ist Berlin, wo man Hochdeutsch spricht. Die mehr oder willkürliche Trennung wird über das Wort <machen>. Es wird [k] oder [x] lautiert.
Luxemburg als Bestandteil des rheinischen Dialektes ist durchgehend dreisprachig: Kinder und Zeitungen sind in Deutsch, in der Familie spricht man luxemburgisch und höhere Bildung und Amtssprache ist in Französisch. Das war es auch schon.
Leider konnten wir der Vietnamesin auf ihre Windowsmaschine keinen IPA-Schreibmaschine installieren. So einfach wie auf dem Mac ist es auch bei XP nicht. Man müsste wohl Kaufsoftware installieren &ndash: und das nur für einen einfachen Tastaturtreiber.
Im Klangarchiv heute die unmöglichen klanglichen Arbeitsbedingungen, unter denen der Horist zuweilen konzentriert arbeiten muß. Da erzählt ein Senegalese von seinen Erlebnissen in Santa Fu und der Libyer nervt, weil seine Windowsmaschine wieder das Internet verliert. Und unter solchen Bedingungen soll man nun Plugindetektoren installieren. Gut, dass man sich an Vordenker wie die ¬Knallbunten aus Oesterreich halten kann.
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Montag, den 15.05.2006 [21:03]
Was doch 50 Jahre Geschichte ausmachen! Das 1949 in Wien herausgebrachte „Illustrierte Wörterbuch” (Deutsch-Englisch-Französisch-Spanisch) ist wohl das Erste seiner Art. Bewerkenswerter ist die Auswahl der Themen und die Darstellung, wie das Leben so ist oder wie man es sich damals vorstellte. Selbst kurz nach dem verheerenden Weltkrieg römisch II nimmt das Thema Heer und Luftwaffe, Gefechtsfeld und auch das Seeminenwesen einen breiten Raum ein. Wie wäre das wohl heute? Auf jeden Fall wären die Abbildungen bunt und sicherlich Lichtbilder, was die Verständlichkeit und Schlüssigkeit maximal absenken würde. Und sicherlich gäbe es weniger die Themen Hutgeschäft, Herrenzimmer, Pelztierfarm und Fernsprechwesen — sondern es gäbe sicherlich Biobauer, gesundes Leben und ästhetische Operationen. Nachfolgend ein kurzer Eindruck der Wortgenauigkeit:

A Schreibmaschine; typewriter; machie à écrire; áquina de escribir
? Schreibpapier; writing paper; papier à écrire; papel pare escribir
? Kohlepapier; carbon paper; papier carbone; papel carbón
? Durchschlagpapier; manifold paper; papier pelure; papel de seda
? Papierauflageblech; paper table; table porte-paper; chapa para la introdución

Solche Wörterbücher sind eigentlich viel präziser als die gewöhnlichen alphabetischen Wortlisten und es gibt sicherlichnicht ohne Grund keine Wortalternativen, da ja das Objekt exakt im Kontext dargestellt wird. Außerdem lernt man gleich im semantischen Zusammenhang und nicht etwa alphabetisch. Als Professor Ternes das Buch in der Vorlesung rumgab, hat die Zeit nicht gereicht, weil jeder der das Buch in der Hand hatte, sich darin endlos verlor.
Selbst der Prof konnte es nicht aus den Händen legen. Muß also was dran sein.

Endlich mal ein Wort gefunden, das es in Wikipedia nicht gibt. ¬Henochisch ist die Hexen- und Dämonensprache, die natürlich eine sehr lange Tradition und auch Dialekte hat.




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