Rainers Horen
Freitag, den 28.07.2006 [16:19]
Wie dem Ticker zu entnehmen ist, wird zur Zeit bei VW in Wolfsburg das Personal um Dreizehntausend Beschäftiget reduziert. Die Arbeiter gehen freiwillig (so die Meldung). Der Aktienkurs von VW stieg gestern um acht Prozent. Das scheint ja eine echte WinWin-Situation für ale Seiten zu sein. Wenn das mal nicht Schule macht! Überall in Deutschland gäbe es dann hoffnungsvolle Jungunternehmer und Jungunternehmerinnen, die mit tollen Geschäftsideen den Sprung ins kalte Wasser wagen. Vielleicht würden dann auf dem Isemarkt statt drei Filzerinnen dann fünf von den Damen stehen, die handgefilzte Handtaschen und/oder Hüte verkaufen.

Ob sich der Personaler in Wolfsburg die Maske von Hildegunst von Mythenmetz bei den 13000 Gesprächen aufgesetzt hat?
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Donnerstag, den 27.07.2006 [20:11]
Da sind sie wieder: die gutgemeinten Felgenzerstörer. Schon seit es den ADFC gibt weiss man, dass die Dinger konstruktionsbedingt die Vorderradfelgen verbiegen. Trotzdem werden sie produziert, verkauft und einbetoniert oder eben auch wie hier vor dem Isecafé aufgestellt.
Das kann nur an der Nichtkenntnis der Produzenten und Käufer liegen. Ein Autofahrer wird seine Blechkiste ja wohl auch nicht „auf Kippe” auf die Bordsteinkante stellen – manche Autofahrerinnen oder ältere Herrn mit Hut doch ;-))

Dabei ist die perfekte Lösung so einfach: waagerechte, abgerundete Bögen, deren Oberkante ungefähr auf Risthöhe hat. Dann kann man sein geliebtes Rad mit Bügelschlössern am Rahmen anschließen und die Dinger können noch statt Poller dem Parkschutz dienen.
Im nächsten ¬Hamburger ADFC-Journal RadCity werden die grauseligen, aber auch die vorbildlichen Abstellmöglichkeiten für Drahtesel Schwerpunktthema sein. Die Artikel sind schon vergeben, aber es fehlen noch nette, witzige Bilder. Schon haben wir wieder eine Aufgabe! Fangen wir morgen gleich mal mit dem Hafen an.
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Mittwoch, den 26.07.2006 [00:04]
Es wird von Tag zu Tag heißer. Zumindest im Büro. Trotzdem hält sich das Schimpfen über diesen Klima-Holocaust ?????????? in Grenzen. Dieser Tag soll voll der Entspannung dienen — so der Plan und Vorsatz.
Und schon kommt eine Idee, wie die Hände nicht zur Ruhe kommen: die wunderbare ¬Phonetikseite – auch Ternesdenkmal genannt – bedarf eines Putz- und Flicktages.
Die ganzen Tonaufnahmen im Quicktimeplayer anzubieten ist keine so gute Idee. Bisher waren die ganzen Vorlesungsmitschnitte in einer Riesendatei und mit dem Tool cutmp3 wurde dann per Mausklick das richtige Teilstück ausgeschnitten und ausgeliefert. Ist natürlich nicht wohlwollend für den armen Rechner. Also muss ein Skript her, was die Stückchen versandfertig macht. Das oben erwähnte Progrämmchen tut es mit scharfer Klinge – nur es geht nicht unter noramler Nutzerkennung. Das riecht nach unsaubere Arbeit. Da fallen solche Konstrukte wie: fwrite(fopen(filename,'w'),'DATENDATEN') ein. Da wird in eine Datei was reingeschrieben,ohne dass überprüft wird, ob das überhaupt geht. Die Folge: Bus error.
Das Putzige ist: unter root-Rechten klappt es.

Aber was ist nun: ein Teil der Aufnahmen sind mit MickyMouse-Stimme! Hm. Mal schauen. Aha, das sind die MP3s in 64kB-Auflösung und die werden bekanntermaßen von Flash nicht richtig wiedergegeben. Hat also alles seine Ursache, wie das schon Meister Pangloss in Voltaires „Candide, ou l'optimisme” so richtig bemerkte.

Bekanntes Problem = bekannte Lösung. lame von der ¬Frischfleischseite geholt, kompiliert und ein kleines Skript gebaut – und schon werden 300MB Sound konvertiert. Dauert eben nur ewig, aber nebenbei ist alles möglich – so beispielsweise die Dinger, die unter dem Tisch baumeln, ihrer ursprünglichen Bestimmung zu übergeben und an die herrliche Alster zu radeln.

Kommt zum Abschluss des Tages nochmal das Thema Generationsschelte: heutiges Tagesbild zeigt den seit Wochen herrschenden Zustand in einem Jungmädelzimmer in einer großen deutschen Hansestadt.
Hm - gewiss war das in unserer Jugend auch nicht immer militärisch exakt aufgeräumt, aber: es gab Ermahnungen, es gab also ein Erziehungsstil. Es stellt sich die Frage, wenn es kein Vorbild gibt, wie später mal deutsche Wohnungen aussehen - wie beim Hempels unterm Sofa?
Ja, OK. Durch die Nichterziehung hat die Jugend eine schöne Zeit, sie wird nicht bedrängt, die Freiheit wird nicht eingeschränkt, das Rückgrat kann ungekrümmt bleiben…
Was und wo sind die Werte? Sind sie wirklich nötig oder ist ein Modell denkbar, in dem wir alle ohne Ethik leben können? Alle Religionen beschäftigen sich ja wohl mit dem Thema „Regeln” und „Ethik” Es hat sich die Erkenntnis von der Notwendigkeit dieser beiden Begriffe durchgesetzt. Die Juden widmen dem Thema in der Zeit des christlichen Pfingsfestes einen eigenen Feiertag (??????) . Dort freut man sich jüdisch, diese Regeln (es sind über 600) zu haben, sie sind eine Zusage G*ttes an sein Volk. Nicht umsonst heisst es ja auch bei Versicherungen im „Antrag”. Es ist also quasi ein Glück, versichert zu werden.

Die Muslime haben das radikal eingedampft. Der Prophet Mohammed (???? ?? ??? ???? ?? ??? ?????? ?? ???? ?? ??? ???? ??????) wollte anfangs auch ähnliche Regeln aufstellen, aber Allah offenbarte ihm in der Himmelfahrt, dass diese vielen Regeln die Menschen überfordere und beschränkte sie auf die bekannten, wenigen Regeln, nämlich: soziales Eintreten, Selbstbeschränkung, Lebensziel, Eintritt für religiöse Interessen.

Tja – und dann kommen immer wieder diese Klagen über Zunahme von Neurodermitis und Allergien. Diese Horntzje (thüringisch für minderwertige Unterkunft) wird ja schon seit Monaten nicht mehr gewischt oder durchgelüftet. Vermeidung von Auseinandersetzung mit dem Thema oder Hilflosigkeit oder gute Erziehung der Resteltern durch die Kinder oder einfach nur eine Spätfolge der 68-er? Jedenfalls fühlt man/frau sich noch gut dabei und hält das für normal – aber was ist das anderes als das eigene Weltbild und Wertesystem.

AMEN!

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Dienstag, den 25.07.2006 [08:59]
Neuer Tag — neues Glück und gerade hat ein inbrünstiges Gebet offenbar sehr viel geholfen:

Aus verschiedenen Gründen musste Confixx erneuert werden. Das ist so ein Servertool, mit dem man die Webpräsenzen und die Email von Kunden verwalten kann. Das mit dem Web macht man besser händisch, aber für die Postverwaltung ist es schon praktisch, weil der Kunde dann selber Fächer und Zugänge einrichten kann.
Warum ein Update? Schon deshalb weil neue Feature heutzutage selbstverständlich werden und Kunden danach rufen.
Also tgz-Paket geholt und nach Rezept ein Skript gestartet. Upps, was geht denn da ab? Hunderte von Perl-Skripte werden nachgeladen und installiert. Nach ca. einer halben Stunde erscheint wieder das segensreiche und erleichternde Prompt ohne Fehlermeldung. OK, sieht gut aus. Plötzlich ein Ruf aus dem Nachbarbüro: irgendwelche Webseiten gehen überhaupt nicht mehr. Fehlermeldungen über Fehlermeldungen! Ein Alptraum jedes Sysadmins. Die Ursache war rasch gefunden: das Confixx hat in der Serverkonfiguration rumgedreht, es hat Sicherheitseinstellungen modifiziert und den Includepfad gelöscht. Na prima!. Das sind die Sternstunden.

Nun hoffentlich, war dass gestrige Photo nicht zu schenant und verletzt keine wie auch immer ausgerichteten religiösen Gefühle. Es hat einfach in den Fingern gezuckt… Oft halten die Finger im Schumachers das Bierglas, zuweilen eben auch das Fotohandy.
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Montag, den 24.07.2006 [14:15]
Da will man mit seinem andersgefärbten Freund aus Libyen mal nur ein Bier trinken und schon wird man von sich hinbrezelnden, buchlesenden Amazonen bezirzt, die ihren Feierabend nach einem langen Tag im Büro genießt.
Was muss das für eine Qual für einen Muslimen sein! Er darf kein Bier trinken (oder hat zumindest ein schlechtes Gewissen dabei), muss beim Nackensteakessen zuschauen und dann das noch.

Ist dann ein Wunder, dass so mancher vom Paradies mit 27 Jungfrauen träumt…

Irgendwie ist das Wort Kaffer, was wohl abwertend für Schwarze verwendet wird, ein sehr vielfältiges Wort.
Das Wort kommt übrigens aus dem südlichen Afrika und wurde anfangs nur für die Xhosa verwandt. Das ist die Sprache mit den Schnalzlauten. Zur deutschen Kolonialzeit hießen die damals Hottentotten.

Spannend ist nun, dass das Wort ??? aus dem Arabischen kommt und dort Ungläubiger heisst. Im Jiddischen heisst das Wort Einfaltspinsel und wird so ???? geschrieben. Im Hessischer heisst das Wort Bauer. ?Es ist also ein sehr internationales Schimpfwort – immer für die Anderen.
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