Rainers Horen
Sonntag, den 03.09.2006 [08:05]
Es ist also ganz einfach mit der Schicksalslenkung: ein Blick auf den Bereich zwischen Nasenlöchern und Oberlippe und schon weiß der potentiell zukünftige Partner, ob und überhaupt da was ist mit der Geschlechtsreinheit. Jetzt ist ja wohl auch klar, warum die heißspornigen Italohengste und türkischen Machos so gerne Oberlippenbart tragen…

Aber auch alle anderen Fragen werden thematisiert. Jeder Bereich am Kopf hat da so seine Bedeutung und auch der Genuß kommt im Kinnbereich zu seinem Rechte.

Was hat nun der beschriftete Kopf mit unserer Wirklichkeit im Hier und heute zu tun? Stöbert man in den Selbstdarstellungen und besonders in den Wunschlisten der deutschen Singles, da wird's einem schwindlig vor Zielstrebigkeit und Selbstbewusstsein. Solche Börsen wie ¬Datingcafe oder gar ¬AsianEuro suggerieren ja förmlich: möchtest Du dieses Schicksal oder doch lieber jenes erleben. Also gleich mal nach Körpermaßen, familiären Umfeld und Hobby schauen und schon ist alles gelenkt.

Schon immer wollte man die Unergründlichkeit des Lebens und seines Laufes ausleuchten. Unsere Altvorderen opferten rituell die sozial Schwachen und Anfang des 20. Jahrhunderts hat sich Herr Huterer mit den Grundlagen der Menschenkenntnis beschäftigt. Über die Erkenntlis hinaus, dass die Nase des Mannes Aussagen zu seinem Johannes mache, ist offenbar noch viel mehr drin. Wie sofort zu sehen ist, ist beispielsweise der Russe mit sehr wenig Fleiß ausgestattet und dazu im Ausgleich der Grieche sehr sinnlich veranlagt. Klar – der Germane ist bestens bestückt; deutsche Frauen wissen das.

Gestern waberte wieder einmal die Erkenntnis von dem Einfluß des ungünstigen Geschlechterverhältnis durch die Medien. In vielen Ländern werden weibliche Föten abgerieben bis Stammhalter kommen. Es soll wohl gerade in Rotchina wegen der regiden Familienpolitik ein Riesenüberhang von Männern an der Tagesordnung sein. Die Folge: viele Männer werden nie eine Frau abbekommen, agressiv werden (so die allbekannte Dampfkesseltheorie) und sozial absteigend, durch die Gegend streunen oder eben Bomben werfen. Einfache Erklärung für komplizierte Prozesse.

Wie nun mehrfach von verschiedenen asienbereisenen Ralfen bestätig, hat der deutsche Mann grandiose Chancen bei Asiatinnen. Da wohl 30% dort schwul sind und viele Frauen sich dort vor einer Scheinehe ängstigen, wirken die tatsächlich männlicher wirkenden Europäer wie ein Garant. Sind sie nicht größer, bärtiger und überhaupt toll? Und genau das benachteiligt die dortigen Männer nochmals. Naja, so viele Deutsche fahren ja doch nicht hin. Wie berichtet scheuen sich diese Frauen nicht, als Frau zu erscheinen. Viele Männer mögen das und berichten einhellig, dass sie bei der Wiederkehr von einer längeren Asienreise die deutschen „Frauen“ so unweiblich erscheinen.
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Sonnabend, den 02.09.2006 [19:45]
Jetzt mal eine Ansage an alle Stefanies dieser Welt: es gibt immer wieder die Chance auf wohlwollende Überraschungen im Leben.

Wie gesagt: es ist kein Recht, nur eine Chance. Oder wie Großmutter (seeliges Angedenken) so treffend sagte: „Im Leben sind jähe Wendungen nicht ausgeschlossen.“
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Freitag, den 01.09.2006 [18:52]
Damit der Freitag nicht zu ernst wird, kann man hier einen Originalpreis und einen Rabattpreis eingeben und sich Preisetiketten malen lassen.
Das wäre doch mal ein schönes Gimmick für ein Shopsystem.

Im gestrigen Zahlenschlund kann man seit heute auch Eiernummern testen. Zur Erklärung: die erste Ziffer ist die Haltungsart, danach kommt das Länderkennzeichen und dann eine Kombi aus Betrieb- und Stallnummer. Wählt man nun das Beispiel, wird der Bonner Betrieb „Glückliches Huhn“ angezeigt. Verändert man nur die erste Ziffer (Haltungsart) auf '1', dann ergibt die gleiche rechte Nummer die Firma „Egg-Pack“. Was nun? Im gleichen Stall zwei Firmen, einmal Boden- und einmal Biohaltung. Ein Schalk, der milde lächelt:…
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Donnerstag, den 31.08.2006 [23:13]
Immer wieder müssen in anspruchsvolleren Webprojekten Nutzereingaben getestet werden. Es liegt also nahe, solche Tests zentral über SOAP vorzuhalten, um die diversen Funktionalitäten in verschiedensten Projekten anzubieten. Dann muss man Versionen von Programmen und die Datenbank nicht mehrfach vorhalten und visionieren. Durch Abfrage der anfragenden IP ist ein guter Missbrauchsschutz möglich.

In dem Zusammenhang entstand folgender Zahlenschlund, der Nummern Deutscher Personalausweise, europäische VAT-Nummer, deutsche Postleitzahlen, ISBN-Nummern, Eiernummern und Bankleitzahlen testet:

Also einfach mal zu Nummern einwerfen und schauen, was geht. Bei Persernummern wird beispielsweise der Ort der ausstellenden Behörde ermittelt und bei den Umsatzsteuer-IDs wird ermittelt, ob die Nummer gerade vergeben ist.

Wenn wir gerade bei Nummern sind: die ¬Prüfsumme der deutschen Steuernummer wird in jedem Bundesland anders gebildet. Das trifft in ähnlicher Weise auch für Kontonummern bei deutschen Bankinstituten zu. So werden die Programmierer nicht arbeitslos&hellip,
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Mittwoch, den 30.08.2006 [17:39]
Was doch politische Grenzen ausmachen: die gleiche Gewürzmischung aus wildem Thymian, Sesam kostet zwar das gleiche, wird aber bei den Briderlech aus ¬Israel im 50 g Gebinde abgegeben und von der „Gegenseite“ als 850g-Dose. Das ergibt einen Faktor von 1700%. Wenn schon bei den Preisen keine Absprache möglich ist, wie kann es dann überhaupt klappen?!

Im Adreßtester von gestern kann man jetzt auch oesterreichische, schweizerisch und niederländische Adressen testen. Morgen bauen wir den Test auf VAT, Perser und/oder Bankleitzahl – auch eine schöne Aufgabe…
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Dienstag, den 29.08.2006 [12:26]
Das gestrige Schließthema der Rücktransformation von von „verdorbenen Texten“ macht neugierig. Das ist doch mal eine Herausforderung. Das wird zwar den messingnen Hund aus Cincinnati nicht interessierenb, aber vielleicht Opfer von schlechten Mailprogrammen, die statt lesbarenText nur Textsalat anzeigen.

Als Ergebnis einer kleiner Fingerübung kommt jetzt ein Tool, mit dem man von deutschen Adressen die GPS-Daten bestimmen kann.

Es zeigt auch die Differenz zwischen dem Standort des ISP und der Adresse an, die eingegeben wurde. ;-))
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Montag, den 28.08.2006 [23:28]
Der Hexabroiler® – das wäre doch ein langerwarteter Segen für die gebeutelte Brathendelindustrie. Fallende Absätze, steigende Kosten, Vogelgrippe und Verunglimpfungen durch apokalyptische Tierschützer: wie schön wäre es doch, wenn einfach mehr Schlegel pro Tier gäbe. Sind doch diese Teile Favoriten für fast jeden Hühner-Gourmet im ¬KFC.

Sowohl ökonomisch als als ökologisch und auch arbeitsmarktpolitisch gibt es nur Vorteile. Das wäre mal eine nette Aufgabe für einen Praktikanten. ;-)
Also im Stall: dort ist ganz klar einzusehen, dass ein Hexahuhn weniger Stellplalz als drei konventienelle Hühner einnehmen. Es erzeugt auch weniger Gülle, die Kämpfe zwischen den Tieren werden radikal minimiert. Der Laie mag denken auf 33%. Das ist eine Milchmädchenrechnung. Sagen wir, in einer Gruppe sind 100 Hühner. Dann gibt es statt 100*99/2=4950 nur noch 33*32/2 =528 mögliche Kämpfe. Das heisst die Tierquälerei wird schon bei dieser bescheidenen Stallgröße auf 10.6% gesenkt.
Die allgemeine Formel lautet:
   Q = 33,3 * (hb-1)/(3hb-1),
wobei hb der Hühnerbestand und Q der Hackfaktor ist. Der Mathematiker sieht sofort, dass für große Zahlen die Näherung 10% gilt.. Also bei einer Steigerung der Stallgröße konvergiert der Friedheitsgewinn auf den Faktor 10.. Grandios!

Als Investition müsste man nur die Ställchengröße vergrößern, was die Tierschützer sicher begrüßen dürften. In den ¬Schlachbetrieben müsste geringfügig die Handhabung modifiziert werden. Eventuell müsste ein neuer statischer Nachweis für die Aufhängehaken erbracht werden. Der Verarbeitungsdurchsatz geht auf 33% herunter, das spart Kosten, Energie und Lärmemission.

Für den Endverbraucher ändert sich, bis auf den eventuell günstigeren Preis nichts, da das Konsumerprodukt HotWings abwärts kompatibel ist. Es findet quasi eine Problemkapselung statt...

Da auch die Heraldik durch ein neues Wappentier ein neues Arbeitsfeld hätte, würde die Einführung des Hexabroilers sicher auch arbeitsmarktpolitische Impulse auslösen, die weit über die engen Grenzen Europas Auswirkung hätten.

Nun, aber mal ehrlich: es gibt auch Vegetarier — und denen ist das mit der Multibeinigkeit schnuppe, die träumen von der unprätenziösen Supermöhre oder dem schmackhaften Tofu.

Gestern stießen wir auf das Perl-Modul Encode::Detect – damit kann man von Texten automatisch die Kodierung (UTF-8, Latin-1, KOI8, BIG5 usw.) bestimmen. Es ist die Logik, die auch die Mozillamaschine verwendet, um die Schlampigkeit von Möchtegernwebmastern auszugleichen, die dem Browser nicht verraten wollen, was für eine Sprache das nun ist.

Hier eine kleine Spielwiese zum Austesten:

Bei der Erarbeitung des obigen Code-Detektors ist aufgefallen, dass es zwecklos ist, als Input ein Textfeld zu nehmen. Wirft man via Zwischenablage was hinein, dann wird es automatisch intern i UTF-8 gewandelt und dann so zum Server geschickt.

Typischer Fall: ein Mensch empfängt eine kyrilische eMail mit einem Webmailer bei GMX und Konsorten und der Sender hat es per KOI8 geschickt, dann, kann amn es nicht lesen. Dann steht dann statt „??????? ????????? ?????“ so etwas wie „ÍÎÂÛÅ ÏÎÑÒÓÏËÅÍÈß Â ÁÈÁËÈÎÒÅÊÓ“. Kopiert man das nun in eine Textarea, wird es als solches interpretiert. Dann hilft es auch nicht, es auf dem Server per iconv oder recode zu wandeln. Man müsste also entweder das Charset im Formular dynamisch umschalten (falls das überhaupt geht) oder auf dem Server auf Bitebene zuerst das UTF-8 zurückkodieren und dann die oben genannten Konverter aufrufen.
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