Ansonsten, was gibt es zu melden? Die NPD kommt in den Landtag der Nordzone (Mecklenburg-Vorpommern). Das wird die Situation nicht wesentlich verschlechtern. Die wirklichen Linken haben allgemein verloren – in Berlin wird es wohl zum Wechsel von Rot/Rot zu Rot/Grün kommen. Na und der Papst entschuldigt sich bei den Muslimen aller Welt. Er hat doch nur ein Spruch aus dem Mittelalter zitiert. Probieren kann man es ja mal.
Es ist klar, dass das Gesamtvolumen in nullter Näherung gleich bleibt. Mehr Formate ksoten mehr. Also muss der Preis pro Objekt sinken. Das erklärt den bodenlosen Niveauverlust.
Was für Frauenzeitschriften gilt ist sicherlich auch auf die elektronischen Medien zu übertragen. Die Anzahl der Werbekunden wird kaum wachsen, dafür die Anzahl der parallelen Aufmerksamkeitsflächen. So sinken die Tekapes (Tausenderkontaktpreis) und das Niveau der Füllung (Talkshows, Seifenopern) sinkt.
Nun aber genug Zeitkritik – es gibt doch auch noch schöne Dinge im Leben – wie ein Picknicknachmittag im Wohlerspark. Gut, abergläubisch darf man nicht sein. Es ist halt ein ehemaliger Friedhof und gegrillt haben wir hier auch schon.
Eine hübsche Taiïn hat uns etwas in ihre Sprachkultur eingeführt. Es war sehr unterhaltsam. Da schmeckt der Quiche umso besser.
Die 3b ist die beste Klasse der Schule. Das gilt nicht nur für ihre Leistungen, sondern auch für ihr Verhalten. Die Pioniere und Schüler dieser Klasse helfen sich stets einander. Was sie anpacken, das überlegen sie sich gründlich.
So ist das auch beim Altstoffsammlen…“
Obiges Zitat ist aus dem DDR-Lehrbuch für den Verkehrserziehungsunterricht für die Klassen 2 bis 4 aus dem Jahre 1970 entnommen. Also immerhin gab es in der Ostzone mal so ein Fach in der Schule und wenn da mal singulär solch ein ideologischerAusrutscher vorkommt – dann ist das doch verzeihlich? Also wir haben auch alleine oder mit Freunden solche Aktionen gestartet und zogen dann mit Wägelchen durch das Wohngebiet und haben Altpapier und Flaschen in Kellern gesammelt. Das Geld, was wir dann bei der ¬Rumpelmännchen-Abgabestelle bekamen (15 ₰/kg), wurde aber niemals in vietnamesische Maschinengewehre umgesetzt…
Gerade bei der Suche nach einem lateinischen Font, der wie Devanagari aussieht, folgende ¬Passage gefunden &ndash, ein wahrer Leckerbissen für Kenner des kyrillischen ABCs:
Ыбригенс ист Данаэ иргендвий гестерн ин дер Шуле умгекиппт, вайл ийр шлехьт вар, веген... ная, Щеффи хэтте гезагт: "Эс зуппт!"... Унд данн хат зий'с аух нох хингекрийгт, фор ден Ауген дес дерцайт амтийренден Шуллайтерс ин айнен ротен Пластикаймер цу коцен - на браво. Кланг абер лустиг. Габ абер аух негативес цу берихьтен: Дий Элтерн фон Данаэ унд ийрер юнгерен Швестер Атьина шайнен зихь фийллайхьт балд треннен цу воллен. Армес Данибуци... зовас мёхьте ихь нихьт дурхьлебен мыссен. Алзо ам лийбстен вырд ихь зий я адоптийрен.
Gerade kommt eine wenig Langeweile auf. Was liegt also näher, als eine amharische (ዋናው ገጽ) Schreibmaschine zu bauen? Da die Ge'ez-Schrift (im Gegensatz zu Arabisch, Kyrillisch und Hebräisch selbst auf dem Mac nicht zur Standardausstattung gehört), muss eventuell nachinstalliert werden. Hier ist ein Link für einen freien ¬Unicode-TTF-Font.
Es geht jetzt schon leidlich. Leider ist das ersetzen nicht gefräßig genug. Es gibt die Silbe „ha“ und eine Silbe „haa“. Leider wird zuerst „ha“ ersetzt. Das Problem sollte wohl lösbar sein. Die Gummilösung wäre, einfach die Übersetzungstabelle händisch umzusortieren…
Mit einem gewissen Schamabstand der Geschichte betrachtet, ist es schon beachtenswert, wie der GröFaZ sehr präzise und vor allem sehr offen Strategien in der Menschenführung darlegt. So manche Marketingausbildung sollte dieses Machwerk zur Pflichtlektüre machen.
Gerade das Kapital „Weltanschauung und Partei“ ist eine Paradebeispiel.
Weimar war immer schon sehr rechts. Die Tatsache, daß schon Ende der Zwanzigerjahre die Stadt der Dichterfürsten durch die NSDAP regiert wurde, wird heute und schon gar zu DDR-Zeiten, gerne vergessen. So war AH über 40× mal in der Stadt und residierte im Elephanten, einem besseren Hotel am Marktplatz, in dem der Horenschreiber nebbich gesagt auch seine sozialistsiche Jugendweihe feiern durfte — also ein sehr geschichtsträchtiger Ort.
Als er 1941 wieder einmal nach Weimar kam, war das ein Ereignis und der Vater des Zeilenschriebers, damals siebenjährig, wollte natürlich auch hin. Der Besuch war inoffiziell, aber die Meldung über den Besuch verbreitete sich wie ein Lauffeuer in der Stadt. Der Vater bettelte seinen Vater an, ob man einmal eine Ausnahme der Achtuhrbettgehregel machen könnte und bekam sie und ging zum Markt. „Der Marktplatz war schwarz vor Menschen. Alle wollten den Führer sehen. Und plötzlich begannen Sprechchöre: Lieber Führer komm heraus aus dem Elephantenhaus! Als es immer heftiger wurde, trat er auf den Balkon seinen Hotelzimmers und in seiner stolzen Bescheidenheit, sagte er irgendwas. Und plötzlich sangen alle das Wessellied“ Scheint ja den späteren DDR-Schulfunktionär sehr beëindruckt zu haben. 1947 kam der erste DDR-Präsident nach Weimar. Da klingt es dann so: „Wilhelm Pieck kam nach Weimar, die Schulen mussten ihre Schüler hinschicken, sonst hätte es kein Publikum gegeben. Dann sollte die neue Hymne Auferstanden aus Ruinen.. intoniert werden. Der Einzige der sang, war der Wilhelm Pieck.“
Ein kurzer Blick nach rechts und da sitzen drei superwichtige Damen mit Pferdeschwanz. Die mittige Hobbyanalytikerin lehnt so halb auf einem Hochhocker, hat ein bitterernstes Gesicht aufgesetzt, die Hände wie ein Pastor ineinander gelegt. Das heißt der rechte Handrücken ruht in der Mulde der linken Hand. Leider kann man sich wirklich nicht alles merken. Es ist einfach zu schön, diesen bedeutenden Worten aus dem Munde nichtorgiastischentspannter alleinerziehender Frauenzimmer zu lauschen.
Da werden wieder die bekannten, Berne'schen Erwachsenenspiele auf höchstem Nineau zelebriert.
So beispielsweise die allbekannte Generationsschelte oder (berechtigte) Schelte des deutschen Bildungssystems.
Nutzt die ganze Schläue? Nichts. Da geht man/frau in Netzpartnermärkte und setzen ihre Selbstgespräche in voller Erhabenheit fort. Sie nutzen dann das ganze Vokabular von Achtsamkeit, Reden und wundern sich, wenn nur Spinner darauf eingehen. Das ist doch so, als ob Männer in ihrer Selbstdarstellung was von Bier, Fußball und schnellen Autos erzählen würden. Also auf dem Gebiet sind Männer tatsächlicher plietscher.
Nun ist das Suffragettenproblem nicht neu. Schon Ringelnatz konnte das damals vor über 80 jahren in seiner Wortgewalt in Gedichtform gießen. Sein Poem „Am Barren“, indem die Bestrebungen der damaligen Frauen, ihre Weiblichkeit ablegen zu müssen, lässt er sie in der Schlußzeile zurückkehren, indem er ihnen zuruft: „Deutsches Mädchen: Grätsche, Grätsche“.

Wir hatten gerade ein vorbereitendes Gespräch per Mikroheadset mit unseren libyisch und senegalesischen Geschäftspartnern aus der Saitlingbranche. Da geht es zuweilen verbal nicht nur sanft zu— wir sind eben alle keine Waldorfschüler sondern leben vom Geldverdienen…
Dazu gehört eben auch lebenslanges Lernen. Das ist die Crux des Kybernetikers. Das Wissen, gerade erworben, ist schon Schnee von gestern. Und jetzt kommt das AJAX. Das neue Wort aus der Webwelt hat weder was mit einem Reinigungsmittel, noch mit einer Fußballmannschaft zu tun, sondern ist eine neue Technik, mit der Webanwendungen sich anfühlen wie ein normales Programm was lokal auf dem PC läuft. Der Klassiker ist google-Earth und die berühmte Suche in einem größeren Datenbestand, bei der schon nach Eingabe weniger Buchstaben erste Treffer erscheinen. Gewissermaßen wird der verbannt.
Eine gute Empfehlung scheint das Framework freie ¬OpenRico zu sein. Also hin, rein, lesen und spielen.
Nach einigen typischen Anfangsproblemen. läuft es jetzt. Verwunderlich ist nur die anfängliche Fehlfunktion. Das nämlich die Suche nach Umlauten misslang, obwohl alles in UTF-8 kodiert ist. Jetzt wird der Text im SQL-Befehl nochmals mit utf8_encode() behandelt. Seltsam!
Morgen gibt es dann die hiesige Volltextsuche – versprochen!








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