Rainers Horen
Sonntag, den 24.12.2006 [23:43]
Der Chat ist immer noch nicht ganz fertig. Die Grundfunktionalität steht aber schon. Heute ist das Abfragen des Nicknamens dran und die Funktion, dass die Nachrichten bei Drücken der AMEN-Taste (so soll es sein) abgeschickt werden. Dazu muss der Eventobserver konfiguriert werden. Das ist das Programmteil in ¬Prototype, das zentral die Aktionen des Nutzers überwacht und diesen Events entsprechende Aktionen zuordnet. In unserem Fall soll beim Tastaturklicken abfragen, ob es die ENTER-Taste war und dann den Ajax-Prozess des Schreibens in die Chattabelle auslösen. Glücklicherweise gibt es auch eine ¬Prototype-Dokumentation. Es gibt ja wohl nichts Schöneres an langen Winterabenden, als solche APIs zu lesen. Zielführende Impulse fanden sich übrigens nicht in der API-Beschreibung, sondern ¬hier bei Pradosoft. Das stärkt Hirn und Harn. Apropos Hirn: in der Wohlthatschen Buchhandlung gab es die CD |Q140, die als Prüfungsvorbereitung und Training für Intelligenztests dienen soll. Ist das nicht gefährlich? Da legt jemand tatsächlich die CD ein und kann dann nicht zwanzig solcher Fragen in vierzig Minuten lösen – vielleicht schafft er nicht einmal eine Frage im Zeitlimit.

Bei obigem Rebus sollen das wohl Uhren sein. Nur stimmt die Zeigerstellung nicht. Soll man das als Zeichenfehler betrachten und/oder einfach ignorieren und versuchen zu überlegen, wie das wohl gemeint ist oder ist gerade der Fehler der Weg zur Lösung oder soll man mit dieser Metaüberlegung ins Schwitzen gebracht werden? Also ignoriert man die Zeichenfehler, dann geht das von Uhr zu Uhr 100 Minuten zurück. Der Rest sei dem geneigten Leser überlassen… Nur obige Aufgabe wartet noch auf eine Lösung.

Schöne Bescherung!
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Sonnabend, den 23.12.2006 [21:44]
Da tanzt das Männlein und freut sich, das junge Mädchen ausgetrickst zu haben. Spätestens seit Grimm wissen wir von dem kleinen Kobold und auch dass man sich über mehrere Seiten über das deutsche Wort lebendig auslassen kann. Warum wird es wohl auf der zweiten Silbe betont? Das war mehr der Jacob, der sich mit diesen Fragen beschäftigte. Der andere Bruder hatte es dann doch mehr mit den populären Dingen.

Nun aber zu dem Trickser mit dem Riesenlendenschurz. Schon Eric Berne hat sich in seinem Lieblingswerk aus dem Ende des letzten Jahrtausends „Was sagen Sie nachdem Sie ›Guten Tag‹ gesagt haben“ viel über die Bedeutung der Grimmschen Märchen ausgelassen. Wir wissen nun, dass der Vater vom Aschenputtel mit der Stiefmutter eine schlechte Wahl getroffen hat und ein Verhältnis mit der Fee hat, die nun wiederum dafür sorgt, dass die ganz Mischpoke schön beim Ball bleibt, damit sie freie Bahn und freies Bett hat.

Oder Rotkäpchen. Natürlich wird sie nicht vom Wolf gefressen, sondern der Großvater missbraucht das kleine Mädchen. Ganz deutlich wird es in den pathetisch gestellten Fragen: „Ei Großmutter (alte deutsche Form des Vokatives, wie auch in ‚Oh Tannebaum‘), was hast Du für große Ohren?“. Klar, sie ist über das große Teil erstaunt, das sie noch nie sah. Hm, was aber bezeichnend ist, Rotkäppchen begibt sich in dem Bewusstsein, das sie der uneigennützige, junge Jäger immer wieder aus diesen prekären Situationen befreit, in diese Gefahren.

Was ist mit Rumpelstilzchen? Da gibt es den Vater, der voller Stolz vor dem König von seiner Tochter angibt. Das hat er nun davon, er nimmt sie beim Wort und nun sitzt sie da. Sie bekommt ihren Kopf nur noch aus der Schlinge, indem sie einen dummen Handel mir R. macht, dessen Bedingung sie nie erfüllen kann. Das kleine Männlein ist aber sehr fexibel in der Verhandlungsführung und da verlangt er die Kenntnis seines Names – übrigens ein weiterer Hinweis auf seine Herkunft. Die Jungfer (und nun Prinzessin und Mutter) versucht es auch gleich mit den Namen der Heiligen Drei Könige. Das wird aber nichts. Wie war es doch gleich? Ein Jäger (da haben wir es wieder…) rettet sie aus der Situation.

An der Plauderecke wird noch gearbeitet. Der Chat war schnell fertig. Nun frisst aber die ganze Nutzerverwaltung viel Zeit. Auch steckt im Detail der Teufel.
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Freitag, den 22.12.2006 [10:49]
Gerade war das Teil von gestern nacht fertig, da mussten wir feststellen – den Gedanken hatte schon mal jemand gehabt. So ist das in dieser Welt: da haben 10000 den gleichen Gedanken, 1000 denken über die Realisierung nach, 100 bauen das Teil, 10 verkaufen es erfolgeich und einer denkt schon wieder über das nächte Ding nach.
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Donnerstag, den 21.12.2006 [20:56]
Heute begann die Baustelle „Imagemap“ Wer braucht das? Es gibt im Web Bilder, die wenn man sie anklickt, je nach Klickfläche beispielsweise zu verschiedenen Seiten verzweigen oder andere Aktionen auslösen. Um das zu realisieren, nimmt man gewöhnlicherweise Dreamweaver oder Genossen. Schick wäre es, wenn man diese Flächen gleich im Web festlegen könnte und kein Spezialprogramm bräuchte. Genau das soll das Projekt leisten.

Einfach mehrfach an verschiedenen Punkten klicken:
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Mittwoch, den 20.12.2006 [22:19]
Nun juckt es doch wieder in den Fingern(!) und so wenige Tage vor dem heiligen Weihnachtsfeste kommt doch noch so ein Schaffensrausch. Der innere Tagesbefehl lautet: Programmierung eines Kartenreservierungssystems.
Was ist einfacher, als die Köpfe in den Sitzplan zu schieben? Um es einfacher zu machen und um den Feministinnen entgegen zu kommen, gibt es einen männliches und ein weibliches Kontferei. Von der Bedienung ist das jetzt hoffentlich seniorenleicht.

Die technische Realisierung nutzt für die dynamische Webseite das gehypte Ajax. Die serverseitige Auswertung der Mausposition ist nicht so trivial: hier muss die ¬Polygonklasse vom fliegereibegeisterten Ami Ami ¬Brenor Brophy her. Herzlichen Dank in die Neue Welt! Da die sensitiven Flächen gebogen sind, ist die Abfrage, in welchem Sitzbereich der Klick erfolgte, nicht so einfach mal hinprogrammiert. Aber nun klappt es prima.

Als Nachtrag ist heute im Soundarchiv die letzte Vorlesung von Prof. Ternes über keltische Sprachen in diesem Jahr.
Flash wird benötigt!
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Dienstag, den 19.12.2006 [16:28]
Programmierpause — versprochen (obwohl: es juckt schon wieder in den Fingern)!

Um den Bezug zur realen Welt herzustellen, ist im nebigen Minifilm der Weg ins Büro abgelichtet. Es geht ab dem Atlantis-Hotel, in dem angeblich Lady Diana heftig nächtigte und heute Ude Lindenberg gastiert, immer die Alster längs, bei Käptn Prüssig (nächtlicher Rattentummelplatz) vorbei bis zur Stelle, an der letzte Woche die Bundeskanzlerin landete.

Warum der ¬Konverter, der aus Quicktime FLV baut, aus weißen Stellen schwarze Klötzchen macht, wissen die Götter.
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Montag, den 18.12.2006 [23:07]
Heute wollen wir mal puzzeln. Bevor es losgeht, erstmal ein „schwieriges“ Bild (möglichst im Querformat) von der lokalen Platte aussuchen und dann die Kachelung auswählen.Mit Verlaub gesagt, kann der geneigte Besucher kann aber auch mit dem zuletzt eingestellten Bild spielen — das bleibt völlig unbenommen. Zeitverschwendung ist es allfällig.
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