Rainers Horen
Sonnabend, den 31.03.2007 [13:08]
Niemand kann dir besser zuhören als Dein Pferd. Immer hat es Zeit für dich und du kannst ihm alles erzählen. Dein pferdiger Freund wird dich allein durch seine Anwesenheit aufmuntern. Ihm ist es völlig egal, wie du aussiehst, ob du gute oder schlechte Noten in der Schule hast, ob du teure Klamotten anhast oder in deiner Clique immer Coolste bist – er mag dich, so wie du bist. Ein Pferd wird dich niemals enttäuschen, er hält immer zu dir und versucht dich jeden Tag aufs Neue glücklich zu machen.

So zeichnet die beliebte Teeniezeitschrift ¬Lissy unter dem Titel Treu, verschmust und änhänglich: Das Pferd – mein bester Freund das Bild eines idealen Partners. Es ist die Gegendarstellung der Welt, in der unsere Kinder leben dürfen, in der aus einsehbaren Gründen nicht jeder der Coolste sein kann.
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Donnerstag, den 29.03.2007 [12:31]
Gestern in geselliiger Runde, untersützt von einem norddeutschen Markenbier, knobelten wir wieder einmal über das Titelbild der nächsten RadCity.

Was will die Montage uns sagen und versteht der Leser das Anliegen? Und welche Mission ist jetzt unmöglich?

Da radeln sechs oder sieben Holländer durch eine flämische Kleinstadt, nehmen die ganze Straße ein und im Hintergrund sieht man im Dunstschleier den Hamburger Michel nebst dem Hertzschen Funkturm, der schon seit Jahren gastronomielos daherkommt. Daraus ergeben sich die verschiedensten Interpretationsmöglichkeiten.



Hamburg liegt in bald Holland oder Europa wächst zusammen. Letztlich muß es der Leser entscheiden, der dem Titelblatt vielleicht 1/2 Sekunde Aufmerksamkeit zollt und hoffentlich herzlich über den Artikel zur Fahrradsternfahrt lacht.
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Mittwoch, den 28.03.2007 [22:05]
Nach einem erholsamen, biertrinkenden Aufenthalt im Schumachers programmiert es sich gleich viel besser. Wie sagte immer die Großmutter (seeliges Angedenken): „Mar darfs dreiwe, abber net ebberdreibe.“. Das heißt im heutigen Standarddeutsch: „Man darf es treiben, aber nicht übertreiben.“

So ist das nun mal. Mehr ist nicht zu sagen.

Der Feinschliff der gestrige Modulsammlung hat heute nochmal fast den ganzen Tag Zeit gefressen. Der MS-Explorer zollt seinen Tribut. Was im Firefox sofort läuft, hakt im IE. Die Fehlerausgabe ist allerdings wenig hilfreich, da sie entweder auf Zeilennummern verweist, die es gar nicht gibt, irgendwas von unbekannnten Fehlern plaudert oder überhaupt kaum zur Aufhellung beiträgt.
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Dienstag, den 27.03.2007 [16:17]
Ende diesen Jahres endet das Briefmonopol der Gelben Post. Das macht Angst. Wem? Den Posthörnchen. Thematisieren sie doch gerade menschenunwürdiges Lohndumping der privaten Mitbewerber. Offenbar sind ja dessen Löhne nicht Dumping sondern auf dem Markt aller Dinge frei ausgehandelt. Oder wird hier jemand gezwungen? Ganz im Gegenteil der TNTler oder Pinner könnte swich ja auch einen hartzen. Obwohl seit gestern – stand da nicht was von Jobpflicht in der MOPO? So kann man auch die Arbeitslosigkeit abschaffen. Einfach die Arbeitnehmer verpflichten zu arbeiten. Daß so viele Jahre vergehen mussten, um auf diese geniale Lösung zu kommen. Jedenfalls gehört zu einem Mindestlohn auch ein gewisser Mindestfleiß. Mehr ist zur aktuellen Diskussion nichts zu sagen.

Der heutige geleistete Mindestfleiß hat sich in der ¬Modulsammlung erschöpft, die es auch hier in den Horen gibt.

Vielleicht sollte man mal eine Sammlung der häßlichsten Bausünden in Hamburg anlegen. Wahrscheinlich kommt man da zu keinem Ende. Das Schöne und Gute bricht sich doch immer wieder Bahn.



So gesehen am obigen Bahndamm hinter dem Jasper-Busunternehmen.
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