Rainers Horen
Freitag, den 11.05.2007 [22:30]
Freitagmorgen: kalt, nass und stürmisch beginnt dieser Maitag. Da kommt schon ein gewisser Hader auf. Die Steuermeldung muss heute noch raus, die Heizung ist ausgefallen, Kühlschrank ist leer.
Aber dann: ein kurzer Blick aus dem Küchenfenster stimmt versöhnlich. Da schaffen sich doch tatsächlich drei Arbeiter im vollen Regensturm und errichten am Haus gegenüber ein Baugerüst. Da läuft einem dieses wunderbare, prickelnde Gefühl den Rücken hoch, das schon Wilhelm Busch in seinem Taugenichtsroman ¬Eduards Traum dem Protagonisten fühlen ließ, wenn er hinter dem warmen Ofen sitzend zuschaute, wie seine Schwestern fleißig Bohnen aushülsten. So findet alles seinen Ausgleich und dagegen ist nicht viel zu sagen. Aber doch ist das so ein Grenzgang.

Damals in Ilmenau gab es eine Hochschulsport. Dem konnte man sich kaum entziehen und so mussten wir jede Woche entweder auf dem Sportplatz Runden drehen, in einer wahnsinnig stickigen Baracke auf einer schon von Tausenden Studenten geschwitzen Matte irgendwelche partnerübungen zelebrieren oder eben in der Stadt in einer Halle, die zum Curiebau gehörte, Mannschaftsspiele absolvieren. Eines Tages, unser (mehr fette als fitte) Sportlehrer war krank, hatten wir eine Vertretung. Es kam zur unvermeidlichen Mannschaftsaufstellung und dann ging es los. Immer diesem gefährlichen, angsteinflößenden Ball ausweichen ist auf Dauer stressig. Dieses unmännliche Verhalten soll nicht das Thema sein, sondern die nachfolgende Siegerehrung. Die bestand darin, dass die Sieger bestimmen durften, welche Strafe den Verlierern zuzumessen sei. Es gab so Maßnahmen wie 20 Liegestütze, dreimal im Entenlauf rund um die Halle usw. Ist das nicht schon eine Vorstufe zum Faschismus? Belobigung durch Machteinräumung über die Anderen? Wenn der Typ nicht nur Vertretung gewesen wäre … wäre vielleicht das Leben anders verlaufen.
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Donnerstag, den 10.05.2007 [21:15]
Nun aber weg von diesen melancholischen, gestrigen Gedanken und hin zu kreativen Dingen. Nebbich wäre das gestern wieder ein lehrhafter Abend in Staatsbürgerkunde in der Schanze geworden. Gegenüber vom Portugiesen, wo es immer den leckeren Wein gibt, ist also das Zentralnest europäischer Terrorzellen. Hm. Ideologisch ist das Bett gemacht. Und wir als Kleinbürger übten gestern Abend gepflegtes Daheimbleiben.

Für das Webredaktionssystem MuLi*CMS braucht es nun auch ein Werkzeug, mit dem der Redakteur Navigationspunkte einfügen, verschieben und löschen kann. Hier ist es:

Damit es für die staunende Leserschaft noch besser verständlich ist (siehe gestern), kommt die kleine Demonstration als Wohnungsverwaltungsprogramm daher. Mittels Maus kann man Umzüge innerhalb der Häuser und zwischen den Wohnungen bewerkstelligen. Mit dem linken Einagbefelder kann man neue Häuser anlegen und Mieter einziehen lassen. Wo das Modell endet: man kann auch die Häuser verschieben. Obwohl wir ja seit dem Umzug des Bayrischen Bahnhofs in Leipzig wissen – es geht.

Heute hat der Seehofer im Bundestag das Thema „Fit statt fett“ aufgebracht. O-Ton: „Eine Schweinshaxe darf man schon mal essen, das ist auch gut für die Seele — nur jeden Tag eine Haxe: das ist ungesund.“

Ihn wird das schon nicht stören mit den fetten Kindern. Es fragt sich nur, warum er gerade heute dieses Allerweltsthema nach vorne bringt. Es hat doch nun wirklich kein Bezug. Heute ist weder Welternährungstag noch ein Jubiläum. Vielleicht will er sich nur in der Vordergrunds schieben oder es ist ein innerbayrisches Problem, von dem wir Preußen nichts verstehen. Jedenfalls kam die Meldung aus heiterem Himmel und hat ein klein wenig damit zu tun, dass die Deutschen angeblich die Menschen mit den meisten Übergewichtigen sind.

Apropos Jubileen: Heute vor 25 Jahren starb Peter Weis und die Medien waren voll mit Reflexionen auf seine Ästhetik des Widerstandes, deren DDR-Ausgabe die authentischere war. Die BRD-Version war sprachlich vom Verlag gereinigt. Und auch heute noch gibt es nur diese revidierte Ausgabe.
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Mittwoch, den 09.05.2007 [10:41]
Sitzend im Schanzenbäcker in der Altstadt Nähe Trostbrücke schreiten wir mit der systemischen Weltanalyse fort. Das Lebenselixier dieser Übertrumpfungsgesellschaft, in der wir leben dürfen, ist die Zuwachsrate. Es ist unmöglich zu sagen: so wie ist das jetzt ist, lassen wir es so. Nun kommt nur noch Bugfixing. Da jeder Anbieter von Produkten und Dienstleistungen kann nur verkaufen, wenn es kein Motiv für den Konsumenten gibt, ein Teilchen vom Marktbegleiter zu kaufen. Das mit dem Wachstumsstillstand würde also nur gehen, wenn sich die Anbieter absprechen würden und eine Planwirtschaft das Zepter inne hätte. Das ist gedanklich verboten. Also ist der positive Wachstum lebensnotwendig. Nun weiss jeder, der es bis zum Matheunterricht der 11. Klasse geschafft hat, dass beispielsweise 1,03100 sehr schnell an Grenzen stößt, aber solch simplen Überlegungen sind ebenfalls verboten. Gepredigte Konsumverhaltung als Lösungsvariante wäre äußerst unproduktiv. Wegen anderen Grenzwerten ist eine richtig schöne Steigerung nur im Lebensmittelbereich möglich. Jeder Koch weiß um die Geschmacksträger. Alles was fettig und süß ist, schmeckt so richtig. Glücklicherweise sind das aber auch die Bestandteile, bei denen in Europa eine Überproduktion besteht. So nimmt es seinem Lauf.

Es gab mal Zeiten, in denen man sich zum Abendbrot von Graubrot, Dauerwurst, Streichkäse und Butter nährte. Jahreszeitlich wurde das Angebot durch Kopfsalat, Tomaten, Gurken oder Radieschen ergänzt. Zu hohen Feiertagen durfte es auch mal Kochschinken oder Aufschnitt sein. Prinzipiell ist es eine feine Sache, dass sich nun fast jeder Westeuropäer täglich beim Lebensmitteldiscounter geräucherte Forelle, italienische Antipaste und edelsten italienischen Schinken in sein Wägelchen legen kann. Gönnen wir es der Masse, was früher Einzelnen vorbehalten war! Im Obst- und Gemüseangebot ist bis auf den Preis keine jahreszeiliche Schwankung sichtbar. Selbst das Blumenangebot auf dem Wochenmarkt ist überraschend — allerdings nur für den Hobbygärtner, der weiß was wann wächst. Oder ist dem Großstädter das Angbot von Kartäusernelken und Herbstastern auffällig? Irgendwo auf diesem blauen Planeten oder in künstlicher Umgebung wird die Blumenpracht schon wachsen. Ein wenig schließt sich obiger Kreis: Kommt ein Produzent auf die glorreiche Idee eine neue Technologie einzuführen, schon ziehen alle anderen Mitbewerber nach. Das müssen sie, ansonsten verschwinden sie von der Einkaufsliste großer Ketten.

Umweltbewegte Zeitgenossen duschen statt wannenbaden oder drehen den Wasserhahn zu, wenn sie sich die Zähne putzen. Großmutter (seeliger Angedenken) knipste immer das Leselicht aus, wenn sie abends im Bett beim Buchlesen umblätterte. Das ist ist gewiss ehrenrührig und wir wollen diese Gutmenschen von diesen guten Taten nicht abhalten. Aber: der versteckte Wasserverbrauch ist um Größenordung höher. Für die Produktion von einem Kilogramm Bohnenkaffee werden fünf Tonnen Wasser benötigt. Das Wasser ist kein Regenwasser! In den Regionen, in denen landwirtschaftliche Produkte besonders gut wachsen, ist es erfahrungsgemäß sehr warm und damit auch trocken. Das Wasser wird weltweit bestenfalls vom Oberflächenwasser (Flüsse, Seen) abgezweigt, meistens aber aus unterirdischen Wasserreservoirs abgepumpt. Die kohlendioxidgeschuldete Klimaveränderung tut noch ihr übriges. Der weltweite Wasserbedarf wird rapide steigen. So wie Erdöl und -gas ist auch Wasser eine beschränkte Resource.

Gestern hat die Hamburger Knallpresse mit dem Verursache der Klimashoa getitelt. Jetzt wissen wir es, die Politiker sind schuld. Sind sie es wirklich? Sind es die Konsumenten, die je nach Sichtweise zu viel oder zu wenig konsumieren? Nein, es ist das System, was alle Beteiligten verpflichtet Dinge zu tun, die für den Einzelnen sinnvoll, aber für das Gesamtkunstwerk fatale Folgen haben wird.

Veränderungen kommen oft schleichend. Das ist von den Initiatoren gewollt. Vor einigen Jahren wurde vom damaligen (SPD-)Wirtschaftsminister das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz liberalisiert. Vor der Novelle gab es eine Regeln, die die Versklavung der Zeitarbeiter beschränkte. Beispielsweise war die Beschäftigungszeit in einer Firma auf zwei Jahre beschränkt und der Leiharbeiter hatte einen gewissen Kündigungsschutz. Herr Clement stellte die Regel auf: „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, es sei denn tarifliche Gründe sprechen dagegen“. Flugs haben die Leiharbeitsfirmen ein eigenes Tarifgebiet deklariert, deren Gewerkschaft sich Christliche Gewerkschaft nennt und den Tariflohn auf 5,77-7,10 € festlegte. Heutzutage gibt es keinen Kündigungsschutz und keine Vertragslaufzeitbegrenzung. Innovative Großfirmen (Deutsche Bank, DB und Post/Telekom) haben zur Vereinfachung gleich eigene Zeitarbeistfirmen gegründet. So geht kein Gewinn verloren und man hat die Arbeiter da, wo man sie gerne hätte: ohne Kündigungsschutz und Mitbestimmung. Es soll Firmen geben, die 40% ihrer Belegschaft aus solchen Arbeitskräften rekrutieren. Das sind alles Hintergrundinformationen, die der Bürger nicht wahrnimmt, weil sie ihn zur Zeit nicht betreffen oder nie beteffen werden, weil er Beamter ist. Man glaube nun nicht, dass sich das gewerbliche Berufe beschränkt. Längst werden auch Ingenieure, Konstrukteure als auch Programmierer so eingesetzt. Ein großer Hamburger Betrieb, der sich jenseits der Elbe auf fliegende Vehikel spezialisiert hat, ist auf dem Gebiete Vorreiter.

Die Welt und die Menschen lieben. Ja, das ist segensreich unbd hilft ungemein. Voraussetzung dafür ist der Geschmack der Masse. Zwei Dinge sind echt hinderlich: schnelle Auffassunggabe, geistige Beweglichkeit und die mangelnde Fähigkeit vieles rasch zu vergessen. In Stanis?aw Lems genialer Geschichte des futurologischen Kongresses wird eine Gesellschaft beschrieben, die ihre Probleme durch permanent durch die Luft verteilte Psychopharmaka löst. Allen Mitgliedern der fiktiven Gesellschaft erscheint die sie umgebende Welt als prachtvoll. Für Wartungszwecke (oder wofür auch immer) gibt es ein „Gegengift“, das eine zeitweilige Aufhebung der geistigen Vernebelung bewirkt. plötzlich bemerkt der Protagonist, dass er keine Delikatessen, sondern widerliche Abfälleist. Er sieht das Fehlen von Fahrstühlen in den Bürohochäusern und ihm wird klar, warum die Angestellten, wenn sie aus den vermeintlichen Aufzügen kommen kommen, immer so verschwitzt und aus Atem sind — erklimmen sie doch die ganzen Etagen mittels Leitern, die im Schacht installiert sind.

Natürlich ist das ein Methapher auf die Medien- und Kommunikationspolitik in der modernen Industriegesellschaft. Es ist gut und zielführend, das „Gegengift“ nicht zu nehmen. Also nicht Spiegel lesen, nicht Kulturradio hören, sondern BILD gucken, RadioEnergy hören und abends amerikanische und schlimmere Filme reinziehen. Ach, wie schwer das fällt. Es bereitet fast schon körperliche Schmerzen.
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Dienstag, den 08.05.2007 [16:30]
Der Weg ins Büro wird allfällig vom Frühstück und zuweilen auch von Interviews und/oder Schlauchflicken unterbrochen. Mehr zum Flicken am Schluß.

Im nächstes RadCity-Heft wird das Schwerpunktthema „Arbeitsplatz Fahrrad“ abgehandelt. Es geht also um Pflegedienste, Kuriere, Digitalnomaden und eben auch um Postverteiler. So war heute das Interview mit der Hamburger Niederlassung angesag Aus der Luxemburger Zentrale der Zustelldienstes Pin AG hat dankenswerterweise den Termin am frühen Morgen vermittelt. Leider hat Döndü Kischkel von der Personaladministration des Markbegleiter TNT (das sind die OrangeSchwarzen) eine geplantes Interview kurzfristig abgesagt. Wirklich schade. Die Entschuldigung und den Wunsch für einen erfolgreichen Artikel nehmen wir gerne entgegen.

Nun also rein in das Depot in der Burchardtstraße. Es ist das Kontorsviertelgebäude, in dem sich auch Teile des Heinrich-Bauer-Verlages befinden. Dort werden Herrenmagazine wie Praline, Schlüsselloch, Wochenende und Coupé produziert. Das ist aber heute nicht das Thema.

Schon straßenseitig wirkt es wie ein Bienenstock. Fahrer komme heraus, zögern kurz und fahren dann fort. Andere kommen zurück, reden vor dem breiten „Einflugloch“ miteinander und gehen dann hinein.

Herr Körmer als Depotleiter nimmt uns in Empfang und lässt uns erstmal die Atmosphäre schnuppern. Was ist das hier für ein grünes Gewimmel und Gewusel — bienenstockgleich ist alles in scheinbar ungeordneter Bewegung. Ein Teil des Raumes dient als Fahrradunterstelle, der Rest ist Büro und der Verteil- und Sortierlogistik vorbehalten. Nachdem der kleine Film im Kasten ist, ziehen wir uns in die hinteren Gemächer zurück und beginnen im lockeren Ton das Interview. Kaffee gab es nicht. wahrscheinlich ist dort alles so quirlig, dass niemand koffeinhaltiges Heißgetränk als Aufputschmittel braucht…

RadCity Wie lange arbeiten Sie schon bei Pin?
Florian B.: Im Dezember 2005 habe ich hier angefangen und bin seitdem – wie alle anderen auch – total begeistert. Ich war auf der Arbeits(losen)agentur und die unterbreiteten mir glücklicherweise auch gleich als erstes Angebot ein Job bei Pin. Also gleich am nächsten Tag hierher zu Pin und nach einem ausführlichen Vorstellungsgespräch bekam ich die Chance, bei einer Tour eines zukünftigen Kollegen mitzugelaufen. Danach bekam ich gleich die CitySüd-Tour in Hammerbrook. Die war gerade zufällig frei. Das war zwar wie ein Sprung ins kalte Wasser, aber ich ahbe mich gleich in dem jungen Team pudelwohl gefühlt.

RadCity Das blaue Dienstrad kommt von Pin, ist das OK?
Florian B.: Es ist es sehr robustes, zugleich auch leichtgängige und es ist aus deutscher Herstellung. Wir lieben das Rad. Und sind alle total begeistert. Warum die jetzt blau sind, wissen wir alle nicht.

RadCity Welche Erfahrungen habt ihr mit den anderen Verkehrsteilnehmern auf der Straße und dem Trittoir?
Florian B.: Autofahrer sind bekanntermaßen teilweise etwas „tunnelblickisch“ veranlagt. Das kennt man ja so. Auf dem Rad/Fußweg kommt es oftmals zur Hamburger Unart, dass mir (sobald ich vorbei bin) Kraftausdrücke nachgezischt werden. Allerdings erlebe ich das im Freizeitbereich viel öfters als hier im Dienst als Pinagler. Die meisten Leute wissen schon, dass wir nur unseren Job machen und behandeln uns respektvoll … Meine Tour ist die Hammerbrookstrecke und gerade in der Mittagspause möchte man mit seinen Kollegen im Pulk laufen, tratschen und zuhören und da muss ich mir schon einmal den Radweg freiklingeln, weil das Team die ganze Breite einnimmt.

RadCity Schließt ihr die Räder ab und wie ist das mit den Haustürschlüsseln?
Florian B.: Für das Radabschließen gibt darüber eine Dienstanweisung und im Zusammenhang mit dem leidigen Haustürschlüsselproblem haben wir vor einigen Wochen jemanden eingestellt, der sich auschließlich darum kümmert. Seitdem sie das organisiert, mit Hausverwaltern und -meistern spricht, wird es immer besser.

RadCity Was müsste Deiner Meinung nach bei Pin verbessert werden?
Florian B.: Nichts, aber warte mal: mehr Geld, Uniformen mit Dienstrangabzeichen und Hilfsmotoren für unsere geliebten Räder… — das war ein Scherz. Nein. Wir sind alle sehr glücklich, hier in diesem jungen, aufstrebenden Team arbeiten zu dürfen.
Depotleiter (aus dem Hintergrund): Richtig?

RadCity Gab es schon mal Pannen?
Florian B.: Ja, es gab schon mal Reißzweckenattacken und die Räder wurden geklaut. Und ich bin mit meinem Salär sehr zufrieden.

RadCity Respekt! Vielen Dank für das Interview.

Nachspiel:
Als wir das Depot mit gefülltem Notizblock verließen, stellte ich einen Platten an meinem hinteren Rade (wo sonst) fest. Also auf dem Absatz kehrtgemacht, angeklopft und sofort wurde mir mit Flickzeug und Luftpumpe ausgeholfen. Nochmal vielen Dank!

Als zusätzliches, kleines Dankeschön schlagen wir vor, als Pin-Maskottchen die Pinny (analog der Alice bei HanseNet) einzuführen. Die könnte etwa so wie im nebigen Bild aussehen und die gute Teamstimmung rüberbringen…
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Montag, den 07.05.2007 [17:41]
So beginnt doch die überraschenderweise verregnete Woche gleich vergnüglich und heiter. Wie man im kleinen Filmchen sieht, arbeitet es sich hier sehr angenehm. Da gibt es die kleine polnisch-französische Praktikantin aus Straßburg, die nicht nur unermüdlich, fast maßstabzerstörend arbeitet — nein da ist auch noch das bezaubernde Lächeln, das einem fast vergessen läßt, in einem leitzorderbestückten und mühsam künstlich erhellten Büro zu arbeiten.

/usr/sbin/ntpdate -bsuv ntp1.ptb.de;/sbin/hwclock --systohc
Das sieht richtig geheimnisvoll aus und tut was ganz Banales. Es synchronisiert die Uhr von Linux-Rechnern mit der amtlichen Zeit in Braunschweig. Gleich bauen wir es hier ein und schon erscheint hier rechts oben die recht genaue Zeit in digitaler Form. Leider ist die Laufzeit im Netz unbestimmt. Dazu kommt noch die Reizleitung bis zu Hirn, so dass nun niemand genau weiß, wie spät es ist. Schon Heißenberg wußte von dieser Ungenauigkeit und der Kleine Prinz schrieb sich ins Stammbuch: „On ne voit bien qu'avec le cœur“ — oder eben etwas unbeholfen und hölzern ins Teutonische übertragen: „Nur mit dem Herzen sieht man gut.“.
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