Rainers Horen
Sonntag, den 10.06.2007 [20:46]
So ein sonniges Wochenende schreit nach neuen und innovativen Aufgaben. Da liegt zum einen die Vergrillung von Schweinefackeln im Schlumper Gleisdreieck an, aber auch der smarte Dateiupload im Web muss noch gebaut werden. Vieles ist nun schöner geworden und fühlt sich wie eine Desktopanwendung an – nur das Hochladen von Bildern und anderen Teilen wirkt noch so wie aus dem Holozän des Internets. Zum einen Teil möchte man im Sinne von Web2.0 das ganze Prozedere ohne neuen, wackelnden Seitenaufbau, aber (was fast noch wichtiger ist) auch mit einer Fortschrittsanzeige. Das zieht nun einige Fäden nach sich. Als erstes ist PHP5.2 zu installieren. Dann kommt das PECL-Modul uploadprogress dran. Da das schon einmal mit der PDFib und dem Fribidi mit dem dynmischen Einbinden via DSO nicht klappte, binden wir es also statisch ein. Im ¬Handbuch der PHP-Resource ist es ganz griffig erlärt. Leider poppt dann das automake-Problem hoch, was einige Maleschen nach sich zieht. Uff – nach ein paar Stunden wird der Aufruf der Funktion uploadprogress_get_info() nicht mehr mit einer Fehlermeldung quittiert. Nun kommt also die eigentliche Implementierung in der Troika HTML/CSS/Javascript.

Nach einiger Recherche im Netz stellt sich heraus: das ist nicht ganz ohne und es gibt viele, bequeme Fakes mit animierten GIFs oder Lösungen, die nicht modular genug sind, um sie in ein CMS einzubauen. ¬Harper Reed hat da einen ganz guten Ansatz verwirklicht. Zwei Dinge sind weniger gut: eine neue Bibliothek kommt ins Spiel und er trennt nicht HTML und Logik. Das ganze Paket ist ein buntes Konglomerat aus CSS und lokalen Eventhandlern. Teilweise kann man es entflechten, wie geschehen. Zusätzlich zur prototype-Bibliothek ist hier auch die ¬YUI von Douglas Crockford verwendet. Das ist wieder so ein neues Web2.0-Framework, das ähnlich der erwähnten prototype ein Füllhorn von Funktionen innehat. Für den Upload legt yui ein virtuelles Iframe an. Das ist schon ziemlich pfiffig. Danke für die Aufgabe sich damit zu beschäftigen zu dürfen!

Nächsten kommt der iX-Autor und Javascript-Guru Stefan Mintert in die Lehmanns-Buchhandlung zu einem Vortrag zum Thema „Konzepte von Ajax-Frameworks“. Das passt doch. Wie im Vorbild zu sehen ist, vertragen sich beide Frameworks. Vielleicht muss man wirklich das Beste aus beiden Welten nehmen.
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Dienstag, den 05.06.2007 [07:25]
Immer wieder gibt es Schwierigkeiten mit dem heiklen Thema BH-Größen. Das ist trotz Globalisierung noch nicht vereinheitlicht und sicher auch ein Thema in Heiligendamm. Derweil gibt es hier ein kleines Berechnungswerkzeug:

Bemerkenswert ist der stark unterschiedliche Wertebereich diesseits und jenseits des Teiches. In Europa ändet die Differenz zwischen den beiden Werten bei ca. 26cm und in den Staaten bei 60cm. Das liegt wohl am höheren Anteil von fettleibigen Damen.

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Montag, den 04.06.2007 [17:09]
„Sie streiten nicht, haben nichts zu nörgeln und geben keine Widerworte. Wen wunderts also, dass viele Frauen lieber einen süßen und treuen Vierbeiner haben wollen als den Mann fürs Leben?“ so moderierte die MOPO in er Samstagsausgabe einen Artikel an, der Frauchen zum Thema befragt. Soziologisch führt das zum gleichen Phänomen wie der Männerüberschuss in Ostdeutschland: herumstreunende Männer, die vollgepackt mit Hormonen und Bier Unsinn anstellen. Für das Problem in den neuen Ländern, in denen teilweise auf 100 Männer auf 80 Frauen kommen (schönes Metapher), hat die Bundesregierung mehrere Millionen Euro rausgepackt. Rufbusse und rollenende Büchereien sollen es richten. Ob das die jungen Mädels abhält, ihr Glück und ihren Mann im Westen zu suchen?

Die Westfrauen haben längst den Hund entdeckt, der wie Lola aus Rotherbaum sagt, natürlich auch mit mir im Bett schläft. Und was machen die übriggebliebenen Männer: die verführen Mandy aus Zella-Mehlis. So fügt sich also eines auf andere.
Gibt es ein schöneres Bild als dieses von Karin(32) und dem Mischling Louis? Sie gibt in ihren Worten dem Bert Hellinger sogar noch recht: „ … Louis hat ältere Rechte.“. Überhaupt tut sich für den umstrittenen Familientherapeuten ein ganz neues Betätigunfsfeld auf. Auch Hunde sind systemisch verstrickt. Schauen wir uns doch mal das Paar an: sie lächelt uns verschmitzt an, sie ist offen für die Butenkommunikation, er ist für die Binnengefühle zuständig. Kein Blick würdigt er der Außenwelt. Er hatte wohl eine dominante Hundegroßmutter und hat den Verlust des abgetriebenen Halbbruders noch nicht verkraftet. Der heilende und lösende Zauberspruch wäre: „Liebe hündische Mutti. Ich achte Dein fürchterliches Schicksal, nun aber lebe ich mit dem Zweibeiner Karin zusammen und dann folge ich Dir nach.“

Nach diesem Ausflug zu neuen Tendenzen in der hanseatischen Partnerwahl kommen wir zurück zu den fliehenden Ostfrauen. Was an den Ostmännern „schlecht“ sein soll, muss man die dortigen Frauenzimmer fragen, aber was an der Konstellation Ostfrau-Westmann gut ist, liegt auf er Hand. Das ist ähnlich der Mischung aus blonder, molliger Deutschen und Sohn eines nigerianischen/togolesischen/libyschen Häuptlings, Botschafters, Chefarztes oder Ministers – es passt einfach.

Die ostdeutsche Mandy bedient das Klischee der im konservativen Rollenverständnis verhafteten, sexuell offenen Frau. Sie ist also zu einem perfekte Mutti, kann kochen, putzen Der westdeutsche Mann ist aus Ostsicht der Gewinner. Er hat es geschafft. Was liegt also näher?

Fatal ist natürlich der reziproke Fall: Ostmann in Westdeutschland. Da trifft selbstbewußte aber doch etwas verklemmte, gerne vegetarisch und die Welt rettende,mit der Unfähigkeit zu kochen und zu haushalten kokettierende Frau, die gerne kurzhaarig im Kostümchen durch die Welt jettet, auf einen lustigen, erstmal unkompliziert wirkenden, geistig sehr anregenden, bärigen Pfundskerl. Ist das nicht widersinnig?

Ebenso widersinnig ist die Situation in Rostock und Heiligendamm. Da wurde mit Steuermitteln gepflastert und gegewegplattet und nun kommt der schwarze Block, reißt die Wurfgeschosse raus und nutzt sie. Also Herr (Rolli-)Schäuble, Dir mal ins Stammbuch geschrieben: in Zukunft soltest Du solche Aufmarschgebiete präparieren. Einfach überall Asphalt gegossen und schon gibt es keine Gewalt mehr und die Inlineskater danken es Dir.

Diese ganze Präventionen gehen natürlich ins Leere, wenn geschäftstüchtige Händler entsprechende Teile verkaufen – so wie im nebigen Film Flaggen-Schlüter aus Ramallah
??? ?? in der Arafatstraße 16.

Einfache Lösungen liegen oft so nahe und werden trotzdem nicht gesehen. Statt mit Tränengas angereichertes Wasser zu werfen, wäre es doch viel zielführender, dem Wasser etwas (biologisch Abbaubares ) zuzusetzen, das sich an der Luft zu klebrigen Fäden verdichtet. Die Demonstranten wären nach einem solchen Angriff eingesponnen, handlungsunfähig und könnten dann einfach eingesammelt werden. Zusätzlich könnte der Masse eine appetits- und durstanregende Substanz beigemischt werden, so dass überschlaue Demonstranten, die sich freibeißen wollen, gleich Hunger und Durst bekommen und einschlägige ¬Marketender am Rande aufsuchen. So wie vorgestern und gestern geschehen, als die nicht proviantierten Kämpfer gegen den US-Imperialismus und amerikanischen Kulturbolschewismus in die Tempel bushamerikanischer Esskultur einfielen und sich mit BigMäcs®, Subway®-Schnittchen und KMC®-Vogelteilen ausstatteten.

Wir halten es mit dem großen Denker Voltaire, der einmal sagte, alles Unglück komme daher, dass die Menschen ihre Wohnungen verlassen. und bleiben im wohligen Hamburg, genieße das biedere Büroleben, erfreuen uns am Angesicht junger Angestelltinnen und traben jetzt zum Chinesen in die Gotenstraße. Das ist doch ein wahrer Beitrag zur Völkerverständigung.
Im angeschlossenem Supermarkt nach einer Erfrischung suchend fiel der Blick in die Tiefkühle. Und was gibt es da? Froschschenkel. So, nun ist es klar, was es zur Geburtstagsparty geben wird.



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