Rainers Horen
Sonntag, den 23.12.2007 [23:45]
Ein Tag vor dem Fest des Friedens und der Liebe. Die Straßen sind leergefegt als ob wir Fußball-WM hätten. Bis auf ein paar Frauchen ist selbst der Spielplatz im Stadtpark menschenleer (und zugefroren).



Beitrag kommentieren

Sonnabend, den 22.12.2007 [23:43]
Seit gestern werden die Tage wieder länger und pünktlich zu Stalins Geburtstag dürfen viele neue Europäer ohne umständliche und zeitraubende Passkontrollen bis in unser geliebtes Hamburg kommen. Nun werden vielleicht auch einige verängstigte HamburgerInnen nachts wachliegen und von schnauzbärtigen Einbrechern träumen, aber das sind Einzelerscheinungen.

Die Fortfall der Schlagbäume hat durchaus viele gute Seiten: unsere deutschen Fußgängerzonen werden durch die neuen Musikanten, Schnorrer und Hütchenspieler noch bunter. Einige „Alteuropäer“ werden die Gelegenheit bekommen, sich ein neues Auto zu kaufen — diesmal natürlich unter ökologischen Gesichtspunkten und auch manche Arztpraxis in Autobahnnähe wird so ihre altes Equipment los. So hat Alles auch sein Gutes.

Beitrag kommentieren

Freitag, den 21.12.2007 [21:00]
Rechtzeitig zum großen Feste der Christen kommt eine neues, schönes Knobelthema in den Gesichtskreis — es kann dann ganz nett das Warten auf das Christkindl verkürzen.

Damit es nicht zu trivial ist und quasi als Aufwärmer wäre es doch mal eine Herausforderung, die tiefsinnige Dialoge vom Stalker, dem Pisatjel und den Professor zu präsentieren, vor sie in der Zone sind.



Das eingebaute Untertitelungs-Feature im verwendeten FLV-Player funzt leider noch nicht. Das ist aber auch nicht das unbedingte Ziel, sondern wir wollen ja gemeinschaftlich untertiteln. Wenn es denn klappt, muss der geneigte Leser oder Zuschauer auf des T im Player drücken.

Wie immer gibt es sehr viele Formate für die Untertitelung, die sich nicht nur in der Syntax unterscheiden. Differenzen bestehen in der Genauigkeit des Zeitstemples und in der Möglichkeit, den unterschiedlichen Einträgen Stile zuzuordnen. So wäre dann der Stalker vielleicht rot und fett und der Schriftsteller mager und grün. Das wäre hilfreich für Menschen, die ein schlechtes Gesichtsgedächtnis haben.

Beitrag kommentieren

Mittwoch, den 19.12.2007 [11:24]
Das vorweihnachtliche und voropferfestliche Wochenende hat einen großen Erkenntniszuwachs auf dem Gebiete von GoogleMap und KML gebracht. Das Ergebnis ist diese kleine Anwendung, mit der man interessante Punkte in eine Karte eintragen kann.


Es gibt zwei Wege, in diese Landkarten die Marker einzutragen: man kann alle Punkte via Javascript als Overlay anlegen. Sinnvoll ist dann der Einsatz des ¬MarkerManagers. Um das zu realisieren, müsste man sich in die ¬API eindenken. Da oft die Faulheit siegt, ist vorerst der zweite Weg beschritten worden, nämlich die Generierung einer KMZ-Datei aus der Datenbank. Das klingt verführerisch einfach. Die Datei wird mit map.addOverlay(new GGeoXml('/velomap/kml/my.kmz')); eingebunden und voilà die kleinen Räder sind in der Karte. Jetzt kommt aber das Handicap: Diese kleinen Fenster, in denen die Radhändler mit Bild beschrieben werden, unterstützen nur eine Untermenge von HTML. Insbesondere werden Javascriptkonstrukte wegen XSS-Gefahr erbarmungslos rausgeschmissen. Wäre doch nett, wenn eine EDIT-Knopf erlauben würde, dort gleich die Daten zu bearbeiten. Das einzige, denkbare Schlupfloch wäre ein Link auf ein Iframe, in dem dann die Datenbankarbeit stattfindet. Klingt nicht recht elegant und außerdem wird von Google die Angabe des Targets überschrieben. ;-((

Überhaupt erkennt man an diesem Beispiel gut die Krakenhaftigkeit dieser amerikanischen Firma. Wenn also auf meinem Server eine GoogleMap-Anwendung läuft, findet nicht nur eine Kommunikation zwischen dem Server und dem Webbrowser statt, sondern Google arbeitet im Hintergrund mit — es filtert beispielsweise den Text, der im Textwindow auftaucht.

Überhaupt, wer etwas tiefer in die Welt der Netzkarten eintauchen will und nicht nur einen Standardmarker setzen möchte, der anzeigt, wo das Geschäft laufen sollte, der wird auf der Doku von ¬Mike fündig. Es ist zwar in einer grauenhaften Ästhetik gehalten, aber man merkt sein tiefes Eindringen in das Thema. Viele Gedanken, die einem so beim Arbeiten mit dem System kommen, hat er schon einmal weitergedacht und hat auch Lösungen parat.


Es gibt aber auch noch schöne Dinge auf dieser Welt und es wird nicht Jedem die Gnade zu teil in solch einer schönen Stadt zu wohnen, die diese endlosen Photomotive bietet.
Beitrag kommentieren