Rainers Horen
Sonntag, den 10.02.2008 [16:44]
Also in Natur sah das eben ganz anders aus – viel romantischer. Erstaunlich, was moderne Bildverarbeitungsprogrammr leisten. Die vier Bilder sind aus der Hüfte geschossen und PanoramaStudio hat die Bilder sortiert, entzerrt, überlappt und sogar die automatische Belichtung ausgeglichen.


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Freitag, den 08.02.2008 [20:59]
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Donnerstag, den 07.02.2008 [19:52]
Vorgestern brannte ein türkische Haus in Ludwigshafen. Es gab Tode und viel (mediales) Schrecken und mittlerweile auch Ahnungen, dass es doch eine Brandstiftung und nicht eine schusselige, ältere Mitbewohnerin war. Es tauchte das Wort fremdenfeindlicher Hintergrund auf. Seltsam: sind nicht alle deutschen Worte, die „fremd“ enthalten, aus der Gewohnheit ausgetilgt? Wie war das doch mit Fremdenverkehr, Fremdenzimmer oder gar Fremdarbeiter?

Jedenfalls kommt heute erstmal der türkische Präsident Erdo?an zum Ort des Geschehens und schaut „was er machen kann“. Es hat alle Deutschländer echt betroffen gemacht — treffen die Geschehnisse doch die Urängste aller Menschen. „Das Leben ist hart, Du bist nicht so wichtig, Du hast nicht die Kontrolle und Du wirst sterben.“ — so hat es überneulich der Schwabe ¬Peter Kottlorz im Deutschlandradio im Rahmen des „Wortes zum Tage“ zusammengefasst. Aber was ist das? Angstmachen ist nun wirklich nicht die Grundstrategie des katholischen Dogmas. Das ist mehr so die Schuldzuweisung. Man gehe nur mal in eine deutsche Kirche. Da ist soviel Leid zur Schau gestellt, dass Einem schaudert. Wie wohltuend ist da doch das Interieur einer Synagoge. Es gibt dort nur florale Motive. Man stelle sich mal die gegenständliche Darstellung des Grauens vor, das Juden erleiden müssten. Zurecht würden die Nichtjuden sich daran mokieren.

Nach diesen zu Schwermut neigenden Themen wieder etwas Erfreuliches. Die Deutschen Rugbyfrauen (ja so etwas gibt es) bekommen eine neue Internetseite. Hier schon mal ein Vorgriff auf ein Modul:



Die angelieferten Daten sind in diesem unseeligen Excel-Format. Die Umlaute sind weder in UTF-8 noch in LAtin-1 und ein Export nach XML ist mit Bordmittel nicht möglich. Herr – wirf Hirn nach Redmont!
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Mittwoch, den 06.02.2008 [16:42]
Der Planer für die Patiententermine geht weiter seiner Vollendung entgegen. Mittlerweile gibt es auch einen Videokurs, der besonders niedrigschwellig für die Bedienung des neuen PatientenTerminPlaners PatPlan werben soll. Falls Flash installiert ist startet der Film nach dem Klick auf das Vorschaubild:

Das bauen des Filmes macht richtige kreatve Freude. So stellt man sich as Gefühl beim Drehen von Rainer-Maria-Fassbinder-Filmen vor. „Wir können ds nur einmal machen.“. Es macht richtig Spaß, den Kommentartext zu sprechen und sich selbst zu hören. So lässt sich das Hilfesystem immer weiter didaktisch perfektionieren.

Ein wichtiges Nebenthema bei PatientenTerminPlaner ist die Ankopplung an die vorhandenen Stammdaten der Patienten. Die in den Praxen vorhandene Software bildet aus nachvollziehbaren Gründen ein geschlossenes System. Welcher Softwarehersteller möchte schon, dass die in seinem System erfassten Daten woanders vermarktet werden. Es tummelt sich da Einiges am Markt: Turbomed, M1, Sysmed, Compumed und Medistar — nur um einige zu nennen. Wie aus der ahnungslosen Hotline zu erfahren ist, gibt es durchaus Holzwege. Beim Medistarprodukt (immer wieder kommt das Gerücht mit der Verquickung mit einer großen amerikanische geführten Sekte auf) kann man eine Patientenliste ausdrucken. Leitet man das in eine Datei um und hat den richtigen Druckertreiber installiert, dann könnte man das ergebnis parsen. Bei der Koblenzer Praxissoftware Compumed M1 ist über den Menüpunkt /büro/statistik/patienten ein Export möglich. Dieser Export ist als Steuerdatei für einen Serienbrief vorgesehen. Die Dateiendung lautet schamhaft .dat. Da soll es einen Anknüpfungspunkt geben. Alles in allem: es klingt haarig und ist bisher noch nicht in der Praxis getestet.
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Dienstag, den 05.02.2008 [11:42]
Ein großer Vorteil des neuen Web-Redaktionssystems TYPOLight ist der leichte Import von fertigen ¬Stilvorlagen. Ein bißchen Handarbeit und nach erfolgtem Austausch der Grafik entsteht schon die nachfolgende Skizze:



Der einzige (bis hier entdeckte) Wermutstropfen ist die Verwendung der mootools-Lib als Javascript-Framework, obwohl es das genutzte Accordeon-Script auch in einer prototype-Implementierung gibt. Es wird sich zeigen, ob das wirklich eine Einschränkung ist.

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Montag, den 04.02.2008 [21:57]
Unsere Matrosen müssen wirklich viel lernen. Deshalb solle es auch einen akuten Kapitänsmangel geben. Ein wichtiger Bestandteil des Lehrplanes ist das Winkeralphabet. Damit kann man sich abhörsicher von Schiff zu Schiff verständigen.

Hier oben kann man das gleich einmal ausprobieren — zumindest das mit dem Semaphorenalphabet. Tatsächlich gibt es zuwenig Kapitäne, weil vor Jahren aus pekuniären Gründen alles ausgeflaggt wurde. Jetzt haben sich die Gesetzlichkeiten geändert und nun mangelt es an jungen Burschen, die gerne zur See fahren.
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