Rainers Horen
Sonntag, den 27.04.2008 [17:07]
Pünktlich zum Frühling und kurz vor der Rhododendronblüte im Stadtpark war nun heute das berühmte Hamburger Marathon. Das ist fast schon ein Volksfest. Am Rande der Jarrestadt, an der saaröandstraße haben die meisten Läufer noch 20 km vor sich. Das ist eine gute Gelegenheit, die frohe und heitere Stimmung einzufangen.



Thema ist also der persönliche (Hoch-)Leistungswille. Die Zaungäste am Rande des Marathon hatten mehr so Lust auf Bockwurst, Bier und Stimmung. Ist ja auch OK, so werden die Sportler noch mehr motiviert – fühlen sie sich doch nun noch erhabener gegenüber den Nichtselbstbekämpfern…

Erhabenenheit stellt sich auch ein, wenn ein Pärchen im Leihboot versucht mit sehr großen Mühen eine reißende Stromschnelle der Alster zu erklimmen. Die ganze Zeit lag die Furcht in er Luft, daß die beiden kentern. Naja, hat ja nochmal durch Einsatz des 36. Strategems geklappt buw. nicht geklappt.

Der Marathon ist eine wunderbare Gelegenheit, die Leistungsfähigkeit der Finepix auszutesten. Gut, nun wissen wir es, mit der Knipse kann man über 1300 Bilder in zwei Stunden schießen ohne daß die Batterien erlahmen.



Im obigen Spielding sind tatsächlich 1323 Bilder verewigt. Das passiert, wenn der Finger auf der Kamera bleibt und das Ding auf „Dauerserie“ steht. Mit dem Zeitschieber kann man sich im Lauf bewegen. Ganz links kommen die Rollifahrer, dann die schwarze Spitze, das Massenfeld, anschließend die verkleideten Spaßvögel und dann noch die Fußlahmen. Wobei nicht zu glauben ist, das Letztere noch die letzten 20 km schaffen werden … Ohne jetzt in Klischees zu verfallen: aber es scheint so, als ob nach rechts die Kämpfer molliger und weiblicher werden – oder wissenschaftlich formuliert gibt es eine negative Korrelation zwischen Platzierung und BodymaßIndex.


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Freitag, den 25.04.2008 [16:37]
Die Tage werden immer wärmer und frühlingshafter. Hamburg wird sonniger und heller. Und so wird der hierige Text immer kürzer, da weniger Zeit für den Schreibtisch bleibt. In der letzten Zeit hat sich die GeoPan-Karte immer weiter gefüllt. Das Photographieren birgt einige Tücken. Wenn in allen Himmelsrichtungen ungefähr die gleiche Lichtsituation herrscht (bewölkter Himmel) und alle Objekte hinreichend weit entfernt und stillstehen, dann ist alles ganz einfach und man braucht auch kein Stativ.

Steht man allerdings im Hafen, dann ist es nach Süden sehr hell und landseitig wesentlich dunkler. Der von der Kamera erfassbare Kontrastumfang (256 Stufen) reicht nicht aus. Nutzt man die Automatik, dann sind zwar alle Teilbilder ordentlich belichtet, aber beim Zusammenkleben der Teile zum Panorama muss das Programm einen Ausgleich schaffen. Da die Welt überwiegend nichtlinear ist, führt das zwangsläufig zu Farbart- und/oder Kontrastfehlern. Der Ausweg wäre HDR-Technik. Dann müsste man das ganze Panorame mit manueller Einstellung mindestens dreimal ablichten, mehrerer Einzelpanoramen bauen lassen und die dann via HDR-Programm zusammenfügen.

Jetzt kommt das zweite Problem: die Welt steht nicht still. Autos fahren, Fußgänger laufen. Da die Panoramabilder aus ca. 12 Einzelteilen zusammengeklebt sind und die wenigsten Leute einen Panorama-Photoapparat mit 12 Einzelknipsen haben, muss man die Bilder zeitlich nacheinander schießen. Da fahren Autos durch das Bild und Menschen tänzeln unkoordiniert …

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Dienstag, den 22.04.2008 [08:35]
Es ist schon phantastisch, zu was der menschliche Tatendrang fähig ist und wie schön das Wetter in Hamburg sein kann. Alle paar Monate kommen Industriebergsteiger zum Berliner Bogen und putzen die 1,4 ha Glasfläche. Da hat sich der Architekt Teherani eine prima Arbeitsbeschaffung ausgedacht. Bei 110 Mio Euro Baukosten spielen diese Kosten sicherlich keine Rolle mehr. Zum anderen arbeitet das Haus ohne Klimaanlage. Durch das Konzept „ Haus im Haus“ findet eine natürliche Klimatisierung statt.
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