Rainers Horen
Sonntag, den 25.05.2008 [10:47]
Grillen im Rosengarten
Beitrag kommentieren

Sonnabend, den 24.05.2008 [16:43]
Radtour von der Alster
ins feine Winterhude
Es brennt unter den Fingernägeln: ein neues Wochenendprojekt muss her. Wie wäre es mit einem Videofilm, dessen Location in einer Googlemap-Karte nachgeführt wird? Da fährt jemand mit dem Rad mit aufgeschnallter Kamera quer durch Hamburg, zeichnet die Tour mit einer GPS-Maus mit und auf mystische Weise wird Film und KML-Datei verquickt. Ein Teilproblem ist die Befestigung der Fujifilm am Fahrrad. Eine Idee wäre der GorillaPod, den es im einschlägigen Fachhandel abzuholen gibt. Das ist so ein besonderes Stativ, das statt glatter, schlanker Beine eine Kette von Kugelgelenken hat und sich deshalb vielfältige Befestigungsmöglichkeiten ergeben. So eben auch am Fahrradlenker. Um es vorwegzunehmen: es ist eine suboptimale Lösung. In Abhängigkeit vom Untergrund vibriert die Befestigung mehr oder weniger. Eventuell ist eine Federgabel zielfühend. Beigefügtes Video verdeutlicht das Dilemma etwas. Taterschwerend kommt dazu, dass der im Flashfilm eingesetzte Codec mit den durch das Wackeln verursachten ständigen Bildänderungen sehr schlecht zurechtkommt. So ist das eben.

Samstag — Grilltag. Etwas dezente Musik wäre auch nicht schlecht. Das wäre eine gute Gelegenheit, die MP3-Player-Möglichkeiten des Nokia6300 auszutesten. Das Handy hat eine 2.5-mm Buchse, der Grundig OceanBoy hat eine DIN-Buchse. Ein entsprechendes Kabel ist schnell gelötet.

Beitrag kommentieren

Freitag, den 23.05.2008 [15:09]
Redaktionsysteme für das Web sind letztlich auch nur eine Hype – ähnlich all den anderen Dingen wie Web2.0β oder Sprachlabore in Schulen in den Jahren vor der Kehre. Früher gab es Religionen, an denen sich die kleinherzigen Menschen aufrichteten und heute sind es Ideen oder Meme, die ebenfalls frei von Sinn eine Richtschnur und Unterpfand des Handelns sein könnten.

Was ist so verwerflich an einem CMS? Eigentlich nichts. Und schon haben wir wieder drei Einschränkungen in zwei Sätzen. Nein, ein CMS ist prima. So können Menschen von der Straße, die mit Technik nichts am Hut haben, ihre Meinung in die Welt posaunen. es ist Demokratie in Reinkultur. Die Verwerflichkeit liegt im Vorgaukeln einer Problemlösung und dabei ist es nur ein Verschiebebahnhof.

Ist der Anwender professionelles Arbeiten gewohnt, weil er beispielsweise im Verlagswesen arbeitet und Arbeitsabläufe kennt und weiß, was sich gehört, dann ist ein CMS eine wunderbare Sache. Text und Layout sind sauber getrennt. Der übliche Arbeitsabfluss in solch stickigen Redaktionen ist elektronisch abgebildet. Der Redakteur macht seine Job und pfuscht nicht dem Setzer (heute DTPler) ins Handwerk.

Moderne Software ist aber derartig niedrigschwellig ausgelegt, dass jedem Nutzer suggeriert wird, Du brauchst nur das richtige Programm und schon bist Du Zeitungsmacher, Plakatgestalter, Komponist oder was auch immer. Software kann aber nur ein Hilfswerkzeug sein und niemals Ausbildung/Erfahrungen ersetzen.

Nehmen wir einmal ein Web-CMS. Da wird dem Anwender ein sehr mächtiges, (zu?) scharfes Werkzeug in die Hand gegeben. Auf der Verpackung stehen solche Sprüche wie: „Ohne Fachkenntnisse zu professionellen Ergenissen“ Bestimmt können Werkzeuge Sachkenntnisse obseletieren. Beispielsweise kann ich mit einem Briefsteller prima meine Geschäftspost verbessern – es sei denn ich suche den richtigen Musterbrief raus.

Was passiert erfahrungsgemäß im Webbereich? Der Anwender ist weder stil- noch rechtschreibungssicher. Typografie ist ein Fremdwort und wenn jetzt noch multimediale Elemente dazu kommen, dann wird es ganz dunkel. In der alten Zeit hatte eine Schallplatte ein Mindestniveau, weil ein Tonstudio nötig war; Druckerzeugnisse wurden meistens professionell gesetzt, auch OK. Und heute? Alles geht. Dann wird sich ein Camcorder aus Fernost besorgt und dann ohne Stativ der volle Zoom eingeschaltet. Als Dogmastil geht das nun wirklich nicht mehr durch …

Beitrag kommentieren

Dienstag, den 20.05.2008 [23:57]
Die frustrierenden Einstiegstage in Typo3 scheinen verflogen zu sein. Dank eines engelsgleichen Spezialisten, der tatsächlich im Handumdrehen solche Lösungen parat hat, ist der grenzenlose Mut wieder in die Glieder gefahren.



Fast könnte sich wieder der Gleichmut einstellen, den unser von allen geliebter Agenturmops an den Tag legt. Nicht umsonst wird diese lokalisierte Variante eines Etagenhundes liebevoll „Katze“ genannt. Da liegt er den ganzen Tag auf seinem Miniteppich (der könnte auch als Gebetsteppich durchgehen) und spielt inbrünstig mit dem bunten Wollknochen. Wenn es Katze zu langweilig ist, dann zieht er an der Leine und reißt unsere Grafikerin mit sich. Der Film zeigt ein kurzes Beispiel des Handlungsablaufes.
Beitrag kommentieren

Montag, den 19.05.2008 [16:22]
Montagmorgen im Büro. So eine frische Woche hat etwas. Das TYPO3-Drama geht weiter. Robert Meyers ¬Praxiswissen-Buch soll wohl das Beste am MArkt sein. Leider ist nun beigelegte CD-ROM fort und der Audiotreiber des Büro-PCs ist kaputt, so dass noch nicht einmal die Musik trösten könnte. Schlauerweise kann man unter XP den Audiotreiber nicht installieren, wenn man nicht das Herrschaftswissen über die Marke der Soundkarte hat. Dank der Innovationskraft und und Offenherzigkeit des O'Reilly-Verlag ist der Kram im dortigen ¬im Downloadbereich verfügbar. Nun aber ran.

Das Buch ist wirklich sehr hilfreich. Auch bis zum fünften Kapitel (Typoscript in der Praxis)hat sich noch keine Unstimmigkeit ergeben. Leider liegt nur die zweite Auflage von 2006 vor, so dass die Screenshots nicht ganz stimmen. Aber ein wenig Knobelspaß muss ja sein.

Dank der wirklich guten didaktischen Aufbereitung des Buches kann man in wenigen Stunden schon bist Kapitel 7 vordringen.

Beitrag kommentieren