Rainers Horen
Sonntag, den 01.06.2008 [08:28]
Nachdem letzte Woche ein GPS-Film durch den Stadtpark dran war, haben wir es gestern den Radausflug in Volksdorfsche Kaffeehaus zum Test einer neuen Technik genutzt. Die Idee besteht darin, asynchron, aber doch fortlaufend Einzelphotos zu schießen und Wegpunkte im G-Rays2 zu setzen. Klappt an sich sehr gut. Nur leider wirft jetzt GPSBabel eine 75MByte große KML-Datei aus, die GoogleEarth nicht öffnen mag. GPSBabel kann zwar viele Ausgabefilter setzen – aber bedauerlicherweise kein Zeitfilter. Da muss wohl ein eigenes Perl-Script her. Aber das bei dem schönen Wetter ?!

Eine gute Idee ist es wohl, den Speicher der GPS-Maus zu löschen. Hier ist der Befehl: ./gpsbabel -t -w -i wbt,erase -f /dev/cu.G-Rays2-SPPslave-1 -o kml -F /home/rainer/out.kml.
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Freitag, den 30.05.2008 [17:39]
Mittlerweile sind ein Teil der Anfangsprobleme in TYPO3 „überwunden“. Wir haben uns von der Weboberfläche gelöst und dürfen jetzt in Dateien rumstochern, die irgendwelche Dinge und den Zusammenhang zwischen ihnen klären.
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Donnerstag, den 29.05.2008 [17:14]
TekkkieBlogs enthalten aus menschlich verständlichen Gründen allfällig das siegreiche Voranschreiten von Problemlösung zu Problemlösung. Diesen depressionsverbreitenden Stil verbreiten wir hier nicht. Es soll einfach mal ungeschminkt dargestellt werden, was so geht (oder eben nicht geht). Laien können dann vielleicht die Nöte eines Entwucklers besser verstehen und Programmierer finden sich sicherlich wieder.

Also gestern endstand das TYPO3-Chaos, weil XP (im Gegensatz zu Mac OSX) mit den Zeichensätzen das nicht nicht konsistent ist. Die mit Word generierten Sonderzeichen sind offenbar in UTF16 kodiert. Beim Kopieren über die Zwischenablage wird das nicht an das UTF8 des Browsers angepasst und schon entstehen Seelenzstände, die unangenehme Gefühle hervorrrufen können. Gute Gefühle erzeugt der tägliche Weg in die Agentur. Er führt frühmorgens an der touristenfreien Landungsbrücke längs.



Das mit den Umlauten ist wirklich fatal. Nun kommt beim Starten von TYPO3 die meldung Fatal Error: Extension key "sv" was not loaded (t3lib_extMgm::extPath). Der letzte Rest der guten Laune schwindet langsam. Langsam kommt eine Ahnung hoch. Die Leute, die sich in dem System souverän bewegen können, haben das durch einen schmerzlichen (letztlich teuren) Lernprozess erarbeitet. Danach ist natürlich alles ganz einfach und es kann sich gerne in Beratungsgesprächen eine gewisse Erhabenheit auf der Seite des Wissenden breitmachen. Auf der Gegenseite, der des Schülers, breitet sich Melancholie aus.
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Mittwoch, den 28.05.2008 [18:05]
Das TYPO3-Abenteuer geht weiter. Was bisher geschah: die Installation von TemplaVoilà ist nach viel Rumdoktern durch. Das aufgetretene Ungemach kam aus der Inkompatibilität der Typo-Version mit der Pluginversion. Ein immer gerne genommenes Fietscher. Einige sehr grafiklastige Templates sind gebaut. Nun geht es heute an den Bau einer eigenen Erweiterung, die irgendwelche Wohnungsangebote verwalten soll. Laut Kochrezept soll man jetzt auf der Beispielseite eine Unterseite anlegen und dort das Plugin einsetzen. Dabei kommt der Fehler: The file "C:\…\typo3conf\ext\EXT_NAME\locallang_db.xml" is no TYPO3 language file!. Habe ich auch nicht behauptet und in dem wunderschönen Buch von Robert Meyer findet diese Meldung selbstverständlich keine Erwähnung. Einfach nicht ignorieren? Ein kurzer Blick mit einem vernünftigen Textprogramm (TextWrangler) zeigt das Dilemma: Der TYPO3-Zauberer hat das Zeichen ½ nicht als UTF8 abgespeichert. Na sowas. Also schnell noch vor dem Gang zum portugiesischen Mittagessen Maritimo in der Großen Elbstraße (Lammfilets auf Rucula) das ganze mit einem Editor der Wahl gefixt und das Plugin nochmals installiert. Leider meckert das System jetzt über fehlende Tabellen und/oder Felder. So ein Schlamassel!

Es ist wie bei dem bekannten Brettspiel Mensch-Ärgere-Dich-Nicht: wer rausfliegt, darf fliegt raus und darf jetzt dreimal würfeln. Nein – es gibt noch eine seriöse Lösung. Ursache ist der Pluginwizard, der generiert teilweise unstimmigen SQL-Kram. Bevor man das Plugin importiert, muss man es nochmals anfassen. Im extensionverzeichnis liegt eine Kontrolldatei, die einen Hash des Projektes beeinhaltet. Nach solchen händischen Änderungen muss man diese Datei vom System neu generieren lassen.
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Dienstag, den 27.05.2008 [09:51]
Eines ist schon jetzt ersichtlich: Navigationsgeräte lügen zuweilen — oder habe ich gar frevelhafterweise die Wege im Stadtpark verlassen?

Die GPS-Mouse kann entweder Wegpunkte setzen (dann müsste man permanent drücken) oder zeichnet automatisch im Sekundentakt die Position auf. Letzter Variante ist Grundlage obiger Applikation. Bei schnellerer Gangart auf gerade Strecken ist folglich der Bollerabstand größer. Auffällig ist nur, dass sich Film und Markierungen immer weiter zeitlich entfernen. Der Film spuckt die Laufzeit im Sekundenabstand aus und (so die Annahme) das Wintec G-Rays2 misst alle Sekunden einen Wert.
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