Rainers Horen
Freitag, den 06.06.2008 [16:35]
Wieder so ein Dilemma mit der Benutzerführung: wer weiß schon, dass ein Klick auf den roten Kopfbalken die Sortierung der Tabelle einschaltet? Hingeschriebener Text wird eh nicht gelesen. Gut, das mit dem Knopfmetapher in dre Kopfzeile der Tabelle könnte die Augen und Hirn führen …


Technisch ist die sortierbare Tabelle mit dem TableKit von der Millstream-Webfirma aus Perth gebaut. Die australische Lib setzt auf Prototype auf und scheint sauber ausprogrammiert. Klar, dass es immer ein kleines Problemchen gibt. Hier soll die sortierbare Tabelle auch von Außen gesteuert werden. Leider ist das nicht dokumentiert. So muss man also in den Quelltext einsteigen. Ist aber kein Problem. Viel schwieriger gestaltet sich die Auflösung der Wohnungsadressen. Die von der Krake bereitgestellte Function hat zwar als Parameter die Adresse (beispielsweise 'DE, Hamburg, Jungfernstieg 1', liefert aber den Wert nicht als RETURN-Wert zurück. Vielmehr gibt der geneigte Coder als zweiten Parameter eine Callback-Funktion an, deren Parameter dann die gewünschten GPS-Werte enthält.

Das hat zur Folge, dass es unmöglich ist, in einer Schleife per Geocoding die Adressen aufzulösen, da innerhalb der lokalen Callbackfunktion kein Zugriff auf den Schleifenindex möglich ist. Die Lösung besteht darin, eine Hilfsfunktion zu bauen, die immer genau eine Adresse auflöst. In dieser Funktion gibt es eine lokale Merkervariable, die dann im Callback sichtbar ist. Dieses A in Ajax ist eben doch ein Paradigmenwechsel, weil plötzlich die zeitliche Reihenfolge der Befehle nicht mehr klar ist.Befehle werden losgeschickt und beim Adieux-Sagen gibt man noch die Anweisung mit, was bei eventueller Wiederkehr zu tun ist.

Was soll das Ganze? Obige interaktive Liste könnte Bestandteil eines Wohnungsverwaltungprogramms einer Wohnungsgenossenschaft oder einer Immobilienfirma sein. Oder einfach nur die Liste von irgendwas.
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Dienstag, den 03.06.2008 [16:34]
Hier nun die neue Spielwiese. Während der Radtour nach Vierlande hat die Kamera fortlaufend geknipst und die GPS-Maus hatte auch ihre Aufgabe.


Die kleine Aufgabenstellung besteht darin, dass nun zwei Protokolle vorliegen: in den Photos steckt ein Zeitstempel und die GPS-Maus spuckt eine 63MB-große KML-Datei aus, die es zu analysieren gilt. Danach sind die Daten zusammenzuführen.
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