Also wird der Tonkanal mit solchen Sätzen
gefüllt wie: „War gerade pinkeln und gab der Klotante einen Euro. Da war sie plötzlich scheißfreundlich.“ oder noch volksttümlicher mit „Ja so ein Hobby, das braucht viele Stunden Freizeit. Das kann auch schon mal kritisch für eine Beziehung sein. Viele Frauen kommen auch mit nach Hamburg – ob nun im Wohnwagen oder im Zelt. Und dann kann sie Felgen putzen oder den Lack polieren. So hat jeden seinen Spaß. “. Spätestens nach diesem Satz guckten wir Photographen uns entgeistert an.
Hat man eine weitleuchtende, orangene Presseweste um, erfährt man alle Gerüchte aus erster Hand. Es gibt da immer mitteilsame, mediengeile Zeitgenossen. Auch Tipps, wo ich gute Photos mache und was ein gutes Motiv ist, bekomme ich mit auf den Weg.
Mittlerweile haben die ersten Rennen begonnen und der ganze südöstliche Teil des Stadtparkes ist voller Zäune, Sichtblenden, Kontrollkräften und auch Menschen. Die meisten der „richtigen“ Photographen (erkennbar an Weste, Ausweis und großem Gerät) hält sich in dem kleinen Dreieck Stadthallenbrücke/Saarlandstraße in der Nähe des Startes und und knipst ziemlich professionell.
Wir befinden uns quasi im Auge des Taifuns. Der ganze Trubel findet auf der Rennbahn und vor allem außerhalb statt.
Was es da nicht alles zu bestaunen und zu kaufen gibt! Das ist einfach alles, was das simpe Männerherz begehrt: stabiles Werkzeug, tolle Sachen zum Autopimpen, Anstecknadeln, Blechschilder und Dinge, deren Zweck sich nicht vordergründig erschließen liegen rum
Auch an den Hunger und Durst wird gedacht. Der unvermeidliche Schwenkgrill und das Bierzelt locken. Für das etwas bildungbürgerne Publikum, das auch mal untes Volk gehen will, wird Crêpes, Flammkuchen und/oder Caipi angeboten.

Als Kind im Kirschbachtal haben wir des öfteren in der Sandkiste Burgen gebaut. Dann haben wir Murmeln rollern lassen und uns gefreut, wenn unsere Glaskugel als erste unten ankam. Nebenbei haben wir dann noch gefachsimpelt über Sandburgen, Gefälle und Reibung. Letztlich hat sich nicht viel geändert.

Betagte Automobile und Motorräder bis Baujahr 1978 unterziehen sich einer Gleichmäßigkeitsprüfung. Das Ziel dieser Übung ist die Einhaltung der mittlerer Geschwindigkeit. Es gibt eine Probefahrt, bei der der Pilot austestet, wie er fahren möchte. Bei der eigentlichen Prüfung muss er möglichst genau die gleiche Zeit wie beim Test fahren. Klingt einfach. Der er in Kurve retardieren muss, sollte er auf geraden Strecken etwas schneller fahren – und das ist die Kunst und ist nicht so trivial wie hier auf der Demo auf dieser Webseite
Das sind vektorisierte Karten (in Graphikersprache „in Pfaden“), mit deren Hilfe auf dem Display das dann in jeder denkbaren Zoomstufe angezeigt (gerendert) werden kann. Angezeigt werden auch unaktuelle Gastro- und Übernachtungsbetriebe. Letztlich ist es auch bezahlte Werbung.
Nun könnte der naive Irrglauben hochkommen, dass für das viele Geld (und für Massensoftware) eine gewisse Sorgfalt bei der Datenerfassung walten gelassen wurde. Mitnichten! Es ist vielleicht verzeihlich, wenn allein im Umkreis der Jarrestadt mehr als die Hälfte der Kneipen falsche Namen haben – letztlich kommen die Daten offenbar aus dem letzten Jahrtausend.
Schon der erste Test in Thüringen mit der Suche nach Vollradisroda lässt aufschrecken:
diesen Ort mit seiner wunderbaren Ausflugskneipe „Unter den Linden“ gibt es in der Topokarte nicht! Bei anderen großen Softwareanbietern ist ja bekanntermaßen die Umgehung der Lizenz-Kosten recht leicht möglich. Nach inoffiziellen Schätzung sollen XP- oder Office-Lizenzen mehr als zehnmal benutzt werden. Bei Garmin erscheint das System sehr sicher und damit gerecht zu sein. Mit dem Kauf einer Karte erwirbt man eine 25-stelligen Freischaltcode, der offenbar einmalig ist. Jedes Gerät hat auch eine einmalige ID. Während des netzgeführten Freischaltung wird sichergestellt, dass pro Freischaltcode nur eine gewisse Menge von Geräten (meistens zwei) in Betrieb gehen können. Dann gibt es noch ReinsteckenWohlfühlen-µSD-Karten, die braucht man nicht freizuschalten und kann sie deswegen auch von GPS zu GPS tragen. Allerdings sind die Kärtchen nicht kopierbar.
Bei einem großen Auktionshaus werden häufig gebrauchte Gadgets verkauft, die sind natürlich doch billiger als im Laden. Liegt da nicht die Versuchung nahe, Geräte mit „verbranntem“ Code zu verhökern? Das vermeintliche Schnäppchen wird dann zur Kostenfalle.
Es lohnt sich also, sich nach Alternativen umzuschauen. ¬openstreetmap ist ein erster Anlaufpunkt. Bei ¬Emexes lassen sich beispielsweise die Karte direkt im garmininternen IMG-Format runterladen. Da es diese freien Karten gibt, werden also nicht die Geräte geschützt, sondern die Karten. Das Garmingerät hilft sich nur selber. Liegt also im Verzeichnis
/garmin/ eine freie Karte, dann ist alles OK. Erkennt das Gerät aber eine konzerneigene Karte, dann verlangt es diese Internetfreischaltung, die das Gerät an die 24-stellige Numer bindet, die beim Gerätekauf beiligt. Klingt kompliziert – und soll es auch wohl sein. Hat man nun das viele Geld ausgegeben und alles schön fein freigeschaltet, dann kann der Nutzer durch den Hamburger Stadtpark ohne Irrungungen spazieren. Aber was ist das?


Links ist das gewohnte Bild der Kartenansicht, wie wir es von GoogleMap her kennen. Das TeleAtlas-Material. Rechts ist zum Vergleich die Sicht von Garmin. Es sind eindeutig andere Schwerpunkte gesetzt ;-)) Da Garmin sehr viel für die Leute auf dem Wasser macht, sind folgerichtig mehr Tümpel und Teiche eingezeichnet – dafür fehlen fast alle festen Wege. In Brandenburg soll das Material wesentlich besser sein, da die Preußen immer schon gründlicher waren …
Für einen ¬digitalen Bohème unterschiedet sich das Wochenende nur in der Tatsache, dass die Geschäfte geschlossen haben. Aber dennoch geht es auch mal weg vom Heimatbüro und wenn es nur darum geht, tolle Motive in HDR-Bilder umzusetzen. Ganz nett ist da der Aumühler Lokschuppen in der Nähe des Bismarckmausoleums – also an sehr geschichtsträchtiger Stelle. Diese Werkstatt mit ihrem Lichtspiel bietet sich perfekt an.Nun werden im Gegensatz zur alten Werkstatt im Ilmenauer Grenzhammer neben dem Fridolin die Maschinen doch schon mit modernem Drehstrom angetrieben.
Aber lehrreich für Sprösslinge ist es dennoch, zu sehen was passiert, wenn man in der Schule nicht schön fleißig ist. Schon mein Vater hat mich mit diesem Trick und somit mit pädagogischen Engelszungen zum Fleiße ermahnt: „Wenn Du faul bist, dann kommst Du später mal in die Wärkscht (weimarisch für 'Werkstatt') oder in den Straßenbau. Dann kannst Du den ganzen Tag Teer breitschmieren.“. Und so kam ich zum Spezialabitur an der Martin-Luther-Universität … und darf nun allabendlich an der Elbe stehen und in der Strandperle am Bier nippen. Gegenüber – da wird dann tatsächlich gearbeitet.







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