Rainers Horen
Freitag, den 30.01.2009 [22:52]
30. Januar — was für ein unrühmlicher Tag für Deutschland, aber auch Geburtstag von Antje und Verena. Herzlichen Glückwunsch für die beiden Quiddjes!

Was sich Soziologinnen alles so ausdenken: in Städten soll es einen Effekt geben, der sich Gentrifizierung nennt. Worum geht es? An sich miese Viertel werden von Studenten erobert, die bleiben dann wohnlich dort und ziehen in der Folge Kneipen usw. an. Damit steigen die Mietpreise (insbesondere der gerwerbliche ) und letztlich wird alles nur teurer. Nur noch mit hippen Kneipen sind dann die Quadratmeterpreise einspielbar. Früher war das beispielsweise in Hamburg die Gertigstraße, dann kam die Schanze und nun droht das Phänomen auch St. Pauli und St. Georg. Die Anwohner wehren sich begreiflicherweise und so gibt es auch eine entsprechende ¬Webseite.

Dort werden tatsächlich Tipps verraten, wie man die Attraktivität seines Wohngebietes nachhaltig verschlechtern kann. Das ist nicht wirklich neu, schon die Chinesen kannten es unter dem Strategem ???, nämlich der List der Selbstverstümmlung. Es bleibt nicht nur hohle Phantasien und fruggenhaften Webseiten: seit einigen Tagen werden nachts in der Schanze Schaufenster eingeschlagen, was letztlich zur Geschäftsaufgabe führt, da die Versicherungen den Schaden nicht mehr abdecken. Es soll schon spezielle Schanzentarife geben.

So sieht es also Draußen aus. Und hier drinnen geht es weiter mit TYPO3. Gemäß dem 36. Strategem ist es zuweilen auch hilfreich, einfach bessere Zeiten abzuwarten oder eben davonlaufen. Das mit der rggooglemap-Extension von Georg Ringer hat nun mehrere Tage Kopfschmerzen bereitet und nun wird es Zeit, sich ein neues Pferd zu suchen.

¬Thomas aus Maishofen hat da ein Teil geschrieben, was ganz schlank zu sein scheint. Mal sehen, wie das so läuft. Es ist genau das, was ich gesucht habe.

Es hat nicht ganz eine Stunde gedauert und es funktioniert wunderbar!


Der Datenbankarbeiter (neudeutsch = „Einpfleger“/„Einpflegerin“) kann jetzt einfach, wenn er oder sie die Datensätze für die Ausstellungen bearbeitet, ein kleines Fenster öffnen lassen, in dem er oder sie den Ort auf dieser schönen Welt aussuchen kann. Und schwupps erscheint das Teil in einer ¬netten Karte.
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Donnerstag, den 29.01.2009 [08:59]
Was ist nur mit den Vögeln im feinen Winterhude los? Seid ihr alle völlig übersättigt oder warum verschmäht ihr mein mit wunderbarem Mischfutter gefülltes Aldihäuschen. Seit gestern hängt (quasi als Bonustrack) auch noch ein Meisenknödel dran und trotzdem ist die Futterstelle seit Wochen unberührt.

Kann es sein, dass sich die Piepmätze tatsächlich vor der Kamera genieren? Dann ist das wohl die genialste Methode, um Tauben zu vergrellen – als nicht der Plastikrabe machts, sondern eine Kameraattrappe. Welch schönes Stolperwort für professionelle Sprecher!

Falls wirklich mal ein hungriges Vögelchen mein Angebot annehmen sollte — mit dem orangenen Schieberegler lässt sich in der Zeit wandern …

Immer diese Mühen unserer Ebene: gestern Abend im Absprung zur T3UG hat sich der Schlüssel im Fahrradschloss sehr schwergetan und plötzlich ging es überraschend einfach. Allerdings war das Schloss nicht geöffnet und damit das Velo abfahrbereit, sonder der Schlüsselstummel residierte in der jähen Hand. So ist das in der Mechanik. Nach fest kommt ab. Das gab mir heute früh die geniale Möglichkeit, die Servicewüste Deutschand auszutesten. Fahrradladen Biedler in der Jarrestrasse: „Wir haben ein Flex, die verleihen wir nicht, da musst Du die Polizei rufen, die machen das dann.“ OK — das ist schon mal abgehakt, nun weiß ich schon, wo ich mein neues Schloss nicht kaufe. „Andere Mütter haben auch hübsche Töchter“ und so gehe ich einfach zu Jens Malewsky, der gegenüber seine Autowerkstatt hat. Und der gibt mir gleich die Flex und eine Kabeltrommel mit. Erschreckend, wie leicht das geht — wie mit dem warmen Messer durch die Butter.



So leicht würde sich die Flexe auch durch menschliches Fleisch arbeiten. Man sollte die Sicherheitsvorschriften vorher lesen. Alles was eigentlich einzuhalten ist, hatte ich versäumt. Das wären: Ohrenschutz, Schutzbrille, derbe Handschuhe und zweihändiges Hantieren. Letzteres geht nicht, da ja das eingefrorene Schloss auch noch gehalten werden muss. Es ist nichts passiert. Das Photo zeigt nur „was wäre wenn …“
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Dienstag, den 27.01.2009 [17:50]
Da möchte der konsumbereite Bürger eine Dienstleistung kaufen und fürchtet sich vor den versteckten Kosten. Es kommt zur Konsumverweigerung und das wäre Gift für unsere gegenwärtige Lage. Mein Beitrag zur Abwendung dieses Schlamassels ist nachfolgender Kalkulator für Fuhrunternehmen.



Einfach Start- und Ziel eingeben, das Gefährt aussuchen und die voraussichtliche Lade- und oder Pausenzeit — und schwupp steht da der Preis ohne Mehrwertsteuern. Grundlage für diese Konjunkturspritze ist das Angebot des Fuhrunternehmens von ¬Carina Schleevoigt.
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