Rainers Horen
Sonntag, den 15.02.2009 [18:57]
Da könnte es es mir völlig politisch inkorrekt entweichen: schöner Arsch!. In der alten Zeit pflegte mein Alter Herr solche Ausprägungen mit „wie ein Brauereipferd“ zu apostrophieren. Ein Bild, das an Griffigkeit leider verloren hat. Offenbar ging es den bierfässerziehenden Gäulen besonders gut, weil sie öfters mal an den Mälzereiabfällen naschen durften. Heutzutage werden diese Nebenprodukte der Mälzereien sicher effektiver verwertet und finden Eingang als Rohmaterial für Ökofertigprodukte. Sollte man deshalb lieber sagen: „Fett wie ein Ökotussenarsch"? Udo Pollmer hatte heute in seiner RIAS-Kolumne zumindest eine Theorie parat, warum die Christen so gerne Grünzeug essen und die Muslime mehr auf gehaltvollere Speisen stehen: nur ein ausgemergelter, asketischer Körper kommt in den Himmel, ein Denken, das den muselmanischen Hirnen fremd ist. Scheint ein Fünkchen Wahrheit dran zu sein. Nachfolgende Dame dürfte nach diesem Gedankengang nicht so einfach bei Petrus vorbeikommen.



Ist schon imposant, wie ambitioniert die Hamburger creativen Kräfte jede Gelegenheit nutzen, um pfiffige Werbung zu bauen. Ein kurzer Klick auf den Hintern zeigt das wahre Anliegen der winterlichen Künstlerin: sie lichtet eine Winterszene mit verkleinerten Tierchen ab. Ob das morgen der Aufmacher der MOPO sein wird?

Zum Wiederherstellung der Harmonie zwischen den Geschlechtern findet sich unweit dieser creativen Hockkünstlerin ein Wunschtraum der Frauen installiert. Direkt neben dem Platz, wo im Sommer allfällig die hartzenen Tagediebe ihrem trinkenden Steckenpferd nachgehen, hat sich ein weiblicher Wunschtraum in Schnee materialisiert. Der moderne Schneemann mit allem drum und dran — zumindest mit dem, was für richtige Frauen wichtig ist. Sogar an Schambehaarung wurde gedacht. Die Erektion ist prächtig — da kann man schon mal neidisch werden, zumal der der bitteren Kälte. ;-))

Die Hände, mit denen beherzte Männer gerne die endlose Labergusche zuhalten, fehlen völlig. Ist das nicht schon fast abmahnfähig? Das ist doch, als ob man Frauen mit Riesentitten und Minikopf darstellt. Leider hat der Schneemann im Stadtpark kein Impressum auf seinem Rücken und schon das könnte einen Schadensersatz begründen.

Es gibt Hoffnung für die Künstlerin: der Schnee taut morgen sicher wieder hurtig weg und damit wird das anhängige Verfahren bestimmt eingestellt (weil gegenstandslos).

Insgesamt ging es heute also recht sinnlich im Hamburger Stadtpark zu. Der nahende Frühling ruft!
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Sonnabend, den 14.02.2009 [12:12]
Angestelltenglück: das Wochenende ist da. „Wochenende“, „Feierabend“ und „Jahresurlaub“ sind natürlich endemische Begriffe für diese Menschen, die im alten System „Werktätige“ hießen. Für uns Freie steht dieser Begriff für diese kurze Zeit innerhalb der Woche, während derer die meisten Geschäfte nicht geöffnet haben und man mehr oder weniger ungestört arbeiten kann. Über die daraus resultierende Stundensätze wollen wir uns lieber ausschweigen — dazu später mehr. Jedenfalls bleibt keine Zeit, auf dem Gänsemarkt für höhere Löhne zu demonstrieren und dabei aufrührerische Gesänge wie in dem kleinen Film hier abzusingen.

80 Jahre bevor sich Siegfried Kracauer schwerpunktmäßig mit dem Schicksal der Angestellten beschäftigt hat, hat sich der vollbärtige Sohn eines jüdischen Advokaten aus Trier Gedanken zum Verhältnis Arbeitgeber und Arbeitnehmer gemacht. Nach Marx besteht zwischen den ungleichen Polen ein Vertrag, der darin besteht, dass der eine seine schiere Arbeitskraft hingibt und der andere seinen Mut, sein Organisationstalent und seine Risikobereitschaft. Aus anderer Sicht kauft der Chef die Arbeitskraft möglichst billig ein und verkauft sie dann meistbietend. Marx geht soweit zu behaupten, dass der Lohn nur dazu dient, die Arbeitskraft zwischen den Schichten zu regenerieren. Das ist insofern unrichtig, weil der Arbeitgeber nicht gesamtgesellschaftlich denkt, sondern nur das realisiert, was eben gerade noch so geht. Es kann sein, dass in diesem Fall auf das Gleiche hinausläuft.



Nach Marxscher Ur-Theorie eignet sich der plietsche Arbeitgeber den sogenannten Mehrwert an. Gut, soll er. Er trägt das größere Risiko und sollte ja auch für seine Bemühungen belohnt werden. Das ist jetzt eine sehr wohlwolllende Bewertung der Gemengelage.

Nun sind 150 Jahre vergangen, es hat sich die Schicht der Angestellten (Stehkragenproletarier) herausgebildet, die aber letztlich auch in Lohnknechtschaft stehen. Das Verhältnis zwischen den beiden Seiten hat sich nur teilweise verändert. Mag sein, ein Angestellter braucht eine höhere Qualifizierung und hat höhere Entscheidungsbefugnis, aber letztlich stellt er doch nur eine Kostenstelle auf Beinen dar. Er teilt mit seinem Arbeitgeber das Risiko, aber nicht den Gewinn. Geht es also der Firma schlecht, dann ist das ein guter Grund für Lohnzurückhaltung und irgendwann heißt es dann; „Na, Herr N. wie lange haben Sie für uns gearbeitet – den heutigen Tag mal eingerechnet?“. Geht es mal bergauf, dann freut sich der Arbeitgeber und wird auch Argumente finden, den Ball flachzuhalten. O-Ton eines Chefs einer mittelständischen Verlages in Niedersachsen anläßlich des 50. Firmenjubiläums in den Herrenhäuser Gärten: „Wir sind das führende IT-Magazin in Europa und gerade gestern konnten wir den 250000-ten Abonennten gewinnen. Es gibt nicht nur eine Leser-Blatt-Bindung, sondern auch eine Mitarbeiter-Blatt-Bindung. Aber leider: steigende Papierpreise und fallende Einnahmen durch die Werbung …“ Ist schon eine rhetorische Meisterleistung – beide diametrale Aussagen in einem Satz!



Nach dieser kurzen Abschweifung in deutsche Unternehmenspolitik weiter im Text. Seit einiger Zeit gibt es immer mehr Freelancer, das sind so eine Art Ein-Mann-Firmen. Es gibt jetzt also neben Arbeitnehmern und Arbeitgebern eine neue Schicht, nennen wir sie einfach Arbeitmacher. Es findet also keine Trennung mehr statt, sondern der Einzelkämpfer vereint in sich beide Seiten: er organisiert und verkauft sich. Klingt nach paradiesischen Verhältnissen, da jetzt der Mehrwert bei dem bleibt, der wirklich arbeitet. Wie sieht es nun in der Realität aus? Nehmen wir ein Kalkulationsbeispiel aus der täglichen Praxis. Da kommt eine Firma zu einer Agentur und möchte eine datenbankgesteuerte Webseite in TYPO3. Das Budget beträgt 19500,- € und wird in der Agentur intern als „Low Budget“ (deutsch = Schmalhans) bezeichnet. Der freiberufliche Programmierer bekommt 8000,- € — der griechische Graphiker bekommt auch ein Batzen und Projektmanager (Filz&Fett), Sekretärin, Konfi, Elbblick, Kalt- und Heißgetränke, Geschäftsführer wollen davon auch noch bezahlt werden. Klingt wie ein vernünftiger Mix.

Stellen wir uns vor, ein ähnliches Projekt soll nun direkt (unter Umgehung des Kontakthofes) durchgezogen werden. Der Auftraggeber hat nun keine durch Filz und Fett gefilterte Kommunikation mehr zu erleiden, der Programmierer ist kein genervter Angestellter mit Feierabend und Wochenende mehr, sondern hochmotiviert ud so allem bereit. Nun kommt der scheinbare Widerspruch: der Kunde ist nicht einmal bereit 2000,- € für solche Projekte zu zahlen. Das ist kein Einzelbeispiel, sondern gewissermaßen systemisch. Deswegen muss es auch vernünftige Ursache haben. Es sind zum einen die andere Kundenstruktur. Eine Firma mit über 100 Angestellte vergibt einen Auftrag nicht an einen Einzelkämpfer. Zum anderen besteht das gekaufte Produkt eben nicht aus geordneten Bits und Bytes, Funktionalität und Beratung, sondern vielmehr aus gutem Gefühl, das Geld in die richtige Ecke geworfen zu haben. Nein, es ist die mühsam genährte Illusion der Nachhaltigkeit bei einer Agenturleistung. Aber die Wahrheit zeigt genau das Gegeneil: wenn das Projekt fertig ist, dann ist auch der Macher weg und Änderungen muss dann der neue Praktikant machen. Allerdings fällt das dem Newbie schwer, weil der Macher einfach nur fertig werden wollte und auch wusste, dass er mit dem Geschnurpsle nie wieder etwas zu tun haben wird. Marx nennt das in seinem Manifest die „Entfremdung vom Arbeitsgegenstand“, die Motivation und damit Qualität sinken lässt.

Gerade ist die Preisverleihung der Berlinale (Alsterbibel= „Nettes Festival der Masochisten“) beendet. Ist schon sehenswert, wie die überraschten Preisträger ihre plötzliche Aufmerksamkeitsfläche nutzen. Der „beste Schauspieler“ Sotigui Kouyaté erzählt langatmig unter dem Deckmantel dreier Geschichten drei uralte Herrenwitze und auch die übrigen Geehrten bedanken sich brav und behaupten allen Ernstes, dass sie diese Leistung nur bringen konnten, weil so viele, feine Menschen geholfen haben. Ich warte auf den Moment, in dem mal ein Spielleiter/Produzent sagt: „Der Erfolg dieses großartigen Kunstwerkes ist einzig und allein mein Verdienst. Diese faulen und unmotovierten Schauspieler musste ich ständig mit meinem Megaphon zur Arbeit antreiben.“
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Freitag, den 13.02.2009 [00:30]
Schon heute Nacht nach der Fazitsendung des runderneuerten RIAS Berlin („Wer RIAS hört, den Frieden stört“) begann das mulmige Gefühl um diesen neuen Tag. Nun will ich nicht dem dümmlichen Aberglaube Vorschub leisten, dennoch schadet es ja nicht, sich an diesem Tag (zumal schon wegen des Schneeeinbruches) besonders sorg- und achtsam zu verhalten. Gesteigert wird die Aufmerksamkeit auf diesen Tag dadurch, dass er an einem Februar in einem Nichtschaltjahr stattfindet. Das kommt nur alle 28 Jahre vor und ist schon deswegen so gefährlich, weil nun exakt nach vier Wochen schon wieder dieser mit Unglück vorbesetzte Tag stattfindet.

Letztlich sind die dazwischenliegenden 28 Tage ganz besonders singulär. Da haben wir sie schon wieder: die Zahl 28. Summe ist 10 – na, dämmert es? Letztes Jahr war 2008. Das hat genau die gleiche Quersumme. Langsam wird es unheimlich. Bis jetzt ist noch nichts ernsthaftes passiert …

Vorgestern – ja, da gab es Turbulenzen in der Web-Welt. Irgendeinem Nerd fiel auf, dass man durch Aufruf einer Webadresse der Form www.sauwichtigewebseite.de/typo3/jumpurl/irgendetwas/localconf.php an die interne Konfigurationsdatei von TYPO3 rankommt. Dort steht das MD5-verschlüsslte Passwort drin. Damit kann der böse Junge an sich nichts anfangen. Wenn aber wie beim innenministerlichen Rollifahrer das Klartextpasswort „gewinner“ heisst, dann ist es nun wirklich kein Wunder, wenn die Frontpage des Innenministers verschandelt wurde. Letztlich waren die Spitzbuben noch human, denn ihre Manipulation war sofort sichtbar und nach wenigen Stunden war es repariert. Leider hatte der „Einbrecher“ wenig Grips. Der Supergau wäre es doch gewesen, wenn der Herr über das System irgendwo in den Untiefen der Ministerselbstdarstellung Artikel platziert hätte, die beispielsweise Erziehungslager für Staatsunfreunde in Planung dargestellt hätten. Inhaltlich gäbe es keine Grenzen. Das wäre viele Tage unentdeckt geblieben und es darf darüber philosophiert werden, in welche Printmedien die Schäubleschen Gedanken und Visionen ihren Weg gefunden hätte. Was im Netz steht, wird geglaubt.

Als der deutsche Wirtschaftsminister ausgetauscht wurde, hat ein Schelm in Wikipedia die lange Liste der Vornamen des Freiherren um „Wilhelm“ ergänzt. Es kam, wie es kommen muss: die verlängerte Vornamensliste tauchte in vielen Printmedien auf – auch in der Alsterbibel. Es wirft schon ein bezeichnendes List auf unsere Presselandschaft. Oder auf die Honorarpolitik.

Um nochmals auf die entdeckte TYPO3-Lücke zurückzukommen: letztlich sind diese entdeckten Lücken immer nur dann ein offenes Scheunentor, wenn mindestens noch ein gravierender Fehler unterlaufen ist. Das ist im TYPO3-Fall das simple Passwort und das Nichtlöschen des Installationsmarkers. Ein Riesenloch, in das ganz Fuhrwerke nebeneinander reinfahren können, werden in den nächsten Tagen diejenigen T3-Webseiten sein, die unverantwortlich (billig) gehostet sind. Die üblichen Verdächtigen sind dann 1&1, strato usw. Warum? ganz einfach, weil dort von irgendeiner Agentur oder vom Schwippsschwager/Nachbarn TYPO3 installiert wurde und derjenige natürlich nicht greifbar ist oder das Passwort gerade nicht parat ist. Es wird also lustig und den Scriptkiddies wird es nicht langweilig. Unter uns Pfarrerstöchtern: ich habe für das Update ca. zwei Minuten gebraucht. Hier der Weg:

1. wget typo3_scr_4.26.tar.gz
2. tar -zxvf typo3_scr_4.26.tar.gz
3. cd KUNDENVERZEICHNIS
4. rm typo3_src; ln -s ../typo3_scr_4.26 typo3_src

Das war es schon. Für die anderen Kunden entfallen dann die ersten beiden Schritte.

Gerade in dieser Tagediebplattform gefunden: „Hallo! für eine neue Firma suche ich ein Programm, dass mir beim Logo entwerfen etwas unter die Arme greift, da ich grafisch nicht so bewandert bin :-) Hat jemand Erfahrung mit einem gemacht oder kennt ein Tool?"

Soso, ein Programm soll es richten. Das Wunderding lade ich mir dann auch gleich runter. Wenn ich einmal dabei bin schieße ich mir dann auch noch das Tool, was Romane schreibt und Sinfonien komponiert. In der Sharewarevariante ist dann zwar jeder zweite Buchstabe ein X, aber das schneide ich mit regulären Ausdrücken raus.

Gerade kam im 3Sat ein paar Sekunden unser Christoph S. live von Berlinale. Upps – das sah nicht gut aus. Er war fasst nicht wiederzuerkennen. Hoffen wir mal das Beste für diesen genialen Kulturschaffenden. Egal was das jetzt heißt. Es scheint immer die Falschen zu treffen. Dieter Kuhlbrodt schrieb mir für einiger Zeit:
Hallo Rainer,
Lief gut in Berlin. Tilda Swinton hat mich vor der versammelten Presse wiedererkannt, herzte & küßte mich und erinnerte an die gemeinsamen Egomania-Aufnahmen. Weniger gut gehts Schlingensief, eigentlich scheiße. Ich hab ihn besucht.
Letzten Sonnabend/Sonntag spielte ich auf einer Installationsperformance in der Aula der Hochschule der Künste in Berlin, Weißensee. Zusammen mit Brigitte. Ich hatte das Vergnügen, zwei Stunden lang nackt (naja, mit soner Windel, die japanische Ringer umhaben) und barfuß rumzutoben, sm-mäßig, mit einem Jungstudenten an der Leine. War erst kalt, dann nicht mehr. Bloß der mittlere Zeh rechts ist verstaucht oder so was. Glühendes Rot jedenfalls. Jaja, unter Jungen sind wir Stars. Martin und Juri kommen uns nächste Woche besuchen. Sie sind Verehrer von Brigitte. Bilder first cut gibts auch schon. Und was macht mein Buchbeitrag? Nicht dran denken -
Lg Dietrich
Scheint ihm also schon damals nicht gerade goldig zu gehen. Wenn beten helfen würde.
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Donnerstag, den 12.02.2009 [23:15]
Die strahlende Sonne ist nun auch im feinen Hamburg-Winterhude wieder zurück!

Bild der Gertigstraße

Schon sind sie wieder alle auf der Straße: die Agenturleute, die Ethnomassiererinnen, die Heilsbringer und die Lebensberater. Es ist schon ein buntes Völkchen, das die Straße und ihre Cafés besiedelt. Der Traum der Dienstleistungsgesellschaft ist hier verwirklicht.

Jeder dient jedem und jeder. Für jedes Bedürfnis gibt es eine passende Lösung: durstige oder gelangweile Seelen werden mit einem leckeren Galão von Fatma aufgemuntert, verspannte Muskeln hilft Silke auf die japanische Sprünge, wenn es mal beruflich nicht weitergeht, dann gibt Maria Hinweise, wie man sich die Zeit, die Aufgaben und/oder die Gedanken organisiert und schlussendlich baut dann Rainer eine tolle Webseite, die all die schönen Ding vernetzt und miteinander kommunizieren lässt. Insofern leben wir alle in paradiesischen Zuständen. Ich frage mich nur, wie in diesem System die Werte geschaffen werden. OK – zumindest das Nichtfutter kommt aus dem fernen China, aber auch die netten Han-Leute wollen bezahlt werden. Was ist dann also Wertschöpfung? Müssen wir da wieder beim alten Karl M. nachlesen?

Irgendwie hat Hamburg schon seinen Reiz – selbst im Winter:

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Mittwoch, den 11.02.2009 [11:12]
Verantwortungsvolle und sachkundige Mitbürger haben heute unserem Innenminister einen Denkzettel verpasst und seine Seite eingeschwärzt. Zusätzlich war noch ein Link zum Thema „Vorratsdatenspeicherung“ draufgepappt. Das blieb den ganzen Tag so! Ist schon spannend, wie sich der Rollifahrer sicherheitstechnisch aufstellt. Ist er also einfach abtaucht, so wie hier in dem kleinen Blesshuhn-Film. Der Sprecher gab dann auf Anfrage wegen der gehackten Seite des Innenministers bekannt, dass die Vorratsdatenspeicherung kein Thema des Innenminsters, sondern des Justizministers sei.

Übrigens auch auf der Seite unseres Wolfgang gibt es Videos und die sind schön unprofessionell eingebunden. Prima! War da wirklich das Geld alle – oder hat es der Praktikant bei der Agentur nicht gebacken bekommen? Allerortens treten solche Ungeschicklichkeiten auf. Beispielsweise werden auf der Seite des ¬Dresdener Kulturpalastes die 360°-Panoramas nicht in der Seite gezeigt, sondern furchtbarerweise links oben auf einer Extraseite. Schade, wenn da beim Auftraggeber überhaupt kein Qualitätsbewußtsein herrscht.

Zugegebenermaßen ist die Einbindung des Filmes oder anderer multimedialer Elemente innerhalb eines Frameworks oder eines CMS einen Tick schwieriger als auf einer freien Seite. Dank Javascript ist aber auch dieses Problem lösbar. Auf diesem Blog werden solche Elemente auch auf diesem Weg eingebunden: Filme unsw. habe eine spezielle CSS-Class und über eine Javascriptfunktion werden diese DIVs dann ausgetauscht. Das ist eine Lösung, die immer funktioniert. ;-)) Für die Elemente, die hier verwendet werden, gibt es auch TYPO3-Extensions – eine einfache Netzsuche bringt es zu Tage. Wie gefrustet müssen die Agenturangestellten nur sein, wenn die so einen Mist abliefern? Taterschwerend werden beim Kulturpalast für die Panoramas Quicktimefilme eingesetzt, somit quält man 40% der Besucher mit der Nachinstallation des Plugins. Die gleiche Funktionalität wäre auch mit Flash gegebenen und da beträgt die Reichweite ca. 95%.
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Montag, den 09.02.2009 [13:22]
Schlimm, was selbst großen Vögeln passieren kann. Da hängt er nun. Eben noch stolzer Greifvogel und nun hängt er mit seinen quietschgelben Füßen im Geäst des Bismarckwaldes bei Friedrichsruh. Bestimmt sind die Menschen daran schuld. Also eine Flugzeugkollision kann es nicht sein, dazu ist der Flughafen Fuhlsbüttel zu weit weg. Vielleicht waren es aber auch nur simple Revierkämpfe und im Eifer des Gefechts hat der Herr der Lüfte die Selbstbeherrschung verloren und ist in die Astgabel geknallt. Aber irgendwann wird sich die Natur von den Menschen erholen. So sehen es zumindest die selbstverneinenden Weltverbesserer.

Das Wohlwollen gegenüber der Robert Lemkeschen T3-Erweiterung für Seminare und andere Veranstaltungen ist geblieben, obwohl ein kleiner Wermutstropfen fiehl. In der Doku wird nur die Einbindung mittels Templavoilà beschrieben und dieses geniale Werkzeug hatte ich noch nicht verinnerlicht. Daraus ergibt sich also eine prima Möglichkeit und Motivation, das nun auch noch einmal anzutrainieren.


Das künstlerische Werk von Alfred Hesse ist nun auch geovertaggt. Prima!
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