Rainers Horen
Sonnabend, den 21.03.2009 [16:08]
Der langersehnte Frühling ist da und pünktlich auf den Tag ist Charlies Eiswagen wieder am Bouleplatz. Gemäß Parkordnung darf er dort nur 20 Minuten stehen. Heute wird er wohl mal eine Ausnahme machen.



Stolz verkündet er den Stapellauf seiner ersten ¬Seite im Netz. Sie wäre noch nicht bei Goggle angemeldet und deswegen nicht auffindbar. Wir finden sie dennoch
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Freitag, den 20.03.2009 [13:26]
Die Volkspresse hatte heute wieder ein schönes Thema, bei dem das ganze Füllhorn journalistischer Formate ausgeschüttet werden konnte. Unsere selige Regierung hat eine Neuregelung des nachehelichen Unterhaltes getroffen, die die Herren noch mehr bevorteilen soll. Gleich auf der Frontseite der Morgenpost posiert eine betroffene Mutti mit ihrem Sohnemann, der nun ab heute eine noch größere Bürde auf die Schulter gelegt wird. Auf den Folgeseiten kommen noch mehr klagende Muttis multimedial zu Wort. Da über 70% aller Scheidungen von Frauen eingereicht werden mutet das posteheliche Jammern seltsam an. Vielleicht motiviert das neue Kräfteverhältnis zu einer längeren Phase des Zweifelns, bevor man/frau soviel zerstört und die Welt wird ein wenig friedlicher.

Der Trailerverwalter macht tatsächlich große Fortschritte. Jetzt kann der Webvoigt schon die Abspiellisten verwalten und in die Filmfetzen.



Der Gedanke schmeichelt und verwöhnt: Angestellte sitzen in ihren miefigen Kontoren hinter ihren Bildschirmen oder in streitbaren Konfis und eir Digitalnomaden dürfen schon die ersten Sonnenstrahlen im Stadtpark genießen.



Es ist schon ein feines Coden, wenn im akustischen Hintergrund die Boulespieler ihre Geräusche abgeben un die ersten tribadischen und urnigen Liebespaare durch den nicht wirklich warmen März flanieren.

Abends wird es dennoch kühler und auch diese Zeit möchte gehaltvoll gefüllt werden. Heute soll im „Café Sternheim“ am Schinkelplatz eine Kultureinlage mit Poesie und Musik angeboten werden. Da gehen wir doch glattweg zum Liederabend. Neben den beiden Künstlern Jörg Greve (Wort, Hamburg) und ¬??????? ?????? (Lied, St. Petersburg/Eimsbüttel/Winterhude) waren auch noch neun weitere Menschen als Gäste anwesend. Es war also recht übersichtlich und sehr gemütlich. Die auf der Minibühne sehr ambitioniert vorgestellten Text und Lieder waren sehr tiefsinnig und melancholisch und fast schon zwangsgrüblerisch. Das war zumindest bei Jörg dadurch abgemildert, da er recht schnell und dadurch unverständlich rezitierte. Für ihn war es Weltpremiere …
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Donnerstag, den 19.03.2009 [14:01]
Nicht nur dem Hauptstrom entgegenstehenden Lichtspieltheater dürsten nach neuer Präsentationstechnik — auch in Kultureinrichtungen geht die digitale Welt nicht spurlos vorrüber. Auf dem Dach sorgt eine Solaranlage für Fördergelder und guten Strom. Im Foyerbereich ist eine riesige Aufmerksamkeitsfläche installiert, die bisher Filmschmackhaftmacher abspielt. Was liegt also näher, als zwischen den Filmfetzen auch den den Energiegewinn des letzten Tages einzublenden? Und wenn wir einmal dabei sind, könnte die Anzeigetafel auch noch als Besucherstromweiche fungieren.

Aus Sicht der Darstellung ist alles wie gehabt: ein MacMini startet ein Internetanguckprogramm (Safari) im Kioskmodus. Die Seite besteht nur aus einem Vollschirmflash, das über eine Abspielliste gesteuert wird. In der aus TYPO3 gebauten Liste stehen dann die Adressen der Trailer und der ¬generierten Schautafeln drin. Das war es schon. Jpegraph (nicht etwa jpeggraph) liefert eine tolle Klassenbibliothek, die keine Wünsche auf diesem Gebiete offen lässt.

Unter der Motorhaube geht es etwas komplizierter zu: auf dem MiniMac läuft ein T3-System, das die Solardaten aufsammelt, aus dem Spielplan die Veranstaltungen holt und schließendlich mit den Filmfetzen die Abspielliste zusammenstellt.

Für die Videoverwaltung gibt es ein Miniproblemchen, das im Nichtvorhandensein einer Filmvorschau im Adminwerkzeug reüssiert. Für Bilder und PDFs ist das alles kein Problem, da werden dann Daumennagelbildchen eingebunden. Für Filme gibt es nur zig Module, die für die eigentliche Darstellung in der Außenansicht zuständig sind.

Nach Absprache mit mehreren Spezialisten scheint der ¬eines Wizards mit eigener PHP-Funktion am sinnvollsten zu sein. Dann würde einfach neben dem Hochlader ein Minifilm bereit zum Abspielen zu sein. Eine kleine Photomontage hier oben zeigt das Programmierziel des heutigen, überaus sonnigen Nachmittages.
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Dienstag, den 17.03.2009 [11:50]
Ein bekanntes Programmkino im feinen Winterhude braucht eine zeitgemäße Webseite. Das ist eine adäquate Aufgabe für die Webmasterei und für TYPO3. Die Altdaten der letzten sechs Jahre liegen als SQL-Dump in dreierlei Codierung vor. Ein kleines Importscript mit automatischer Reinigungsfunkton füllt die Datenbank, so dass schon mal mit der Einpflege der Neudaten begonnen werden kann.



Die Anwendun ist ein hervorragendes Beispiel für IRRE: die Anfangszeiten der Filmvorstellungen sind eine perfekte 1:m-Beziehung, die mit dem Wirkprinzip wunderbar realisiert werden kann. Also in dem Moment wo man die Filme erfasst, kann der Datenknecht komfortabel auch gleich diese Daten erfassen.

Was nun das eigentliche Layout betrifft, da bietet sich TemplaVoilà und Zusammenspiel mit Yaml an. Das ist tatsächlich ein hochenergetisches Gespann. TemplaVoilà kümmert sich um die Anbindung des Layoutes an die Inhaltsdatenbank. Damit wird also festgelegt, welche Texte und Bilder an welcher vorgesehenen Stelle auf der Seite erscheinen dürfen. Yaml verwaltet auf intelligente Weise die Stylesheets.

Wozu braucht man dieses Yaml nun wirklich? Stylesheets legen die äußere Gestalt einer Webseite fest. Dort sind die Anordnung der Inhaltsblöcke, Abstände, Farben usw. festgehalten. Leider interpretieren die verschiedenen Internetanguckprogramme (Browser) diese Stylesheets unterschiedlich. Kommt ein neuer Browser auf den Markt, kann es durchaus sein, dass dann plötzlich das schöne Layout ganz anders wie gedacht aussieht. Jetzt müsste man normalerweise alle seine Webauftritte durchgehen und Korrekturen anbringen. Das ist natürlich sehr zeitaufwändig. Jetzt kommt Yaml ins Spiel: dieses Framework hat zwei Komponenten. Der Kern kümmert sich um die Browserbesonderheiten und im projektabhängigen Teil tobt sich der HTML/CSS-Gestalter aus. Falls nun der Generationswechsel stattfindet, braucht man nur den Kern auszutauschen und alles ist wieder gut.
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