Rainers Horen
Sonntag, den 16.08.2009 [22:10]
Lustvoller Online-Sex im Cyberraum – das war gestern: neu ist Inline-Sex. Hamburg ist auf diesem Gebiet Vorturner und so treffen sich auf dem Höltingbaum (nähe Müllverbrenne) regelmäßig die Liebhaber des neuen Miteinanders. Oberlehrer Holger S. und Dr. Sophie M. (Namen und akademische Grade geändert) haben es heute einmal bei bestem Wetter und in voller Ökomanier vorgeführt.


Jetzt ist es relativ schwierig, einen schwungvollen und schlüssigen Übergang zu schaffen. Heh – da ist er ja schon … Spitzwegerich und Inlinesex.

Leute über 50 sollten solche Extremsportarten wie Inlineskaten nicht mehr betreiben. Nach acht Kilometern ist mna wirklich froh und erleichtert, die Rolldinger wieder ausziehen zu dürfen. Wie erfrischend ist dann doch die Bei-)Fahrt im schwarzen Cabrio! Empfinde ich nicht als Umweltfrevel – das ist doch nur Sozialneid der ewigen Verlierer. Von denen ist dann auch der Spruch vom „Spaß am Teilen“.

Ein Teil des Höltingbaums ist irgendsoein Naturschutzgebiet und da leben wilde Ökorinder. Ein gewisser Stuhlgang bleibt da nicht aus und da kein Stuhl parat ist, lassen die Viecher auch mal auf der Skaterstraße unter sich. Das ist ein Herausforderung und wie im Kurzfilm zu sehen, wird es gut gemeistert.

Nun ist Abend und der russische Prasdnik bei Freunden aus dem schönen Sotschi hat begonnen. Das kleine Kinder wird mit Kaviarbrot gefüttert und wir trinken – na was schon – Wodka aus dem ????????? ???????? „??????“

Der Ausklang – hier ist er:


Für spirituelle Menschen kann das natürlich schon wieder sehr bedeutungsschwanger sein …
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Freitag, den 14.08.2009 [21:59]
Das von unserer Landesmutter beschworene zarte Pflänzchen des „Aufschwüngchens“ ist auch hier angekommen. Es ist schon an einer gewissen Schreibverhaltung zu erkennen. Gäbe es doch genügend Themen, über die man sich vortrefflich aufregen könnte! Da bekommen Banker hohe Abfindungen, wenn sie ihren Arbeitgeber nicht in Stich lassen, die anderen bekommen ähnliche Abfindungen, wenn sie geräuschlos gehen. Was muss denn noch passieren, dass die „dumpfe Masse“ mal aufwacht? Ein Wunschtraum der Anarchisten: durch Maßnahmen genau das erreichen. Das klappt nicht. Die Machtvollen wissen nur allzu gut von diesen Zusammenhängen. Schon ein eingewisser Adolf aus Braunau hat das im Kapitel mit der Überschift „Partei und Weltanschauung“ seines kämpferischen Werkes allen Leuten gesagt, die es wissen wollen. Wer sich mit der Geschichte der (jüdischen) Arbeiterbewegung des 19. Jahrhunderts beschäftigt hat, weiß es längs. Selbst wenn die Massen mal toben und den Fabrikherren in Bedrängnis bringen und er dann Zugeständnisse in Form von Lohnerhöhungen machen muss, dann muss er nur wenige Wochen abwarten um dann danach wieder alte Preise einzuführen. Dann ist der Dampf wieder raus und es gilt die alte Regel, dass es energetisch sinnvoller ist, sich an Verhältnisse anzupassen als aufzubegehren.



Modellhaft könnten wir uns ein Kreuzfahrschiff vorstellen. Dort gibt es für die 1000 erholungs- und sonnensüchtigen Passagiere nur 300 Liegestühle auf dem Oberdeck. Es ergibt sich also ein scheinbares Resourcenproblem. Da aber nicht jeder immer will, wäre eine paradiesische Regelung denkbar, in der Jeder, der vom Liegestuhl aufsteht, seinen Anspruch aufgibt. Wahrscheinlich bekäme jetzt dennoch jeder auf Wunsch einen Liegeplatz. Nun gibt es auch wurstige Zeitgenossen. Genau diese würde in unserem Gedankenexperiment ihre gerade in Benutzung befindlichen Stuhl als Eigentum betrachten und die Regel einführen, dass man Stühle als „belegt“ betrachten soll. Dann könnten diese Menschen das Anrecht vermieten und ein Teil vom Erlös den Wächtern geben.

Jetzt tritt folgendes allzu menschliche Phänomen ein: da es einfacher ist, sich mit diesem System zu arrangieren als Leute zusammenzutrommeln, die dann protestierenderweise die Macht der Liegestulbesitzer brechen, führt sich das allbekannte System ein. Es scheint also durchaus wie das zu Tale fließende Wasser ein Naturgesetz zu sein: Machtstrukturen werden begünstigt – einfach auch nur, weil die Energieinvestition in in der Widerstandsorganisation wesentlich uneffektiver als die Verteidigung der Macht ist. Zumal auf die Kampfeskameraden eh kein Verlass ist …

Der GeoBlog schreitet seiner Vollendung entgegen. Wenn die Schülerinnen ihre Wegpunkte mit Texten, Bildern, Bildergalerien und Filmen bebildern können, dann liegt es auf der Hand, wenn auch Klangfetzen einbaubar sind. Gewiss gibt es dokumentationswürdige Geräsche von naturbelassenen Vögelchen oder knuffigen Robben. Praktischerweise hat jeder Klangschnipsel auch eine Titel und so kommt schon wieder IRRE zum Einatz:



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Mittwoch, den 12.08.2009 [08:51]
Was ist für einen Selbständigen das Besondere am Sonntag? Das ist der Tag, an dem die Läden nicht geöffnet sind. Na so hart ist es nicht immer, aber immerhin ist heute der GeoBlog weiter vorangeschritten. Da der Platz auf dem Bildschirm immer sehr rar ist und insbesondere bei solchen Anwendungen, bietet sich das Raumwunder „Akkordionmenü“ an.


Leider klappt das hier noch nicht so geschmeidig wie hier in dem linken und grünen Teasermenü. Warum? keine Ahnung. Irgendwann muss dann doch Plan „B“ ran und das Ding muss selbst entwickelt werden.
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