
Ganz in der Nähe von Possendorf finden sich hinter dem Rosenberge die berühmt-berüchtigten Buchfahrter Höhlen. Total verboten! Angeblich wohnten da schon Steinzeitmenschen und für die spirituellen Zeitgenosen unter uns sei gesagt, daß dort die Fruchtbarkeitsgöttin Ostara überwinterte. Noch heute geht das Gerücht von Indigokindern, die dort gezeugt worden. Klar, jedes Weimarer Kind will da mal hin. Gleich am „Eingang“ steht diese kleine Barriere, die signalisieren soll: hier endet jedwede Haftung.

Die obige Barriere ist aus DDR-Zeiten, wenn nicht sogar aus der System- oder Kaiserzeit. Nach der Wiedervereinigung ist diese mehr symbolische Schranke nicht mehr ausreichend. Klick aufs Bild zeigt die gründlichere, bundesdeutsche Lösung, die aber auch schon eine überwindenden Trampelpfad aufweist.

Es ist tatsächlich sehr, sehr gefährlich dort. Selbst der kleine, quirlge Veit wäre beinahe die 12 Meter Richtung Ilm gestürzt, wenn ihn nicht eine feste Vaterhand festgehalten hätte. Eine gründliche wissenschaftliche Feldforschung in umliegenden Gastwirtschaften ergab keinerlei Befund für ernsthaftere Unfälle. Allerdings sind in den Achtzigern drei Männer im B1000 (Ostvariante des VW-Busses) in der Ilm ertrunken. Sie ist dort zwar nur einen Meter tief, aber der Kleinbus stürzte nach einer feuchtfröhlichen Brigadefeier in Bad Berka von der Holzbrücke. Die Türen ließen sich nach dem Sturz nicht öffnen und so endete die Lebensreise in der kalten Ilm.
So nun ist auch das Segelschiffchen animiert. Selbstverständlich wurde es nicht quer durch Frankreich getreidelt. Das obige Teil ist eben doch nur eine Fingerübung und noch nicht richtig fertig. Man könnte auch mehrere Schiffe fahren lassen usw.



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