Viele Nachbarn und Freunde schimpfen über feuchte Wohnungswände und Schimmel. Solche Wohnungen werden vornehmlich in den Sommermonaten an Ahnungslose vermietet und kommt im Hebst das Erwachen und dann der nachfolgende Kampf um Heilung und geen den „ahnungslsosen“ Vermieter, dessen Strategie im „Ballflachhalten“ besteht. Auf der Sachebene entsteht durch Atmen, Kochen usw Wasserdampf, der sich an der kältesten Stelle im Raum niederschlägt, sofern dort der Taupunkt über der Temperatur liegt. Stehen alle Wohnungstüren offen, sucht sich der Brodem die kälteste Stelle in der Wohnung. Das könnte dann hinter dem an der Außenwand stehenden Schlafzimmerschrank sein. Die gute Nachricht dabei ist, dass man den Schlamassel lange nicht bewerkt. Auch der Vermieter trägt eine Mitschuld. Ist nämlich die Auenwand nicht schlagwetterfest, kommt auch Nässe von draußen. Das passiert, wenn die Fugen beim Mauern nicht besonders behandelt werden. Natürlich tragen auch Kältebrücken im Mauerwerk dazu bei.
Wege aus dieser heiklen Situation: sofort das Mietverhältnis lösen! Wenn das nicht geht: üpiges Esoterikgeraune hilft in diesem Falle nicht. Sinnvoll ist es, auf messtechnischem Wege die neuralgischen Punkte aufzustöbern. Für adhoc-Messungen ist solch ein Mauerwerkfeuchtemesser nützlich.

Der Messkopf der ¬Hygromette „dringt“ einige Zentimeter in die Wand ein und misst hochfrequenzig die Feuchte. Wenn also an einer „unschuldigen“ Wand plötzlich ein Streifen von doppelter Feuchtigkeit auftritt, dan ist das wohl Vermitersache – da muss von außen ein Problem anliegen. Natürlich sind solche Mesungen weder justiziabel noch gerichtsverwertbar. Sie geben aber einen deutlichen Fingerzeug auf einzuschlagende Strategien gegenüber dem Vermieter.
Rechtshinweis: Selbstverständlich sind diese Claims (weiland „Slogans“) alle samt und sonders Eigentum der Markeninhaber und werden hier nur zu Dokumentationszwecken genutzt.
Heute vor 20 Jahren hat das Neue Forum folgenden Text verkündet:
Eure spontanen und furchtlosen Willensbekundungen im ganzen Land haben eine friedliche Revolution in Gang gesetzt, haben das Politbüro gestürzt und die Mauer durchbrochen.
Lasst euch nicht von den Forderungen nach einem politischen Neuaufbau der Gesellschaft ablenken! Ihr wurdet weder zum Bau der Mauer noch zu ihrer Öffnung befragt, lasst euch jetzt kein Sanierungskonzept aufdrängen, das uns zum Hinterhof und zur Billiglohnquelle des Westens macht! Achtet genau darauf, wem die jetzt eintretenden Unternehmungen und Geschäfte Vorteil bringen werden und wie hoch die sozialen Kosten sind. Lasst das Land nicht verhökern und euch nicht als Mietsklaven verdingen!
Wir werden für längere Zeit arm bleiben, aber wir wollen keine Gesellschaft haben, in der Schieber und Ellenbogentypen den Rahm abschöpfen. Ihr seid die Helden der politischen Revolution, lasst euch jetzt nicht ruhig stellen durch Reisen und Schulden erhöhende Konsumspritzen!
Fordert die sofortige schonungslose Offenlegung der tatsächlichen Wirtschaftslage. Lasst nicht zu, dass die Politbürokratie sich aus ihrer Verantwortung davon stiehlt und euch das Auslöffeln der Suppe überlässt."
Warum nur so aggro? Das ist ja wohl die negativste Zukunftsprophezeiung aus dieser Zeit zu sein. Aus dem Text spricht soviel Argwohn und Misstrauen – nichts ist visionär.
Und tatsächlich: oft bezahlt man zuviel. Das beweist obiger Kalkulator. Es ist eben doch ein dichter Dschungel. Falls diese Tool zum Einsatz kommt, ergeben sich offenbar zwei widersprüchliche Folgen: die erhöhte Transparenz kann Kunden anlocken, allerdings buchen die dann tendenziell preisbewusster. Das Ziel der Umsatzsteigerung ist somit erreicht. Nun gibt es auch noch andere, nichtgelbe Vermietungen: Avis, Sixt, Hertz, europcar, rent-a-car … Wäre eine nette Herausforderung. Für die Fans von Vollschirmanwendungen gibt es den ¬starcarKalkulator auch in voller Pracht ohne die lästige Begrenzung hier in den Horen.




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