Rainers Horen
Sonnabend, den 28.11.2009 [16:23]
Die Hirne der Suchmaschinenesoteriker haben eine neue ¬Theorie aufgestellt. Das sogenannte Ranking einer Webseite soll auch vom Zusammenhang zwischen Sprachvariante einer Seite und vom tatsächlichen Serverstandort anhängen. Jetzt nochmal zum Mitschreiben: eine Hamburger Unternehmerin möchte in einem Webshop (sagen wir mal) Tee, Honig, Senf oder Babysachen verkaufen. Da sie sich gerne international aufstellt, möchte sie eine deutsche, englische und russische Textvariante anbieten – vielleicht aber auch nur, weil sie entsprechende, polyglotte Freundinnen hat. Beispielsweise mit TYPO3 als Redaktionssystem ist es spielend leicht möglich, mehrere Textvariante zu halten und der Mehraufwand besteht eigentlich nur in der zeitnahen (wieder so ein Blähwort wie „aufgestellt“) Übersetzung der Textpassagen. Nein, nach der neuesten Vermutungen, müsste die Betreiberin des Shops zusätzlich Server in Russland und in Großbritannien oder USA mieten, um dann dort die entsprechende Textvariante anzubieten. Nun kann TYPO3 mit solchen Spiegelungsszenarien sehr gut umgehen, aber realisiert müsste es dennoch. Falls der Shop eine Lagerbestandsverwaltung realisiert, kommt natürlich eine Schwierigkeit dazu …
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Mittwoch, den 25.11.2009 [21:02]
Linke Zaubernuss aus dem Hamburger Stadtpark muss heute einmal als Demonstration dienen, wie man im Web auch Bild einfärben kann. Hintergrund ist eine Anfrage von einem Shopentwickler, der Produktfotos einfärben möchte. Es geht da wohl um Frauenpflegeprodukte. Ist das der richtige deutsche Ausdruck? Na, jedenfalls gibt es von einigen Produkten verschiedene Farbausprägungen. Beispielsweise sollen Lippenstifte in sehr vielen verschiedenen Varianten an die Frau gebracht werden (die dann das Schminken nur für sich macht, weil sie sich dann einfach besser fühlt). Diese ganze Funktionalität hat ungefähr zwei Stunden gedauert. Es soll ja auch schön sein. Nun funzt das natürlich in älteren Explorern (Internetanguckprogrammen) nicht so richtig. Kleiner Wink an einen PC-Spezialisten aus Hamburgs Norden: „Auch in diesem Fall hilft Kontaktspray nicht … Als ewiges Problem bleibt immer Alphakanal bei Bildern. Seit sehr langer Zeit hat ein Bildpunkt nicht nur die Eigenschaft der Farbe, sondern auch die Transparenz. Geputztes Glas hat wahrscheinlich 100% und ein Holzbrett bermutlich 0%. Die Transparenz sagt also aus, wieviel der Betrachter von den Dingen sieht, die quasi drunter- oder dahinter liegen. Das ist ganz praktisch, kann man doch mit dieser Technik mehrere Ebenen von grafischen Elementen hintereinander stapel, Obiger Schriftzug „Rainer Horen“ hat solch einen Alphakanal – es ist der Hintergrund. Somit kann die Schrift über dem Chinafoto schweben.

Nun ist es schade, wenn der Softwaremarktführer aus Redmont nicht einmal dieses kleine Problem über mehrere Versionen löst.

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