Das Droplet für den Mac ist schon zehn Jahre alt und mittlerweile gibt es auch eine ¬UNIX-Lösung für das Zerschneiden des Bildes. Das System setzt auf Python auf, aber was soll es. Auf jeden Fall könte man mit dieser Werkzeugkiste solche Zoombilder auch innerhalb eines CMS (beispielsweise TYPO3 oder Wordpress) anbieten. Das hieße, der Redakteur (geschlechtsneutral) lädt das Riesenbild hoch, gibt dann vielleicht noch Parameter ein und schon kann alle Welt das wunderbare Bild sehen. Der Schreibknecht könnte dann auch Legastheniker sein, das wohl Einstellungsvoraussetzung in einigen deutschen Redaktionsstuben sein soll. So behaupten es zumindest Mitarbeiter von DTP-Abteilungen großer deutscher Zeitschriftenverlage …
Neulich in der MOPO: der Redakteur Thomas Hirschbiegel durfte eine Kolumne füllen. Ja, die Hamburger Morgenpost, die ansonsten nur Waschzettel aus Marketingabteilungen abdruckt und hie und da mal eine Praktikantin wegen Passantenbefragung in die Stadt schickt, hat tatsächlich auch einen redaktionellen Anteil. Meistens berichtet Thomas aus der räudigen Szene („Mann zum Sex gezwungen“ oder „Schädel-Ali von anderen Luden geschuppst“), aber überneulich hat er sich einmal der hiesige Medienwelt angenommen. Die Jünger von Jung v. Matt lassen ihre Wagen in Jena zu. das machen die nicht wegen der Versicherung, sondern wegen CI. Nun schämen die sich wohl und haben einen entschuldigenden Aufkleber an ihrer Karre, der auf die Tatsache hinweist, dass sie nicht aus Jena kommen, sondern bei oben genannter Firma arbeiten. Prima! Und das soll eine Ostphobie sein? Da kennt Herr Hirschbiegel nicht die plietschen Leute der Agentur. Man nennt das virales Marketing.Ein Traum wird war: der Traum vom umschmiegenden Text um ein freigestelltes Bild. Man kennt es aus dem Printbereich – beispielsweise vom obigen Artikel. Nun also auch im Web!
Der Trick klappt auch bei Veränderung der Schriftgröße. Jetzt muss noch eine Werkzeugmaschine her, die es dem Redakteur erlaubt, selbst die Trennkurve zu malen.
Die ganze Wahrheit liegt noch wo anderes. In der Enterpriseversion ist der Gedanke dann doch verwirklicht.
Teilweise kommen darüber Zweifel auf. Besonderns, wenn man einmal nachts mit der S-Bahn beispielsweise von Poppenbüttel ins Zentrum fährt. Nun heißt es so salopp, Jugend sei Trunkenheit ohne Alkohol. Ich ahbe da Zweifel. Es scheint so, als ob die Freizeit gewisser Leute mehr oder weniger im Suff erlebt wird. Die ganze Rasselbande steigt schon besoffen in die Bahn ein, glüht weiter vor, und volltrunken kommt die vergnügungssüchtige Jugend auf dem Kiez an. Da wird es wohl nichts mehr mit den zwischenmenschlichen Vergnügungen …
Eine Digicam reizt auch wenig zum spannerischen Schnappschuss. Und man könnte es fast schon als zwangshafte Handlung betrachten, das Ding durch Fenster in fremde Küchen zu halten. Jetzt wissen wir zumindest, wie sich der hintere Bereich einer Frittenbude organisiert. In einer volkstümlichen Rechtschreibung („alles großschreiben was wichtig ist“) wird mitgeteilt, was mit der Fettstraße, dem Majo- und dem Ketschupeimer zu geschehen hat. Unklar ist nur, wie der Satz: „Slaschy Boy Reinigen und nicht vergessen alle gummis mit Vaseline einfetten“ zu deuten ist. Selbst die Gurgel kennt „Slaschy“ nicht. Und selbst „slashy“ hat nur zwei Einträge. Es bedeutet wohl „feuchtschmutzig“ oder „schwul“. Was das nun in der Frittenspülküche zu suchen hat …




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