Rainers Horen
Sonntag, den 25.04.2010 [15:33]
REWE, der das Alleinstellungsmerkmal der Fußläufigkeit zu haben, bietet seit gestern saisongerecht Bühpflanzen an. Da gibt es Tagetes, Begonien und Petunien in kleinen Pfanztöpfchen

Hauptthema ist heute die schöne Frau beim Hamburger Marathonlauf, der wie jedes Jahr auch heuer wieder direkt durch Winterhude geht. Es sind wirklich manierliche, wenn auch etwas zu sportliche, Frauenzimmer dabei. Die starkpigmentierten Damen der Spitzengruppe verbreiten einen etwas unentspannten Eindruck, aber die große Menge sieht sehr glücklich aus. Immerhin ist schon die Hälfte der Strecke geschafft.



Schlimm sind die Männer mit ihren Tröten, Hupen und Megaphonen – aber so sind sie nun mal.

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Sonnabend, den 24.04.2010 [21:54]
Es gibt noch Überraschungen: letzte Woche war es die Geolocation (siehe unten) des Firefoxbrowsers und gestern war es ¬Phonegap. In der Zeit der Smartphones (iPhone, Android, Palm, Nokia und Symbian) ist es aufwändig, für all diese Handschmeichler Programme zu schreiben, so dass die Entscheidung oft auf eine Webanwendung fällt, die (wie wir letztes Wochenende schmerzlich erfahren) Fallstricke birgt.

Ein Retter kann dieses Phonegap sein. Das ist ein System, mit dem der Programmierer seine Anwendung im allgemein bekannten und geräteunabhängigen Javascript schreibt. Intern nwird dabei auf UIWebView zurückgegriffen. Das Resultat seiner Bemühungen wird dann zu den einzelnen Geräten „übersetzt“ und läuft dann also richtige App. Es vereinigt also die Vorteile der Browserlösung (Plattformunabhängigkeit) mit der engeren Hardwarebindung (Zugang zu GPS, Kompass, Beschleunigungsensor usw.).



Die iPhone-SDK ist problemlos installiert, dann kommt noch ¬git als Versionsverwaltungssystem dazu. Damit wird das eigentliche Phonegap installiert. Startet man nun die iPhone-Entwicklungsumgebung, kann man als Schablone genau dieses Phonegap einbinden, dann gibt man dem Projekt einen Namen und schon hat der Wizard ein Verzeichnis mit allen nötigen Dateien angelegt. Da nun „Hallo Welt!“ reingeschrieben – und schon hat der glückliche iPhone-Developer die erste eigene Apps!. Hier links zu sehen an dem kopfhörerbestückten Herren, der gerade das „Begehbare Hörbuch“ geniest.

Einige Überlegungen gibt es dennoch: in einer klasssischen Webanwendung kommen alle Elemente (das HTML-Gerüst, das lebenseinhauchende Javascript und die Stilinformationen vom Webserver. Auch die Middleware, die die aktuellen Daten aus einer Datenbank oder irgendwie aus dem Netz holt, läuft auf dem Server – meistens in PHP, Ruby oder Java. Dem Vernehmen nach gibt es bei nativen Anwendungen allerdings keine Crossdomainbeschränkung, so dass die App von jedem Server der Welt Daten holen kann.



Heute war nun große Protestaktion. Wogegen? Hätte man auch gegen den Straßenverkehr auf die Straße gehen können oder für mehr Parkplätze. Auch so Probleme, die unter den Nägeln brennen.
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Mittwoch, den 21.04.2010 [08:55]
Heute hat es tatsächlich geschneit und gehagelt. Gut für den, der im Büro arbeiten darf. Dann erzeugt das trommelnde Geräusch ein durchaus wohliges Gefühl.
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Montag, den 19.04.2010 [11:03]
Was müssen Raucher nicht alles erleiden! Das viele schöne Geld, was die Glimmstängel nun mal kosten, dann die Blicke der Gesundheitsapostel und nun das noch – seit geraumer Zeit müssen sie an die frische Luft. Oftmals sind das dann üble Orte. Schon damals in der Halberstädter Knochenmühle mussten die angehenden Grenzsoldaten zum Rauchen in die windigste Ende am Ende des Kasernenblockes. Es geht auch anders. So gesehen in unmittelbarer Nähe der S-Bahn-Halte Wildau. Dort schuf der Objektverantwortliche ein adäquates, ästhetisches Umfeld, das auch voll zum Genuss passt. Und nun diese Undankbarkeit: diese Raucher, trotz ihrer Glückshormone und der güldenen Löwen – so richtig glücklich sehen die nicht aus.



Noch viel mehr glücklich als Rauchen macht Arbeiten. „Wir haben nicht gegen Arbeit, wenn sie von Anderen still und unauffälllig verrichtet wird“ – so lautet ein freundliches Motto. In dem Sinne schauen wir jetzt einmal zurückgelehnt und mit einem Glase Bier/Wein/Flip der Verrichtung im Kiebitzhof zu:


Ist schon eine feine Sache. Da weiß man, was der Tag gebracht hat. Ja, damals – als wir noch jung waren – da haben wir auch mal zehn Tonne Kartoffeln per LKW im Thüringer Wald verteilt. Das war so eine kollektivbildende und volkswirtwschaftshelfende Maßnahme vor Studienbeginn. Wir schliefen alle in der Sporthalle der Schule in Heßberg. Die Schule war ist ist direkt neben der Brauerei … Jedenfalls litten wir nicht unter Durst und die Dorfschönen witterten auch Jungmännerduft und organisierten zugleich eine Disco, die mit einem ¬Sternrekorder betritten wurde. Gut, das Ding hat nur 1,5 Watt Ausgansgleistung und die sind nicht gelogen. Aber nach den üblichen Anschmachtssongs ging es Hand-in-Hand irgendein froschquakenden teich längs und eine in Erfurt lernende Käsereiazubi erzählte was von den ganzen Unterschieden der Käsesorten und dass Schmelzkäse eigentlich kein Käse ist, sondern das was bei Bäckern die Rumkugel ist.
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