Rainers Horen
Freitag, den 22.10.2010 [11:10]
„In Hamburg regnet es bei jedem Wetter.“ – diese Weisheit trifft in den letzten Tagen besonders zu. Die Radfahrt von Winterhude zum Hafen ist schon sehr sportlich und der Helm bietet wenig Regenschutz. Die letzten Wochen fiel das Vorderrad durch einen schleichenden Platten auf. Ein Loch war selbst nach intensivster Begutachtung im Waschbecken nicht auszumachen. Und so erwuchs gestern der Wille – nicht zur Macht, aber zu weniger Problem. So ein neuer „unplattbarer“ Reifen mit Mantel schlägt mit ungefähr 40 € zu Buche. OK, kann man machen, hat etwas von Nachhaltigkeit. Leider ergeben sich ungeplante Nachfolgekosten. Die Warnung sei gegeben. Die Unplattbarkeit (die in Wirklichkeit keine ist, wie eine Verplattung im nächtlichen Stadtpark beweist) geht zumindest bei Schwalbe nicht auf Kosten des Reifenvolumens, sondern macht den Reifen höher. Und das hat insbesondere bei Federgabeln fatale Folgen. Es wird eng und der Reifen schleift jetzt am Schutzplast.

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Mittwoch, den 20.10.2010 [11:12]
Gerade ist wieder ein Wunschzettel für eine Webseite hereingekommen. Allerdings muss bis morgen Mittag eine Nummer in Form eines Preises geschossen werden. Das ist an sich schon wegen der zur Vergügung stehenden Zeitspanne sportlich. Nett sid auch die einzelnen Punkte der Wunschliste, sie bestehen unter anderem aus Fahrplanauskunft, Newsletter versenden, Fundbüro, Lob und Tadel, Meinungsboard / Diskussionsforum, Stammplatzreservierung, Gruppenreservierung, Rollstuhlreservierung und einer Bildergalerie. Tolle Wurst! Forum und Newsletter sind natürlich Pillepalle. Aber beispielsweise die Worte Fahrplanauskunft oder Rollstuhlreservierung sind sehr dehnbar. Eine entsprechende Nachfrage bei dem Anbieter solcher Fahrplansoftware ergibt eine Preisspanne zwischen 50 KiloEuro und mehreren Millionen. Oder meinen die, dass die Fahrplanauskunft aus einem Anfrageformular besteht, das dann eine Mitarbeiterin per eMail beantwortet? Der Klassiker wäre auch einfach ein PDF mit dem Kursbuch – soll sich der Kunde runterladen, ausdrucken und dann selbst stöbern. Dafür ließe sich sicherlich ein guter Preis machen. Aber wer will das? Mittlerweile wird klar, warum es so grottenschlechten Webs gibt. Das Budget reicht nicht für eine vernünftige Lösung. Auch G*tt hat ja nach sechs Tagen aufgehört. Die Welt wäre sicher ein klein wenig besser, wenn es einen siebten Tag gegeben hätte.

Was eben hier zu lesen war ist nicht ganz richtig. In Wahrheit hat die private Bahngesellschaft schon fünf Webs, die obige Funktionen enthalten. Nun besteht der Wunsch nach Vereinheitlichung auf ein Portal. Und dafür brauchts ein Angebot. Hat jemand fünf Gärten und will die aus persönlichern Gründen zu einem Großgarten zusammenfassen, so ist der Aufwand überschaubar. Man könnte die Pflanzen ausgraben und wo anders wieder eingraben, angießen … ja und genau da treten hortensische Problem auf, die der Laie nicht kennt. Es gibt sehr verschiedene Bodentypen, Mikroklimata und auch amdere Phänomene, die ein einfaches Verpflanzen vereiteln. Oder kann man Steinpilze im Garten züchten?

So ist das auch mit dem Verlegen von Webs. Es ist nicht alles eitle TYPO3-Welt: das können auch monilithische Java- oder gar Windowslösungen sein. Dann kommt man um ein Refactoring nicht umhin. Eine Gummilösung besteht eventuell in solchen Fällen darin, den Kram dort zu lassen und eine minimalistische Version der gewünschten Funktion dort zu bauen. Dann könnte man die einzelnen Teile via Iframe in das Portal einbinden. Das hat natürlich auch viele Nachteile. In Zukunft müsste man eben auch die Altsysteme weiterpflegen, hat verschiedenste Adminzugänge und richtig schön ist das mit Iframe nicht, weil dann die Fläche auf der Webs festgeelgt ist und nicht mit dem variablen Inhalt mitwachsen kann.




Auch im obigen Projekt musste irgendwann mal die Bremse gezogen werden. Für die Auswertung des Nutzerverhaltens und damit der Verbesserung der Kontaktqualität wäre es sicher sinnvoll nicht nur die geogrphische Verteilung der Kunden, sondern auch die zeitliche Verteilung und die Abhängigkeit von der Veranstaltungsart auszuwerten.

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Dienstag, den 19.10.2010 [13:42]
Leider ist in Hamburg sonniges Wetter, so daß der Kontrast zu kanarischen Paradiesen nicht so deutlich ausfällt. Ist eben hier nur 20° kälter.

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Montag, den 18.10.2010 [10:30]
Was bleibt von einem Urlaub? Nur die Erinnerung. Konsequenterweise konnte man in „Total recall“ einfach nur diese Erinnerng kaufen. Wahrscheinlich gab es den Urlaub in Gomera tatsächlich. Solch ein gestelltes Photo mag einemmal als Beweis durchgehen.







Vierzehn Tage ohne die Segnungen unserer Medienindustrie. Das einzige, was erschreckenderweise in den Regenwald schwappte waren die detailierten Fußbalergebnisse der Bundesliga. Da buche ich schon eine ökologische Wanderung mit einem promovierten Biologen und dann spudelt es ihm plötzlich heraus – aber nicht nur die Ergebnisse, sondern auch alle Hintergründe der Spiele. Es ist schon faszinierend, was Männerhirne so speichern können.
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