Rainers Horen
Freitag, den 12.11.2010 [08:05]
Das iPhone-Drama schreitet voran: bisher war eine Installation von Apps nicht möglich. Einfach weil die Ein-Cent-Probeüberweisung das Bezahlsystems noch nicht angekommen ist. Gestern abend meldet sich der Handschmeichler mit „ungültige SIM-Karte“ und fordert zur Neueingbe der Pin auf. Mit Sicherheit hat Scheitern nichts mit dem Billing zu tun.
Beitrag kommentieren  |  Kommentar lesen

Donnerstag, den 11.11.2010 [09:24]
Ich hätte auf Mutti hören sollen und nicht diesen neumodischen Kram kaufen sollen. Der Kauf der iPhones löst keine Probleme, sondern schafft neue. Die vorhandene SIM-Karte, die im geborgten 3-er anstandslos lief, funzt nicht im eigenen 4-er nicht. Es muss eben doch ein neuer Vertrag her. So kommen zu den 730,– € Anschaffung nun noch monatlich 10,– € dazu. Das zu Thema Folgekosten. Der nächste Schritt ist das Überspielen der vorhandene Hörbücher auf das Ding. In das iTunes ist es geschwind importiert. Stecke ich nun das iPhone in den Mac, wird es nicht erkannt. Nun gäbe es noch die stromhungrige Variante Bluetooth. Unnötig zu erwähnen, dass Bluetooth auch nicht geht. Muss das alles sein?

Das Elend geht weiter: wenn man an dem großen Spiel teilnehmen möchte, muss man eine Konteverbindung angeben. Nachdem das nun auch noch abgesondert wurde, soll man noch eine gebührenpflichtige Nummer anrufen, die natürlich überlastet ist. Nun hat das Schweinesystem den vollen Datensatz und ich nichts – außer vertane Lebenszeit. Ernsthafte Warnung: nix mit iPhone!!!! Ich fass jetzt mal zusammen: ich kann keine Musik abspielen, das Ding nicht als Modem verwenden und habe jetzt ein über 700 Euro teures Telefon, mit dem ich teuer telefonieren kann. Tolle Wurst! Und jetzt schon 37 Minuten in der Warteschleife. Nun darf ich eine Webseite anrufen, die mit erzählt, dass man mir einen Cent überwiesen hat und dort stände ein Code, den ich dann dort eingeben soll. Das Elend nimmt kein Ende? Ist das eine persönliche, für mich geschaffende Hölle – ich will doch nur telefonieren???
Beitrag kommentieren  |  2 Kommentare lesen

Mittwoch, den 10.11.2010 [21:01]
Die Alstergänse wissen nichts von Handyverträgen. Und das ist auch gut so – für die Gänse.



Heute war also der Moment des nicht mehr sich wehren könnens und so haben wir jetzt ein iPhone4. Gestern noch die UMTS-SIM-Karte in eine geborgtes 3-er gesteckt. Es hat sofort funktioniert. Aber nun: das neue Teil verlangt eine sogenannte Mikrosimkarte, die man vom Provider einfordern sollte. Wenn das jetzt automatisch zur Vertragsverlängerung führt, das wäre sehr unhübsch, weil der Vertrag gerade in seinen letzten Wehen liegt. Wenn ich den Händlern traue, dann kann das nicht funktionieren: in ein iPhone muss eine iPhonekarte. Die eine Dame in der Fuhle war wenigstens insofern erhrlichindem sie einräumte: „Wenn ich Ihnen die die Wahrheit sage, dann verliere ich meine Konzession.“ Soweit sind wir schon in Deutschland. Das Resultat nach dem Gespräch mit den sieben Telefonläden in der Fuhle: „Geh' mal in n'en Ali-Laden, die knipsen Dir den Chip klein.“ Ist politisch nicht ganz in Ordnung.



Heute im Fahrstuhl Spitaler Straße 32: eine Mutti völlig entnervt zu ihren sohnigen Raubauken: „Sei endlich ruhig und nerv mich nicht. Wie alt bist Du eiegntlich? Eines kannst Du gewiss sein, heute abend darfs Du das Kästchen nicht schwarz ausmalen.“ Da hatte sie wohl zuviel von der Supernanny im Unterschichtenfernsehen gelernt und versuchte es anzubringen. Ist schon peinlich im Fahrstuhl. Als ich fluchtartig die Lokalität Richtung Straße verlasse, höre ich noch ein erlösendes Klatschen. Es kann entlasten …

Beitrag kommentieren  |  Kommentar lesen

Dienstag, den 09.11.2010 [16:50]
Mit Tieren (speziell mit den vierbeinigen) ist immer alles noch schöner und so macht heute der Gähnhund den Tageseintrag auf. Hundilein scheint der hingworfene Ball zu langweilen – er will lieber in etwas Handfestes reinbeißen. In die Hand des Photographen?



Seit letzten Jahres geistert das iPhone nun auch durch unseren Geist und so manche Webs hat auch eine iPhone-Variante. Bisher war die Entwicklung solcher Apps etwas mühevoll zu bewerkstelligen. Die entsprechenen Dokumentationen waren und sind im Netz verstreut – aber nun gibt es eine kompakte Lösung: ein neues Buch ist im Handel: „HTML5-Apps für iPhone und Android“. Es ist seit gestern Bettlektüre.
Beitrag kommentieren  |  Kommentar lesen

Montag, den 08.11.2010 [09:11]
Tja, Wortewolke und Umfrage müssen sein. Und so wächst und gedeiht das Relocation-Projekt.



Nun ist die Auswertung der Umfrage recht fruggenhaft gestalten – wäre nicht eine ¬dynamische Torte viel, viel hübscher? Durch die Genialität von TYPO3 ist eine Erweiterung sehr einfach möglich. In Wahrheit ist das CMS außen vor. Es produziert den HTML-Schnurps und Javascript liest die Daten und schiebt das Flash drüber. Die oben verlinkte OpenFlashChart-Bibliothek ist wirklich genial und sehr gut durchdacht: sie hat nur einen didaktischen Fehler. In ihrem Konzept gibt es ein zentrales Flash, dessen individuelle Ausgestaltung (Messwerte, Beschriftungen, Farben usw.) durch ein JSON-Objekt gesteuert wird. Dieses JSON-Objekt ist aber nicht dokumentiert, sondern eine PHP-Lib, die dieses JSON generiert. Wenn man also etwas daraus verwnden will (wie hier die Torte), muss man immer um die Ecke denken oder schlimmstenfalls eine Testseite bauen, um dann zu sehen, welcher Code generiert wurde. Offen ist beispielsweise noch, wie die Tooltipps konfiguriert werden. Die Umfragefragen passen nicht als Label, sondern müssten in die Tooltipps rein.
Beitrag kommentieren  |  2 Kommentare lesen