Rainers Horen
Sonnabend, den 27.11.2010 [16:26]

Es gibt ein neues Männerspielzeug: das Supermikrophon ZoomH2. Dieses plastike Wunderding vereinigt einfach alles, was man als Soundscaper braucht. ES ist unglaublich, wie vital dieser quirlige Moloch an Elbe, Alster und Bille daherkommt. Da will man nur mal zum Hafen fahren und hat das neue Spielzeug in er Hand und schon beginnt Das Abenteuer Hochbahn. Und das schon kurz dem Mittag zwischen Eppendorfer Baum und Sternschanze. So früh am Tage hängen die Typen schon rülpsend rum. Klar, die wollen auf den vorweihnachtlichen Kiez – sind eben echte Hamburger. Immerhin wussten die beiden was Dezibel ist.

„Das Ding misst die Geräuschbelästigung durch Fahrgäste. Ist eine neues Projekt für GoogleStreetView – heißt GoogleStreetVoices.“

Na, geglaubt haben die beiden Hamburger das trotz ihres Rausches nicht.

Von der Qualität und der Funktionsvielfalt ist das Mikro schon sehr gut. Allerdings lassen sich auch Mängel ausmachen. Das Gerät wird mit zwei R6-Batterien gespeist. Das ist etwas suboptimal. Perfekt wäre die wahlweise Bestückung mit zwei R6 (Mignon) oder mit diesem Doppel-Mignon-Spezialakku. Solche Batterieschächte dürfen keine Zwischensteg haben und nehmen damit beide Varianten auf. Dann vereinigt man die Vorteile der Überallverfügbarkeit der R6 mit der wesentlich höheren Leistung eines LithiumIonen-Akkus.

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Freitag, den 26.11.2010 [22:10]
Webshopsysteme sollen verkaufen und Waren haben einen Preis und so unterstellen diese Systeme die Preishaftigkeut der angebotenen Artikel. Aus den Preisen wird dann über die Stückzahl der Gesamtpreis mit Mehrwertsteuer und eventuell auch der Versandpreis bestimmt. Nachdem der ¬Webshop nun über ein Jahr läuft, kommt dem Betreiber die Idee, dass ja nun der Mitbewerber den Preis sieht und das ist schlecht. So soll jetzt bei den meisten Produkten der Text stehen: Preis auf Anfrage. Tolle Wurst! Hier ist eine pfiffige Lösung gefragt, eine die nicht in das Shopsystem an sich eingreift, weil das nicht zu bezahlen wäre – müsste doch ein Hook gebaut werden. So kommt die die geliebte Gummilösung zu Einsatz: mit Javascript wird der Preis € 0,00 erkannt, dann dieser Text durch den gewünschten Hinweis ersetzt und der Knopf „in den Warenkorb“ versteckt – et voilà!
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Dienstag, den 23.11.2010 [18:12]
„Gott würfelt nicht“ – so mutmaßte damals Albert Einstein. Der große Physiker wollte damit auch sagen, dass er kein Mystiker sei und alles irgendwann einmal erklärbar ist. Trotzdem häufen sich zuweilen die Zufälle, oder was wir dafür halten. Vor Jahren ist einem Kollegen in einem Jahr zweimal das Auto gestohlen wuren, bei ersten Mal haben die Diebe mit seinem zu dem Zeitpunkt nicht mehr seinem GTi auf Rügen(!) einen Banküberfall vollzogen und scheiterten dann am Rügendamm. Das Auto war hin, er durfte dann noch 380 DM Verschrottungskosten hinterherwerfen. Im gleichen Jahr ist dann das Nachfolgerauto einfach so gestohlen worden. Er hat also seine Statistik erfüllt.

Gestern war wieder so ein Häufungspunkt von persönlichem Pech: erst kam es zur Selbstzerstörung der Brille und dann war der Kneipensteckdosenstrom nicht sauber, weil gedimmt. Das MacBook-Netzteil hat es nicht überlebt und kostet 89,- €. Die Brille wird wohl mehr kosten. Das ganze Dilemma spielte sich innerhalb von zehn Minuten ab. So ist das zuweilen. Erstaunlich ist nur, dass beim erbosten Kneiper die Sicherung kam. Nun gut, es ist nicht fein, dass jemand normale Steckdosen mit gedimmten Strom beschickt. Solche Partisanenaktionen können nur der Not entspringen. Wenn ein Schaltnetzteil fürs MacBook spinnt, wenn da so etwas Verhackstücktes vorbeikommt, ist nicht schön, aber verständlich. Nur warum kommt da eine 10-A-Sicherung? Vielleicht hat das Steckernetzteil Kurzschluss gemacht und sich dann selbst aus dem Stromkreis ausgeklinkt. Das haben wir schon in der Achtzigern in Ilmenau so gebaut – einfach nur um Schlimmeres zu verhüten. Das hat dann offenbar den Sicherungsautomat anschlagen lassen.
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Montag, den 22.11.2010 [11:57]
Alles klappt so wie geplant – das Studierwochenende hat sich gelohnt. Wenn auf dem iPhone die angepeilte Anwendung als native App läuft, lassen sich externe Datenquellen darstellen und sogar das Abspielen von Internetradiosendern ist möglich. In nebiger Demo läuft jetzt das Miba-Radio auch mobil.

In der endgültigen Version wird man wohl nicht das vorgegebene Skin von HTML5 verwenden, sondern etwas Eigenes bauen – beispielsweise wie es hr2 oder france musique vormacht. Der Fortschrittsbalken ergibt nun wirklich keinen Sinn, da eine Radioübertragung kein Ende hat. Das ist eine schmerzliche Erkenntnis besonders für die Mitarbeiter solcher Anstalten, deren einziges Aufstöhnen in der Bereitstellung des Programms besteht.
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