Rainers Horen
Sonnabend, den 29.01.2011 [17:30]
Da schlendert man durch die Osnabrücker Fußgängerzone, stößt auf einen arpeggionierenden Harfenisten und schon gibt es eine Denkaufgabe.

Er streicht über alle Saiten und höre da, das ist nicht chromatisch sondern diatonisch. Das heißt eben, dass nicht die zwälf Töne einer Oktave erklingen. Nun sind (wie im Bild zu sehen) solche Stellglieder, mit denen dann die Seite eine kleine Sekunde erhöhen kann. Diese Einsteller haben nicht die notwendig 2-3-Struktur wie bei Tasteninstrumenten. Also kann man nicht alle Töne spielen. nehmen wir an, die rote Saite ist das C – welcher Ton fehlt?
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Donnerstag, den 27.01.2011 [09:08]
Wieder so ein Tag mit vielen Aufgabe, aber auch vielen Lösungen. Da musste einem Webshop eine Lieferpauschale verpasst werden, einem Wohnanlagenportal ein schöneres Design, aber die wichtigste Aufgabe war eine GoogleMap mit rotierendem Kompass. Klingt erstmal einfach, aber hat dann doch bis in die Abendstunden gedauert. Solch ein Marker auf einer Karte hat drei Stufen: das eigentliche Bild, das sogenannte Markerimage und dann der Marker. Das Bild ist nur eine Bildadresse im Netz und sit noch recht dumm. Das Markerimage bekommt dann noch einen Verankerungspunkt und eine klickbare Fläche spendiert. Der Marker erbt alle Eigenschaften und Methoden des Markerimages, gehört dann aber auch noch zu einer Karte, hat eine Position und kann klick- und ziehbar sein. Nun soll sich das Bild drehen. Nach langem testen ist nun klar: man muss das Markerimage zyklisch durch seine rotierten Varianten austauschen. Tauscht ma nur das Bild aus, dann geht die Verankerungseigenschaft flöten – ganz einfach gesagt, das Bildchen ist ander falschen Stelle und tauscht man den Marker aus, dann flackert es schlimm. Wunderbar!

Nun ist die Kompassanimation trotz 30 Einzelbildern immer noch ruckartig. Was liegt näher, als mit der CCS-Eigenschaft *-transform:rotate(); zu spielen. Dann brauchts nur einer Nadel und die kann dann beliebig fein rotieren. Klappt prima in Safar und Firefox (wie hier links) – allerdings nicht im mobilen Safari des iPhones. Das hat irgendetwas mit dem Hardwarebeschleuniger zu tun. ¬mobigeni scheibt mehr dazu, aber auch nicht erschöpfend. Es ist also ein weites Feld. Folgende kleine Demo von Panoramiophotos läuft auf Safari und auch auf dem iPhone. Dann muss das doch mit dem kleinen Drehkompass klappen …


Im Firefox oder gar Explodierer gibt es keine überraschende Vorführung, lediglich ein Inselbild auf schwarzem Grunde – aber das ist hier nicht das Thema.

Dieser Streifen dreht sich nach dem ersten Klick – allerdings nur im Safari-Browser.

Wer sich von den Animationen angesteckt hat, der findet auf der Seite ¬The-art-of-web ein sehr gutes Tutorial dazu.

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Dienstag, den 25.01.2011 [21:58]
Wie doch die Tage im Sauseschritt vorbeieilen! Es ist die Gleichförmigkeit, die unser Leben vorausberechenbar und damit emotional sicherer, aber auch etwas langweilig macht. Was treibt ein Freelancer der ganzen Tag? So wie alle anderen Werktätigen muss er früh aus dem Bett. Was das nun heißt – diese Deutung ist dem Leser überlassen. Soviel sei gesagt: es ist später als der Bäcker und auch später als damals der Job im Forschungszentrum für Bodenfruchtbarkeit erforderte.

Nach dem Vollzug der Maßnahmen zur Verbesserung der persönlichen Körperhygiene, wird erstmal die Strompost gelesen. Es könnte ja durchaus eine lukrative und wertschätzende Projektanfrage dabei sein. Jetzt sich voll dem ersten morgendlichen Schaffensrauschs hingegeben. Der schafft weg. Das entlastet eine Weile, aber nun meldet sich auch schon der ¬Galão-Durst und den kann man bekanntlich am besten in einem Café stillen. Bis dahin ist es nicht weit, Netz gibt es dort genauso flott wie im Büro und so geht es dort mit der Emsigkeit weiter. Mittag beim Türken und dann kommt schon wieder die nachmittagessentliche Motivationsschwäche. Zuweilen kann die bis Sonnenuntergang anhalten. Aber halt! jetzt kommen die hilfreichen Anrufe der Kunden rein, die doch … ja … neue Ideen hineinbringen. Und das motiviert. Oder treibt zum Didgeridoo, das die Impulsvermeidung und Triebabfuhr weitgehend unterstützt.
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Montag, den 24.01.2011 [08:32]
Heute also beginnt der Schlamassel mit der Android-Entwicklung. Nachdem der schmerzvolle Weg der iPhone-Entwicklung begangen wurde und eine Menge Zeug ins Hirn floß, kommt ab heute eine völlig neue Welt dazu. Im Gegensatz zu Apple einfach zu installierende Entwiclungsumgebung muss bei ANdroid die Hand angelegt werden. Im Netz gibt es dazu umfangreiche ¬Kochrezepte. Da müssen Pakete installiert, auf der Shell Kommandos abgesetzt und Pfade gesetzt werden. Allerdings verkürzt sich das Verfahren auf dem Mac. Im Rezept stehen so Sätze wie „OSX: nothing to do here“. Prima! Wenn alles fertig ist, dann ist es möglich, so ein „Hello World!“-Beispiel zu bauen. Dann allerding vermeldet das System das Fehlen eines entsprechenden Gerätes – was ja auch ein Emulator sein kann.

Tja, und dann muss man das Ding auch noch starten, sonst ist es schlichtweg nicht da. Dann muss es online geschaltet werden, die neue App zum Emulator geschickt und dann dort noch auf das HOME geschoben werden. Das sind alles Schritte, die in der iPhone-Entwicklungsumgebung schon an Bord sind.
Dem ersten Anscheine nach verhält sich das Android funktional wie das iPhone. Das ist aber nur dem Simulator auf dem Mac. Auf dem realen Gerät ist die App recht flott – reicht aber nicht an das iPhone ran. Es ist alles eine Frage des Anspruchs und Anliegens. Die App lässt sich übrigens ¬hier runterladen.

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