Rainers Horen
Sonnabend, den 05.02.2011 [19:14]
Heute begann der Tag mit einer Überraschung. Eigentlich auf einer ganz anderen Suche im Netz kam plötzlich der Gedanke: wenn es unter jquerymobile.com ein Verzeichnis test/experiments/scrollview gibt, dann gibt es vermutlich auch noch andere Experimente, zumal es im GitHub in der Kategorie jQM-Experimnte mehr als den Scrollview gibt. Und siehe da: es gibt auch einen ¬Kalender, eine ¬Photogalerie und eben auch diese Wettervorschau.

Der Kalender, der eigentlich ein Datumspicker ist und nur zur Erfassung eines Datums in einem Smartphoneformular dient, lässt sich leicht auf einen echen Kalender aufrüsten, da jede Tageszelle den Tag als DOM-Parameter enthält.

Die Wettervorschau ist kein Screenshot, sondern kann tatsächlich bedient werden. Gibt man dort „La Gomera“ ein, dann kommt große Sehnsucht auf, was umso leichter ist, da in HAmburg seit Tagen Dauerregen angesagt ist.

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Freitag, den 04.02.2011 [09:23]
Gute Zeiten für Allergiker: es regnet seit Stunden.
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Donnerstag, den 03.02.2011 [23:21]
Zaghafte Sonnenstrahlen kommen durch und ein Hauch von Frühling – na nicht wirklich. Immerhin wird man langersehnt wieder geblendet.


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Kaum ist etwas wie beispielsweise jQMobile verstanden und es ist möglich, spielerisch und souverän mit der Technik umzugehen, da kommt schon wieder eine neue Herausforderung mit dem Namen phonegapPlugins. Das lebenslange Lernen hört wirklich nie auf.

Von eine iPhoneApp aus soll direkt auf die Kamerarolle zugegriffen werden. Im nativen Cocoa kein Problem, muss man in der phonegap-Welt ein Gateway bauen, das zwischen der Javascriptwelt und dem ObjectivC vermittelt.

Im Netz gibt es mehrere Lösungsansätze für das lokale Abspeichern von Bildern:

1. ¬Aaron Saunders liefert ein Plugin (Clearly Innovative Thoughts), bei dem native Cocoa-Code direkt das Bild per URL holt und dann in die Kamerarolle stopft. Klingt perfekt. Genau so soll es sein – könnte man direkt Daumennagelgalerien als Trigger verwenden! Leider haben Kommentatoren mehrfach festgestellt, dass es schlichtweg nicht funzt, weil irgendwelche Error-Meldungen die Tageslaune trüben. Aaron hat dann am Ende geschrieben, dass nur die Headereinbindung vertippt ist. Naja, zum einen wäre das zu banal und es wundert, dass die andren das nicht sahen und es gibt keine Erfolgsmeldungen.

2. ¬Grigory (??? ???: ???? ????? ????????, ??? ???????? ????????, ????????, ??????????????? ? ??????? ?????.) bietet ein ¬Plugin mit dem Namen SaveImage. Das speichert (wie zu erwarten) das Bild. Das Bild muss aber binär als String vorliegen. Das ist ein wenig suboptimal. Denn: wie kommt man sauber an diesem Binärstrom. Es gibt diesen ¬Canvastrick. Da wird das Bild in ein Canvas geladen u d dann der inhalt zurückgelesen. So richtig robust ist das nicht. Der andere Weg wäre die Besorgung über JSON um dann im Callback den Kram der nativen Funktion zu übergeben – naja.

3. Im ¬GitHub reüssiert das Plugin Screenshot von ¬Jesse MacFadyen, das direkt onEvent das aktuelle Bildschirmbild in die Rolle überträgt. Diese Lösung vermeidet die Problem der anderen Lösungen. Allerdings müsste man den „Speicherknopf“ nach Klick unsichtbar machen, ebenso die Navigation – dann die Funktion aufrufen und dann den zustand wieder herstellen. Klingt auch charmant.

Sagen wir mal so: den Stand der Technik zu erkunden braucht drei Stunden, die drei Varianten in der Reihenfolge 1,3,2 zu testen kostet sicher irgend etwas zwischen einem und zwei Tagen. Falls der Auftraggeber das Risiko der Unbestimmtheit nicht tragen möchte, muss der Entwickler drei Tage planen – es sei denn er handelt tölpelhaft und das trägt nicht weit.
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Mittwoch, den 02.02.2011 [09:07]
Die Zeiten sind turbulent: zwischen Magdeburg und Halberstadt stoßen auf eingleisiger Strecke zwei Züge zusammen und die Opfer haben alle kein Ausweis parat – Verschwörung? Die südlichen Mittelmeeranrainer wololen neue Herren über sich haben und riskieren dafür Kopf und Kragen. Dem Westen wird es mulmig, weil der „böse“ Mubarak mit seiner Liberalität gegenüber den Zionisten den Brandherd Nahost etwas abgekühlt hat und eine Änderung der Zustände die globale Lage nur verschlechtern kann. Unsere Landesmutter droht dem Oberisraeli mit Isolation: „Wenn ihr mit der Siedlungspolitik so weitermacht, dann habt ihr keine Freunde mehr – weder die USA noch Europa.“ Es bleibt spannend.

Spannend ist auch die Geschichte mit iPhone und GoogleMaps. Nach tagelangen Tests und Untersuchungen lässt sich ein ernüchterndes Fazit ziehen. Der Safari auf dem Desktop verhält sich im Rahmen der GoogleMap-API anders als auf dem iPhone. Das liegt nicht an der Verschiedenartigkeit des Webkit-Browsers, sondern muss von Goggle gewollt sein. Das Thema sind HTML5-Transformationen und Animationen. In der neuen HTML-Welt kann man nämlich alle Elemente vielfältig modifizieren: man kann drehen, verzerren usw. Folgendes geht: Einsatz dieser Techniken auf dem Desktop-Safari, auch in Verbindung mit GoogleMaps-Markern klappt. Das heißt man kann auf solchen Karten die Marker drehen, skalieren und allmählich verschwinden lassen. Allerdings klappt diese wunderschöne, neue Karten-Welt nicht auf dem iPhone – nix Animation. Legt man allerdings über die Karte einen normalen Conatiner, der außerhalb der API-Welt läuft,dann dreht ud hüpft es. Da die Goggle-Kartentechnik doch einfach nor DOM-Manipulation ist, gibt es keinen Grund, warum es hapert. Da muss also Google den Browser abfragen und dann einen Riegel vorschieben. Wenn man allerding den ¬Kompass mit gefaktem Browsernamen aufruft, wird die Funktion verhindert. Das heißt ganz deutlich: Google sperrt das das ganz bewusst – die Schlingel!



Das ist nun das Prekariat: es sitzt den ganzen Tag mit seinem Galão und seinem MacBook auf dem Cafésofa. Hieß das früher einmal Bohemièn?

Gerade läuft im TV das seichte Familienprogramm („Zimmer frei“ vom WDR), da grölt es von der Gosse. Erst kommt eine Hundertschaft gut eingepackter Polizisten längs, dann schwarzgekleidete, junge und problembeladene Burschen. Thema ist wohl die verfehlte Wohnungspolitik des Senats. Was die rufen, ist leider nicht zu verstehen. Jedenfalls hat sich gerade das friedliche Wohngebiet flugs in ein Kampfgebiet verwandelt. Und schon kommt der Tross zurück. Diesmal geht alles im Laufschritt (ohne Marschgesang). In einer solchen Wohngegend brauchts keines Fernsehens mit Bildern aus dem ferne Ägypten.
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Dienstag, den 01.02.2011 [10:08]
Schon vor Zehn im Café? Das ist eine Herausforderung. Die zu meistern ist, wenn das Gewissen mit dem Schreiben von Rechnungen beschwichtigt ist. Hier im Absurd ist es wirklich gemütlich. Schon am frühen Morgen wird zum Galåo ein Negerküsschen gereicht.

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