Rainers Horen
Sonntag, den 10.04.2011 [22:32]
„58% der Hamburger stören Hunde!“. Da ist BILD Hamburg wieder ein großer rhetorischer Wurf gelungen.



BILD hat aber auch eine Schwäche der deutschen Sprache aufgedeckt. Da Subjekt und Objekt keine feste Satzstellung haben und oft auch keine grammatikalische Wortänderung stattfindet, ist eine eindeutige Sinndeutung vereitelt. Für Germanisten giltder Standardsatz: „Mann schlägt Frau“ und in politischer Korrektheit: „Mann schlägt Hund.“ Eindeutig wäre gewesen: „58% der Hamburger stören sich an Hunden“ oder „58% der Hamburger stören Hunde beim Kacken“ Die Schlagzeile wäre länger und würde nicht ins CI des Layouts passen?



Nach vielen Tagen der Dunkelheit und des Regens war heute wieder ein Volltreffer für alle Beteiligten. Auf den Fähren gab es keine Stehplätze mehr und noch mehr wurde fotografiert. Nicht jedes Bild ist gelungen: meine Damen – das runde Ding muss zu euch zeigen.

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Sonnabend, den 09.04.2011 [14:29]
Zu einem erfolgreichem Projekt gehört auch ein Startschuß. Der Loginbildschirm ist schon mal fertig:
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Freitag, den 08.04.2011 [11:29]
Bevor es richtig losgeht, eine nette Geschichte zum Thema Wörding – erzählt vom Helmut, dem Little Butcher. Also letzten Samstag, an dem es sehr sonnig war und allgemeines Angrillen angesagt war, kam ein junger Städter zum Schlachterstand auf dem Goldbekmarkt und fragte nach Grillfleisch. „Wir haben da Nackensteacks, Rippen, Koteletts und Karbonaden.“ Er: „Aha, also kein Grillfleisch, dann muss ich leider woanders hin.“ Tja, so sind sie. Und so hat Herr Neufert ab heute ein saisonales Wördung gestartet.



Eigentlich wird es Zeit, mit dem TYPO3 etwas Sinvolles zu bauen – ein System, das die Vorteile dieses Web-CMS voll ausspielt. Besonders gut ist TYPO3 in Fragen der Modularät, Flexibilität und insbesondere in der gut ausgebauten Mandatenfähigkeit.

Das waren jetzt wieder diese wunderbaren Schlagwörter. Da steckt aber tatsächlich mehr als Marketinggeblubber dahinter. Stellen wir eine Gruppe von Kunden vor, die alle ähnliche Kommunikationsbedürfnisse haben. Beispielsweise gibt es in Deutschland mehrere Hundert Gastspieltheater, die alle funktionell eine ähnliche Webseite brauchen. Solche eine Seite kann natürlich sehr verschieden aussehen können – aber dennoch sollte sie den Spielplan in verschiedenen Listen und auch detailliert anzeigen können. Die Synergie besteht darin, Funktionalitäten gemeinsam zu nutzen und daraus verschiedenste Ausgaben zu rendern.

Theaterspezifisch sind die eigentlichen Aufführungen mit ihren Termin und Preisen – und natürlich die Internetadresse sowie die grafische Gestaltung. Das eine Theater mag vielleicht einen Kalender, das andere eine aktuelle Liste. Es gibt viele Möglichkeiten. Gemeinsam könnte der Datenpool der Künstler, Verlage, Theater und Stücke genutzt werden. Darüberhinaus ergeben sich weitere tolle Möglichkeiten. Wird beispielsweise im Kulturring Bargteheide der Fabian von Ringelnatz gegeben, kann sich der Besucher gleich informieren, wo das Stück auch noch gezeigt wurde, kann dort die Rezensionen lesen oder erfrahren wo der Schauspieler in welchen Stücken sonst noch gespielt hat.

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Donnerstag, den 07.04.2011 [09:28]
Der Tag hat heute so hoffnungsvoll begonnen. Die Sonne hat den Versuch gestartet, uns heute zu begl?cken und der Weg zum Kunden ermunterte.



Und nun wird es wieder zunehmend tr?ber. So zeigt sich Deutschlands ?lteste asphaltierte Stra?e im melancholischen Grau. Touristen kommen trotzdem aus allen deutschen Gauen und lassen sich ihr Vorurteil der Waterkant best?tigen.



Gerade kommt eine Strompost von Apple rein: ?The status for the following app has changed to Processing for App Store.? ? Das ist doch mal eine gute Nachricht. Einen kleinen Wermutstropfen gibt es dennoch: In der ersten Version hie? die App Island Word und sollre nun PrivateIslands hei?en. In er Laufzetteldatei (Provisioningfile) ist alles auf den neuen Namen umgetauft, aber leider hat sich der Name im AppStore nicht ge?ndert. Ge?ndert hat sich nur der Text unter dem Icon. Offenbar muss man bei Namens?nderung eine neue App einreichen und nicht nur updaten.

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Dienstag, den 05.04.2011 [21:09]
Der Alltag eines ambitionierten Programmierers? Der sieht ein wenig wie das untige Bild der Binnenalster aus: recht trübe, einsam und zuweilen bunte, rosarote Sträucher – das sind die Augen der glücklichen Kunden.



Der heutige Tagesbefehl umfasst die Rekompilierung des Inselprojektes für Android-Handies. Das ist einen Menge zu installieren und dann muss ein leicht erscheinendes ¬Kochrezept abgearbeitet werden.

Solange keine Fehler auftreten, macht das alles beschränkt Spaß.Wehe dem, wenn das eben nicht so durchrutscht – dann ist guter Rat teuer. Wegen der sogenannten Fehlermeldungslyrik sind diese Meldefenster nicht wirklich hilfreich. Im obigen Kochrezept sind einige Tippfehler. man könnte sie als Aufmerksamkeitstest verstehen. Da stimmen Pfade nicht und Dateien müssen vor dem Insprojektkopieren umbenannt werden.

Der Spaß nimmt kein Ende. In solchen Momenten kommt allfällig der Zweifel an der richtigen Berufswahl hoch.

Nach längerem Grübeln schält sich eine neue Erkenntnis heraus: wenn ich befehlsgemäß Verzeichnisse anlege und dort Kram abwerfe, dann weiß das störrische Eclipse davon nichts. Die Magie besteht in der rechten Maustaste und die dortige Auswahl von Refresh. Windowsnutzer drücken dort F5.
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Montag, den 04.04.2011 [08:31]
„Am Samstag gab es im Stadtpark nur noch Stehplätze.“ Und das ist ein Plagiat, weil Lisa die Rechte drauf hat. Droht nun eine strafbewehrte Unterlassenerklärung?



So wird stattdessen im Novalishof© angegrillt. Klar Gemüse und Salat sind für die Frauenzimmer. Für uns Herren gibt es Nackensteak und anderes Fleisch. Das war natürlich Spaß. Auch wird sind mittlerweile gezämt, essen Gemüseschaschlik und (wenn wir brav waren) dürfen wir auch einmal ein kleines Putenbrüstchen knappern. Neulich im afghanischen Restaurant war wieder Fremdschämen angesagt. Am Nachbartisch saß ein Pärchen und der Typ hat es tatsächlich geschafft, in dem kurzen Gespräch mit dem Kellner mindestens fünfmal die Aussage unterzubringen, dass er nur Fleisch ist und kein Gemüse oder Salat. Die Bestellung endete mit dem Satz: „Das grüne Zeug für Dich.“ Sie lächelte nicht einmal milde, sondern war total vom ihm begeistert. Sind sie so? es ging weiter: „Hast Du einen Freund?“ Und sie: „Nein, ich habe auch noch keinen gehabt.“ So richtig glaubwürdig war es auf beiden Seiten nicht. Aber lassen wir dem Schicksal kommtarlos seinen Lauf.


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