Rainers Horen
Sonntag, den 17.04.2011 [19:59]


Heute wird die Reihe der Unsinnigkeiten (Thema: „Gestalten & Beraten“) um ein weiteres Schmankerl erweitert: die sogenannte Anfahrtsskizze. Sie zeigt immer den Weg vom Standort des Nutzers hin zur Webmasterei in Hamburg.

Falls der/diejenige noch ein Geschenk oder die Getränke zum Grillen mitbringen möchte, kann durch sanftes Anfassen der Route auch ein Umweg erzwungen werden. Oder – falls ich hier noch das resultierende Höhenprofil einblende – auch eine radlerfreundliche (=neigungsarme) Variante erforschen lassen. Auch eine Nichtgoogleanmutung kann die Akzeptanz erhöhen. Im obigen Beispiel ist das freie Kartenmaterial von OpenStreetMap verwendet. Das strahlt eine gewisse Unschuld aus.



Die neue Version3 ist natürlich viel besser als die alte Version – alles wirkt viel aufgeräumter. Allerdings eine Sache hat sich tatsächlich verschlechtert. Die Spracheinstellung gilt jetzt global, das heißt ich kann in so einem Routingportal die Sprache der Ausgabe nicht dynamisch umschalten. In der alter Klassenbibliothek gab es bei der Abfrage den Paramerter language. Der ist abgeschafft.

Woher kommen die grottigen Bilder? Bei den schönsten Schiffsschleppungen fehlt immer der richtige Photoapparat – irgendwas ist doch immer.

Ein neuer Stern am Googelschen Technologiehimmel ist erschienen: die Fusion Table. Was ist denn das nun wieder? As technischer Sicht ist es ein weiterer Gewinn an Netz- und Entwicklungsgeschwindigkeit, auf der anderen Seite sammelt die Krake wieder einmal unsere Daten.

Ein typisches Szenario: in einer klassischen Datenbank stehen geografische Punkte, Linie usw. mit ihren zugepackten Wissenhäppchen. Stellen wir uns eine Datenbank für private Kaufinseln vor. Da gibt es neben den Koordinaten auch Flächen, Preise und Kategorisierungen. In der klasssischen Heransgehensweise würde man zur gefilterten Darstellung der Inseln über einen Ajax-Request durch Netz die klassische SQL-Datenbank befragen. Das kostet Entwicklungs- und Laufzeit. Der Schlingel Google bietet nun diese Funktionalität in seiner Welt an. Der Entwickler legt also ein FusionTable im Googleschen Namensraum ab und alle Operatione laufen dann nur noch mit seiner API und sicher sehr geschwind. Mit Sicherheit lässt sich dann auch eine Synchronisierung mit einer anderen IT-Struktur bewerkstelligen.

Hier ein klassisches Beispiel: eine Übersicht über Wege oder was auch immer:
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Sonnabend, den 16.04.2011 [11:05]
Ständig und immerwährend von dem Gedanken beseelt, irgend etwas Gutes zu tun, schweifen die Gedanken Richtung TYPO3 und Extensionsentwicklung. Gibt es wirklich etwas, was gebraucht wird und es tatsächlich noch nicht gibt. Es ist die magische Marktlücke, auf die jeder Mensch mit Visionen denkt.

Wäre es nicht schick eine Extension zu haben, mit der man spielendleicht in Karten Grundstückslagepläne, Grillplätze oder Fahrradrouten eintragen kann? Obige 7 ist nicht wirklich ein Grundstück in der fernöstlichen Ukraine. Es ist eine Fiktion.
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Freitag, den 15.04.2011 [11:44]
Da links vorn auf dem Tischbild, das ist kein MP3-Mondos, sondern ein völlig neuer Stern am Produkthimmel. Nenne wir es mal einen Musikbutton. Sieht aus wie ein Button mmit einer Botschaft („Ich liebe Atomkraft!"), sondern ist ein MP3-Player mit schon aufgespilter Musik. Das ist quasi ein Grammophon mit fest eingebauter Platte. Genial!



Also wech mit der CD-Sammlung und ran an die Buttonsammlung. Ich stelle mir gerade eine Wand vor, da prangen die Dinger und ständig wird umgesteckt. Später senden die Dinger an die Musikananlage und wer weiß, was sich die Kreativindustrie noch alles ausdenkt.



Aus dem Geoschaffensrausch ist heute in Erweiterung der gestrigen App etwas entstanden, mit dem auch Höhenprofile erstellt werden, allerdings erst nach dem Zeichnen des dritten Pinnökels …
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Donnerstag, den 14.04.2011 [11:52]
Christine aus der Bärenhöhle kann sich freuen. Heute gibt es etwas zum Spielen und Staunen. Staunen, wie tief unsere Ozeane sind. Und was so geht.

So ganz groß ist das Vertrauen in die Höhenauskunft von Google nicht: am Jungfernstieg hat die Binnenalster 2,8 Meter Niveau und im Rondeel sieben Meter. Das könnte man fast noch glauben, aber in Winterhude soll der Höhenunterschied zwischen Stadtparksee und Goldbekkanal fast vier Meter betragen. Die Frage darf erlaubt sein: wo fließt das Wasser hin?

Diese obige, eher schlichte Meldung ist das Ergebnis von viel Blood, Sweat and Tears. Oftmals kündigen derartig gestaltete Botschaften aus den Untiefen des Systems von Unheil. In dem Fall nicht: es ist der Abschluss eines leidenschaftlichen Kampfes.
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Mittwoch, den 13.04.2011 [13:00]
Wer kennt nicht diese Bilderrahmen, in denen quasi als Platzhalter schon einmal ein Photo steckt. Eigentlich soll da natürlich das eigene Bild rein. Aber ich möchte nicht wissen, wieviele Dummybilder einfach drin bleiben. Es soll auch Ossis geben, die sich nach der Kehre wunderten, dass die neuen Brötchen so klamm und pappig schmecken. Aufbacksemmeln?

In einem ähnlichen Dilemma steckt ein Webdesigner, der schnell mal Dummybilder braucht. Dem kann geholfen werden. Auf ¬Lorempixum kann sich jeder und jede beliebige Bilder ziehen. Die haben CC-Lizenz und so muss auch keine strafbewehrte Unterlassungserklärung befürchtet werden. Achön sind die Bilder nicht – aber das müssen sie auch nicht.

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Dienstag, den 12.04.2011 [10:05]
Wirklich nichts los Tag der Weltraumfahrt – nicht einmal ein klitzekleiner Lebensmittelskandal.
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Montag, den 11.04.2011 [15:20]
Urunlust – das ist nicht der Name einer neuen Rockband oder Webdomain sondern ein allfälliges Montagsgefühl.



Selbst das zu Schreiben dieser Zeilen erfordert übermenschliche Anstrengungen. Genau in dieser Situation soll heute noch eine Photogalerie für das iPhone und Android-Dings entstehen. Caramba! Die Galerie ist Dank ¬Kin Blas von Adobe schnell erstellt. Nun stellt sich ein kleines Problem: die Galerie soll von einer Map angesteuert werden, das heißt in Abhängigkeit der Position soll die Galerie zum passenden Bild springen. Leider klappt genau das generell nicht. Schade eigentlich. Einen kleinen Hinweis nach dem Aufruf von elem.scrollview('scrollTo',0,offset); gibt es dennoch: cannot call methods on scrollview prior to initialization; attempted to call method 'scrollTo'. Tatsächlich kann man den Sprung zum Einzelbild via Stylesheetanweisung erzwingen. Da aber nun der Scrollview intern nicht „weiß“, wo er sich befindet, führt jedwedes Wischen immer zum Anfang der wundervollen Galerie der Inselbilder.
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