Rainers Horen
Donnerstag, den 26.05.2011 [11:44]
Regelmäßig kommen über uns der angstmachende Lebensmittelskandale. Der letzte, der über uns kam, hatte durchaus einen faden Beigeschmack. Haben doch alle Gemeinden ein Vorrat dieses zweifelhaften Gegenmittels angelegt. Eine Milliardeninvestition …

Was diesmal neu ist: Opfer sind nicht die „bösen“ Menschen wie Fleisch- und Pommesesser, sondern die Gutmenschen mit ihrem frischen Gemüse und Obst. Auch bemerkenswert: die Darmmalesche ließe sich mit apparativer Technik (künstliche Nieren = Dialyse) wirksam bekämpfen, aber leider haben die zuständigen Siechenhäuser nur die Kapazität parat, die sich bei durchschnittlichem Nierenkrankenaufkommen rechnet.



So werden die Tugenden aus der Adenauerzeit wieder ausgegraben. Das heißt Händewaschen und Nicht alles in den Mund stecken bekommt mehr Bedeutung.
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Montag, den 23.05.2011 [19:34]
Auch in Osnabrück lässt es sich wunderbar studieren – besonders wenn es schönes Wetter hat. Dann lungern alle Studierenden im Schloßpark rum. Und eben auch Gäste aus dem fernen Hamburg, die Angebote schreiben dürfen. Spaghetti Bolognese (aus tiergerechter Haltung) kostet für anscheinend Nichtmehrstudent 4,85 €. Das sind doch zivile Preise.



Gerade ist der Wunsch angetragen worden, eine iPhone-App für ein Shopsystem zu bauen. Das ist löblich und ehrt. Auch die Aufgabenstellung ist überschaubar: „Bauen Sie die Amazon-App mit einigen Verbesserungen in unserem Branding nach.“ Das ist doch einmal eine Aufgabe! Allerdings ist der Zeitrahmen eng gesteckt. Schon im Spätsommer soll die App im Store sein. Das erscheint sportlich.

Dass Amazon als Weltmarktführer im Versandhandel eine andere Nummer ist, gilt als Argument leider nicht. Die Kompetenz einer App endet mit der Netzabfrage, die dann die Daten liefert. Ob da nun täglich 10 oder 10 Mio. solcher Kommunikationen stattfinden, ist der App egal. Das ist das alleiniges Problem des Servers, auf dem die Daten vorgehalten werden. Der muss sich mit den Anfragen rumschlagen. Auch die Anzahl der Produkte im Shop ist kein Grund, etwas „einfaches“ zu bauen. Die verschiedenen Ansichten (Listen, Suche, Detailansichten) müssen dennoch gebaut werden und das ist unabhängig von dem dahinter stehenden Shop.

Alles ist Fügung: der Milchunfall direkt neben dem Gully. So kann die Biomilch aus artgerechter Haltung und sozial verträgliche, Handel ohne Umwege in die Osnabrücker Kanalisation.

P.S. auf dem Bild darf man auch mal mit der Maus drübergehen. Ist natürlich nur eine Spielerei, aber will Richter sein?
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