Rainers Horen
Donnerstag, den 15.09.2011 [22:49]
Michas Klavierimprovisationen kann man jetzt nicht nur live anhören und bewerten – nun kann man sich die Lieblingsstücke auch favorisieren und von dort aus auch nach Wunsch anhören. Idealerweise würde man die Stücke ins iTunes schicken, aber das geht wohl nicht. Gespeichertes Audio- und Videomaterial kann man nur in der gleichen App wieder hochholen. Mit einer speziellen Erweiterung kann man die Musik in die Dropbox schieben. Letztlich muss das Modul nur das Dropboxprotokoll sprechen – das kann nicht so schwer sein.

Das mit dem Übergang vom Livestreaming zum Podcasting gestaltet sich recht schwierig. Der SHOUTcast-Server liefert nämlich in seinem Stream nicht den Dateinamen, sondern eine Zusammenfügung aus Artist/Album/Stück. Das baut er mit ID3. Ein Blick in die Konfigs zeigt keine Stelle, wo man das ausschalten kann. Das ist natürlich übel, weil man jetzt aus dem Titel nicht auf die Netzadresse schließen kann.

Die französische Sackrosine besucht heute das eroberte Libyen. Erinnert ein wenig an den Besuch des Größten Feldherren aller Zeiten (Gröfaz) damals in Paris. Fehlte noch, wenn sich der kleine Franzose eine neue Uniform schneidern ließe. Immerhin: er hat sich schon mal bei den neuen Machthabern 35% der Schürfrechte gesichert. Wird Öl geschürft oder geschlürft?

Vor 50 Jahren hat Frankreich einen erbitterten Kampf gegen den Verlust ihrer Kolonien in Nordafrika geführt.Das ist heute noch mehr als peinlich. Und jetzt: da wird der Oberfranzose mit Jubel empfangen – Neokolonialismus ist da noch sehr wohlwollend apostrophiert.

Beitrag kommentieren

Dienstag, den 13.09.2011 [18:13]
Der Sommer ist nun endgültig vorbei und damit auch die Hoffnung auf ihn.

Tagesaufgabe ist heute die Gestaltung einer Videojukebox, bei der man über die Daumnennagelbildchen den Film auswählen kann. Dieses Steuerelement gehört nicht zum iPhone, so dass diese Funktionalität nachgebaut werden muss. Wenn in der unteren Leiste ausgewählt wird, muss der Pfeil immer bei einem Bild stehenbleiben. Das ist insofern nichttrivial, weil der schlichte Weg des Abgreifens des Scrollens und Setzens der gerasterten Position nicht funzt. Das Setzen löst eben auch dieses Scrollereignis aus, so dass die Schieberolle endlos oft zittern würde. Das sind dann immer die Mühen dieser Ebene.

Auch nett – das Kugelpanorama. Da steht man irgendwo und kann in alle Richtungen schauen. Aber Vorsicht: Kopfschmerzgefahr!

Im Gegensatz zu anderen Posern schmücke ich mich nicht mit fremden Federn und behaupte also nicht, dass ich das gebaut hätte. Es läuft auch auf dem iPhone, wie nebiger Code zeigt.

Da blieb am Wochende fast die Spucke weg als ein Vertreter einer IT-Firma allbekannte HTML5-Spiele als neu verkaufte. Auf der iPhone-Seite zeigte er eigentlich nur die Beispiele aus Kitchensink. Also führte er einem staunenden Publikum das Abspielen von Videos vor. Welche Chuzpe muss man wohl haben?!

So, nun ist auch die erste Seite er RadioApp fertig. Sie zeigt immer die aktuellen Zuhörer, wo sie vor ihren Apparaten sitzen, wie lange schon und jetzt ganz neu: der Hörer kann die Stücke bewerten. So kann sich der Pianist optimalst (?) an den Zeitgeschmack anpassen. Die von ihm gevoteten Stücke landen in seiner Favoritenliste und nun kann er die Stücke auch on-demand anhören. Nebenbei gibt es auch noch eine kleine Musikvideosammlung des Künstlers. Jetzt musst die App nur noch durch die strenge Prüfung bei Apple. Und die kann auch scheitern. Zumal RadioApps nicht wirklich gerne gesehen werden.


Beitrag kommentieren