Rainers Horen
Sonntag, den 06.11.2011 [10:33]
Das Schild an der Imbissbude am Planschbecken gibt ein Denkrätsel auf. „Geflügel“-Frikadelle mit Brot steht da.


Nun ist das Wort Geflügel spätestens nach Ausstrahlung der Anprangerungssendung über den Wiesenhof in ein weniger günstiges Licht gerückt. Das Wort Frikadelle (anderenorts auch Bulette, Hackeklößchen oder auch Fleischpflanzerl genannt) zeugt auch nicht gerade von übersichtlicher Lebensmittelindustrie. Insofern ist schon die Kombi aus diesen beiden Begriffen eine Verschärfung.

Nun steht aber auf diesem Schild das Wort Geflügel in Gänsefüßchen. Das wiederum im Allgemeinen andeutet, dass es nur beinahe Geflügel seien müsste. Durch was hat der „Koch“ Geflügel nur ersetzt? Der erste spontane Gedanke: es gibt Teile, die den Hühnerschlachthof verlassen und die aus verschiedenen Gründen nicht handelsfähig sind. Die kommen schon aus dem Schlachtprozess und sind somit Teil des Hühnerleibes – aber … Und das ist also in der „Hühner“-Frikadelle. Prost Mahlzeit!

Muttigespräch am Nachbartisch: „Total süß!“. „OK?“, „Heute früh hat mir Max die Händchen verschüchtert und so entgegegestreckt,“. „OK! Echt?“. „In New York lag noch Schnee … wir waren an der Ostküste, da haben wir gleich mal nen Abtecher nach New York gemacht.“ und so weiter und so fort Schon Helge Schneider empfahl im Jazzclub den Ton wegen Sinnlosigkeit zu dimmen.
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Sonnabend, den 05.11.2011 [14:58]
Gemäß des Planes der wöchentlichen Raushauung einer iPhoneApp ist heute der Kulturring Bargteheide dran. Bisher sind in das Projekt drei Stunden versenkt - bitte nicht weitersagen: das verdirbt die Preise.

     

In Wahrheit geht das nur so flott, weil die Datenbasis sehr valide und durchdacht ist. Einfach die Klasse erweitert und schon spuckt das System neben der Webseite auch noch JSON raus und so wie Hunde gerne warme Leberwurst verspeisen, so lieben native Apps sehr gerne dieses Datenformat. Das ist ein wenig wie bei diesem Picasso. Der brauchte für einige Kriekelkrakel auch nur wenige Minuten.
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Freitag, den 04.11.2011 [13:29]
Heute früh zwischen dem Augenaufschlagen und dem Radioeinschalten: höllischer, langanhaltender Lärm von der Straße. Da ist kein Düsenjet gelandet, nein ganz einfach – die Laubbläser haben ihre Daseinsberechtigung nachgewiesen. Tolle Sache, wahrscheinlich verdienen die nicht wirklich Geld und dennoch sind sie schon vor um 8 auf den Beinen. Großartig!



In Griechenland gibt es nun keine Volksabstimmung über die Frage der weiteren Fütterung, sondern das Parlament entscheidet über den noch gegenwärtigen Chef. Egal was kommt. Schön ist das nicht. Aber es wird immer besser.
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Mittwoch, den 02.11.2011 [20:41]
Nun hat das iPhone einen Stiefbruder bekommen und muss sich jetzt den Platz in der Hosentasche mit einem HTC?Desire teilen. Von dem Ding kann man nun wirklich nicht Fan werden. Legt man das Ding neben das iPhone, merkt man sofort, was Geld ausmacht. Da das Volkshandy nicht dieses Retina (hochauflösende Display) hat, erscheint alles etwas matschig – was natürlich bei den kleinen Display fatal ist. Es ist ja auch nur ein Werkzeug fürs Development. Gut es kann auch telefonieren und schon diese einfache Aufgabe nervt. Schon die Eingabe der Funknetzparole hat zuviel Zeit gefressen. Auch ein HTC?Radar fiel heute ab. Das ist ein Handy mit dem Windowsbetriebsystem. Schon beim Einschalten hat es mit einer EULA genervt. Was erfreulich war, die kompletten Daten des nun ausgedienten Nokia hat das EitschTiSi via Blauzahn sauber übernommen.

TitaniumApps sollen ja dann doch recht zäh auf solchen Kisten laufen – schauen wir mal.
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Dienstag, den 01.11.2011 [21:00]
Die Griechen Obermufties sind schon schlau. Sie geben die Verantwortung einfach ab und befragen die Griechen, ob sie die von Europa geforderten Sparmaßnahmen möchten oder nicht. Das ist ja so, als ob man im Supermarkt abstimmen wollte, ob die Kassen abgeschafft werden sollten. Gute Idee. Jeder weitblickende Kunde weiß natürlich von der Kurzlebigkeit des Kostenlosangebotes. REWE kann das nicht durchstehen und müsste sich den Fortbestand finanzieren lassen. Das ist natürlich widersinnig. Und dennoch würde das Einkaufsvolk wohl auf kostenlos plädieren.

Anderes Gleichnis: man fragt die Tiere im Zoo, ob sie weiterhin gefüttert werden wollen.
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