Rainers Horen
Donnerstag, den 08.12.2011 [22:25]
Heute feiern die wahren Christen das Fest der unbefleckten Empfängnis. Maria (gebenedeit sei die Frucht ihres Leibes) war von der Erbsünde als einziger Mensch ausgenommen, weil sie eben vom Heiligen Geiste geschwängert wurde. Das ist natürlich praktisch: der Gatte ist Wanderarbeiter und viel unterwegs. Irgendwann kommt er nach langer Fremde nach Hause und seine Frau Miriam hat einen dicken Bauch. So entstehen Erklärungsnöte und Weltreligionen.

Zwischen unbefleckter Empfängnis und Geburt liegen 16 Tage. Mutet mir seltsam an. Das ist eben so.

Was soll nebiges Bild? Tue Gutes und rede drüber – auch so ein christliches Paradigma. Und genau deswegen muss in jede App ein Slot nach dem Motto ¬weitere Apps des Entwicklers rein. Wenn die eigentlichen Apps aus einem Netz-JSON kommen, dann hält sich das selbständig aktuell und man muss nur in jede App nur so eine Sicht einbauen.

Auch Geld muss verdient werden. Das ist eine innere Triebfeder, die die meisten Menschen anspornt. Zur Zeit sind die meisten Menschen Werktätige, die gebunden durch ihren Werksvertrag, täglich wirklich schwer schaffen müssen. Der kleine Rest strebt die Vierstundenwoche an. Im Jahresschnitt sichert das die Existenz und mehr. Und so stochere ich derweil in der ¬JIVE-API, damit eine großer süddeutscher Autohersteller bald seine betrieblichen Vorgänge auf wenigen Quadratzentimetern verfolgen kann. Es ist schön, wenn man auf Kosten Anderer Pionier sein darf. Die Pionierleistung besteht in der Erforschung der Funktionalität und des inneren Zusammenhangs. So wirklich ist das in der umfänglichen Dokumentation nicht erklärt – die sieht nur so beredt aus ;-))

Was ist dieses Jive? Mal so für Laien gesagt ist das eine Kreuzung aus XING und FACEBOOK. Mit diesen bekannten Funktionen lassen sich wunderbar innerbetriebliche Vorgänge begleiten. Jive kommt eben echt aus dem Enterprisebereich und passt schon. Es gibt durchaus Systeme, die nicht 2000 $ Monatslizenz kosten, aber die tun eben nur so. Die Radfahrergemeinde ¬BicycleDate setzt beispielsweise ein System ein, das unter 500 € kostet. Kommt ganz nett daher, kostet auch Geld und ist letztlich eine OpenSource-Gefrickel-Katastrophe. Erstaunlich, wie weit man damit kommt. Auf den ersten Blick ist die Fülle der Funktionen ganz manierlich. Man kann Gruppen anlegen, administrieren und so weiter und so fort. Da das ganze auf Grund seines Konzeptes ein Einzelserverkonzept ist, kann es nicht wirklich wachsen. Sollte also solch eine elektronische Gemeinde tatsächlich erfolgreich sein, wäre eine Pubertät recht schmerzlich. Aus verschiedene Gründen tritt dieser Reifungsprozess selten ein und so passt das schon ;-)) Dieses Dings hat noch nicht einmal eine Schnittstelle zur Anbindung von iPhone und Genossen. Wäre ja völlig egal, ob es JSON oder XML und/oder REST, SOAP oder RPC ist. wir würden uns schon anpassen und die Technik wäre egal. Aber ganz ohne bleibt es wirklich eine Insellösung.



Apropos Portal: in Bayern entsteht gerade ein völlig neuartiges Gesundheitsportal mit Facebook- und iPhoneAnbindung auf TYPO3.Basis. Endlich wieder einmal eine sinnvolle Aufgabe – und auch noch für einen guten Zweck!
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Dienstag, den 06.12.2011 [20:49]
„Wir wollen Sie bei Google auf die erste Seite bringen.“ Ich, schon mit ironischem Untertone: „Ach, Sie kennen wohl jemanden in Mountain View?“ Sie ganz forsch: „Wir arbeiten mit Google zusammen. Durch Wahl von relevanten Keywords erreichen wir …“ Blabla. Für solche Fälle sollte es wirklich Abmahnanwälte geben. Warum? Weil es schlichtweg esoterischer Betrug ist. Erstens gibt es solche Kooperationen nicht und zweitens lässt sich durch Schlüsselwortwahl überhaupt nichts erreichen. Man könnte Adwords kaufen, nur das lohnt in dem angepeilten Geschäftsfeld nicht. Es sei denn man würde siebenstellig investieren.
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Montag, den 05.12.2011 [16:49]
Für die meisten Deutschen beginnt die Woche mit dem Montag und dann schaut es etwa wie in untigen Bild aus. Klar, nicht in jedem Büro hat man so einen wunderbaren Blick auf Klinkerromantik und Namensschilder (hier verpixelt) sind auch nicht überall aufgestellt, aber der schwierige Montag mit seinen leeren Dateien (die im Laufe der Woche noch gefüllt werden müssen) gibt es allerortens.



Doch es naht Rettung: neben Klo und Konfi gibt es noch ein drittes K-Wort. Es ist die Kaffeeküche. Zentraler Punkt ist natürlich die Haitek-Kaffeemaschine. Im heutigen Büro verwöhnt die Maschine mit einem sehr zeitgemäßen GUI. Während des Doings kommt ein wachsender Fortschrittsbalken (man hat den Rechner nicht wirkluch verlassen) und danach erscheint: BITTESCHÖN – einfach großartig!

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