
Nachdem nun die ¬TideRadar-App (Link geht zur Zeit noch nicht) vom Stapel gegangen ist, schreit es nach neuen Aufgaben. In Hamburg hat die DB vor einiger Zeit die Stadträder eingeführt. Das ist ein Radleihsystem, das mit fast zweihundert Stationen aufwartet und das Besondere: die ersten dreißig Minuten sind kostenlos. Nun liegt es im Sinne der Kostenlosmenthalität auf der Hand, ein Stationshopping zu organisieren. Das führt zu einer iPhone-App, die ausgehend vom Start- und Zielpunkt alle sinnvollen Zwischenstationen anzeigt.

Dann später an der Kasse musste die Kassiererin stornieren und gab ihm die rote Karte: „He, ich gebe Dir die rote Karte, die Kerzen müssen zurück!“ Er nun: „Ich kann alles: kochen, bügeln, putzen – aber eben nicht rechnen.“ Sie: „Hier kommts aber aufs Rechnen an“. Echte Realsatire. Die erste aufgebrochene Packung lag dann auch gleich auf dem Packtisch. Das war also die Samstagsration.


Alles ist gut und plötzlich überkam uns die Versuchung, das iPhone auf neuesten Stand zu bringen. Der Update ist verführerisch einfach und plötzlich gibt es kleine Verbesserungen auf dem Ding.
Nach einigen Tagen dämmert eine bittere Wahrheit. Wenn das iPhone 5.1 hat dann muss der Mac das unterstützen. SnowLeopard tut das nicht. Konsequenz: Screenshot vom IPhone geht nicht mehr (verschmerzbar), aber was total einschränkt: es gibt keinen Zugriff auf die Gerätefehlerausgabe mehr. Funktionen, die nur auf dem echten Gerät laufen, lassen sich dann nicht mehr debuggen. Das isr blöd. Ich will es mal nicht verkomplizieren: jedenfalls gibt es eine Matrix aus Versionen der iPhone-Entwicklungsumgebung, von Titanium, vom Betriebsystem und vom iPhone und als dann alles stimmte, kam eine Fehlermeldung so in dem Sinne: „So nicht“. Das ist zermürbend. Letztlich muss ein Symlink gesetzt werden, der eine missliche Javaversion auf Flughöhe bringt.
Das hier links ist nun das Ergebnis des nassen Wochenendes. Im TidenRadar ist es möglich, Lieblingsorte an der Küste auf die Favoritenliste zu setzen. Und ab heute hat der TidenRadar nun auch eine aktuelle (und wie ich denke eine schicke) Wetteranzeige. Weil gerade Spendierhosen angezogen sind, lässt sich in der TidenApp auch der eigene Weg aufzeichnen. Leider klappt das zur Zeit nur teilweise: wenn das Phone in den Schlafmodus geht, dann stellt es auch die Aufzeichnung ein. Da muss also eine Hintergrundprozessverwaltung gebaut werden, die die Positionen in eine Datenbank schreibt. Beim Aufwachen des Gerätes müssen die Daten wieder auf die Karte gemalt werden. Also frisch ans Werk – ran an die Prozessverwaltung!

