Rainers Horen
Sonntag, den 29.04.2012 [16:19]
Man muss schon staunen, wie robust die Natur schon ist. Der Baum in Hinzdorf (wunderbare Stachelbeerbaisertorte ) bei Wittenberge wächst einfach unangefochten zum Himmel. Das ist Naturkraft.



In Wittenberge aus Richtung Havelberg angekommen geht das Wunder Natur weiter. Die untige Ödnis direkt vor dem Bahnhof zeigt wieder einmal wie stoisch unsere Natur sich selber hilft. Übrigens wohnen dort tatsächlich noch Menschen (Ossis).





Wahrlich eine Reise in die Vergangenheit.
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Dienstag, den 24.04.2012 [12:33]
Das Wetter ist mies: es nieselt den feinen Sprühregen und schon deshalb ist es besser im Warmen zu arbeiten.Die Fähre62 ist hervorragend geeignet – der Schiffsdiesel wärmt quasi unintentioniert. Heute ist schweizer Rentnertag ;-))



Die mobile Entwicklung geht voran. Ein immerwährendes Thema sind die hohen Roamingkosten im Ausland. Das ist zumindest für Anbieter von TourismusApps eine leidvolle Einschränkung, einfach weil sich ein Venedigführer schlecht verkauft, wenn die Nutzung mit viel Geld pro Minute zu Buche schlägt. So dumm ist niemand. Die Landkartenkacheln schon im Vorraus, also im heimischen WLAN zu laden, ist nicht ganz unproblematisch. Erstens geht das mit der GoogleTechnik generell nicht und eine kurze Rechnung ergibt Gigabytegrößen für relativ kleine Erdflächen.

Alternativen müssen also her. Grundsätzlich müssen die Daten im Smartphone vorliegen. Die meisten Karten nutzen die Kacheltechnik, die auch schon bei ¬DeepZoomImages angewandt wird. dabei liegen die Karten als Pixelgrafik vor und werden in sogenannten Kacheln (meist 256x256) bedarfsgerecht ausgeliefert. Je nach Gewicht der Kachel ergibt sich eine Datenmenge zwischen 20-30 Kilobytefür eine Fläche von ca. einem Hektar. Diese Technik ist also offline bestenfalls für überschaubare Areale geeignet – typisches Beispiel wäre ein Stadtreiseführer. Das System bietet einen umfangreichen Karteneditor, der als Export unter anderem ¬MBTiles-Format bietet. Das Format ist ein SQL-Dialekt, der dann zur Laufzeit rausgerendert werden kann.

Noch viel schlauer wäre die Generierung der Karten aus einer Brschreibungssprache, die eben beispielsweise sagt: Straße vom Typ A von X nach Y. Das ist natüröich wesentlich schlanker. Vergleichbar wäre das mit dem Paar MP3/MIDI. Genau wie man bei MIDI dann an die Noten zur Weiterverarbeitung rankommt, würde man bei der Vektorlösung für Karten an das wertvolle GIS-Material rankommen und dann die Daten für eigene Zwecke verwenden können. Das ist lizenzrechtlich sicher nicht gewollt.



Einen spannenden Ansatz bietet das Gespann ¬MapBox/TileMill. Aus dem Karteneditor heraus gibt es verschiedene Exportformate, wobei ein für mobile Anwendungen interessantes Format das MBTiels ist. Da werden die verpixelten Kacheln in einer SQL-Datenbank abgelegt. Letztlich kann man dann mit Javascriptmitteln (also ohne ObjectivC oderJava) eine dynamische Offlinekarte bauen. Für das iPad gibt es eine ¬fertige Lösung im appStore. Das bringt zwar nicht wirklich etwas, aber immerhin ist es ein Fingerzeig für eine Denkrichtung.

Wie geht das? Der schlichte Befehl: SELECT * FROM tiles WHERE zoom_level = 5; liefert dann die Kacheln als Binärklumpen zurück, die dann direkt in Titanium verwendet werden können. Einfach großartig! Die Idee in den ¬Q&A-Bereich von Titanium gestellt, ist wie eine Bombe eingeschlagen. Innerhalb von wenigen Momente schon über 20 Interessenten – obwohl oder gerade weil in Amiland gerade Schlafenszeit ist.

Für die native iOS-Welt gibt es eine Lösung mit dem schönen Namen ¬RouteMe. Das läuft eben nur auf dem iPhone und nun harrt das Problem der allgemeinen Lösung. Da der Nutzer eh Kummer gewohnt ist – in der GoogleWelt dauert es immer einen Tick bis neue Kacheln kommen, kann man die Kacheln sicherlich auch lokal per JS nachladen.



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