Rainers Horen
Sonntag, den 20.05.2012 [13:04]
Immer wieder kommen Nachfragen wegen einer iPhoneApp rein. Das ist erst einmal sehr schön. Andererseits erschallen am Ohr immer wieder so hässliche Sätze wie: „Da wir leider vom Budget her sehr, sehr eng beschränkt sind …“. Das ist umso verwunderlicher, weil beispeilsweise bei XING in der iPhone-Developer-Gruppe über 600 Nachfragen nach Entwicklern, aber nicht eine Nachfrage nach Auftrag im Forum stehen.

Nun mögen es schlimme Situationen eintreffen, in denen ein Genie eine umwerfende Idee hat und die ignoranten Geldinstitute kein Geld vorschießen wollen. Auch der gütige Großmutterkredit klappt nicht. Wenn die angepeilte App nicht nur reine Werbung ist, sondern tatsächlich (werbelos) so viel Begehrlichkeiten beim iPhone-Nutzer wecken kann, dass er 79¢ löhnt, dann könnte der Entwickler in Vorleistung gehen und dann von diesen Einnahmen leben.
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Freitag, den 18.05.2012 [12:31]
Wenn Einer eine Reise tut … dann erlebt er Wundersames. Himmelfahrt ist bei Zurechnung des Brückentages der längste und wetterschönste Feiertag in Deutschland. Das schreit nach einer mehrtägigen Radtour zur Elbe – beispielsweise von Lauenburg nach Hitzacker und zurück. Ein kleiner Teil der Reise geht auch durch Ostdeutschland. Dort gibt es weniger neue Inländer, dafür einige deutliche autoethnophile Symbole – wie diese Deutsche Bank direkt gegenüber auf der ostdeutschen Seite der Elbe.



Trotz aller Finess muss auch mal gefuttert werden und so reihen sich nette Kneipen und Cafés längs des Elbwanderweges. Im kleinen Stiepelse gibt es gleich drei Ausspannen und in der Räucherkate schenkte der musikalische Wirt uns einen goldenen Teelöffel. Naja, wirklich Massivgold ist das nicht.



Es sagte uns, dass die Radler ihm schon fast alle gestohlen hätten und das wäre der letzte Löffel und den gäbe er jetzt ab.
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Dienstag, den 15.05.2012 [09:08]
Einer Inspiration folgend gibt es eine neue App – was sonst? Nach einem pfiffigen Intro (das Logo kommt aus den unendlichen Weiten des Alls) kommt letztlich eine Sammlung von PerformanceVideos. Damit es nicht tröge erscheint, ist ein klein wenig Spielkram drumherum gebaut.



So wechselt die App zur nächsten Videosequenz indem der Nutzer gebeten wird, das Phone zu schütteln. Diese Hinweis wiederum bewegt sich in einer 2D-physikalischen Welt. Es ist tatsächlich völlig unbedeutend und irrelevant



Viel spannender sind die sozialen Folgen der schönen, neuen Welt. Leider ist das schon Realität.


Wir wissen es nur nicht. Und das ist nun wirklich keine Verschwörung.
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