Rainers Horen
Sonnabend, den 02.06.2012 [08:33]
Da geht doch was. Google hilft nicht immer, aber die richtigen leute gefragt – also es gibt die ¬eine Lösung, dass eine Logo sich geschmeidig in den QuickResponse-Code einfügt. Das ist witzig, lässt aber wenig Spielraum für eigene Gestaltung. Ein anderes ¬Projekt (mit dem nebiges Beispiel gebaut wurde) bettet Logos mittig ein. Allerdings werden die wichtigen Klötzchen auch nicht nach außen verlagert, sondern nur unterdrückt.

Anderes Thema ist das Geldverdienen und dann muss auch einmal eine AndroidApp her, die irgendwelche Industrieanlagen monitort. Es ist nun die Frage, auf welchen Geräten das Programm dann läuft.



Möglichst auf allen, am besten auch noch auf denen, von denen man heute noch nichts weiß. Das wäre die Maximalforderung und irgendwie muss eine Regelung gefunden werden. Begrenzung ist nicht nur die Bildschirmauflösung, sondern auch die AndroidVersion und dann auch der Gerätetyp.

Trotz verschiedener Auflösungen gibt es nur drei Seitenverhältnisse, nämlich 240×320 (Quinte), 320×480 (Quarte), 480×800 (große Sexte) und 540×960 (kleine Septime). Das iPhone-Seitenverhältnis ist die wohlklingende Quarte. Das ist wohl kein Zufall. Wie kommt es zu den Tonintervallen? Einfach die Seitenverhältnisse ins Verhältnis gesetzt und die passenden Intervalle rausgesucht. Schon Pythagoras wusste von dem Wohlklang unserer Welt. Er meinte, nur mit kleinen Brüchen ist die Welt geheilt – und es stimmt.
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Freitag, den 01.06.2012 [12:03]
Solch ein QR-Code macht ein wenig Angst. Es ist unbekannt und nur sehr wenige Menschen können den Code ohne Scanner lesen. Da die Fehlerkorrektur 30% beträgt kamm schnell die Idee auf, in der Mitte ein vertrauensbildendes Logo zu legen. Das wird dann einfach – etwas freigestellt – unter Verlust von informativen Klötzchen aufgepappt.Leider kann das Logo nur ca.25% einnehmen. Mit Sicherheit kann man dem Koder Bescheid geben, das er in der Mitte eben nicht kodiert. Eine preserve for logo kurze Recherche zeigt nirgendwo eine Andeutung. Es gibt nur Tipps zu obigem Brutalverfahren. Beim untigen Peugeot-Logo ist das wesentlich mehr als ¼ der Fläche. Offenbar kennen die Autobauer den Trick.

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Donnerstag, den 31.05.2012 [16:21]
Sich als Frau vor eine Schwulenbar zu setzen – OK, auch dafür gibt es Motive. Vielleicht nur, um sich mal richtig mit der besten Freundin über Beziehungsprobleme zu unterhalten, ohne ständig von Typen angequatscht zu werden.



Diese QR-Codes sind wirklich eine geniale Erfindung, schlagen sie doch eine Brücke zwischen der alten, analogen und der neuen, digitalen Welt. Ein Beispiel soll das erhellen: eine weltumspannende Hotelkette hat eine iPhoneApp, in der in Abhängigkeit des Hotels ortsspezifische Daten ausgibt. Neben dem Hotel in Chicago und im Katalogen ist dieser Code, der als Parameter auch die ID des Datensatzes enthält. Hält nun der ahnungslose Tourist sein Gerät auf den Code, dann passiert Folgendes: hat der Tourist die App schon installiert, dann wird sie gestartet und die App springt intern gleich auf die lokalisierte Variante. Falls noch nicht, wird der Tourist in den AppStore geschickt. Das ist alles prima und läuft auch auf Android-Geräten.

Da nun aber jeder Agentur mitschwimmen möchte – aber vielfach die Erfahrung fehlt, sind die meisten auffindbaren Codes in dieser Welt nicht zielführend. Hier die häufigsten Fehler: der Code ist zu klein oder hat eine dermaßen schlechte Druckqualität, dass er nicht erkannt wird. Das ist die häufigste Variante. Dann kommen so Fälle wie Anzeige im U-Bahn-TV. in diesem Fall ist es unmöglich in der kurzen Zeit das Gerät aus der Tasche zu holen, die App zu suchen und abzudrücken. Oder Der Code ist im Bahnhof hinter den Gleisen und nur ein Harakirimensch betritt die Gleise im Tunnel, nur um die Werbebotschaft zu kommen. Wenn all diese Hürden genommen sind, dann landet man oft auf Webseiten, die sich nun wirklich nicht bedienen lassen. Das ist bestimmt nicht alles das Resultat von Gedankenlosigkeit, sondern mehr das Resultat ambitionierten Dilettantismus. Auf der anderen Seite ist viel Geld geflosssen und man ist zeitgeistig. Kann das reichen um die Welt zu beglücken?

Gestern war noch das Thema der Mandantenfähigkeit von Apps. Stellen wir uns vor eine große Firma möchte im B2B-Bereich ihre Kunden mit einer EnterpriseApp beglücken, die im eigenen Gewand daherkommt und auch Sonderfunktionen hat. Auf der anderen Seite sollen das Menschen mit Slimskill (Euphemismus für „nicht so schlau“) realisieren. Solche Szenarien sind in der AppWelt so nicht vorgesehen.

Aber die Lösung naht: eine generische App startet und fragt gleich nach Login/Passwort (OK, ich weiß das ist Oldschool, aber der Kunde hat eben auch Slimskills). Eine Abfrage im Server bestätigt die Identität und „weiß“ nun, zu welchem Mandanten das passt. Im nächsten Schritt werden alle Optionen übertragen (Farben, Texte, Logos und eben auch Funktionsbausteinfilter). Die App konfigiriert sich und kommt nun im eigenen Gewande daher. Es erinnert an diese neuentdeckte Epigenetik, in deren Philosophie auch alles schon angelgt ist und eine zweite Ebene entscheidet, ob das Merkmal „durchgeschaltet“ wird. Es bleibt nur wenig, was alle Kunden gemeinsam haben: es ist das Icon, der Vorschaltbildschirm und die Loginbox. DAs mit der Loginbox liese sich vermeiden, wenn sich das System beim bei der Auslieferung der Apps die UDIDS der Geräte merken würde, dannwürden sich die Apps selbständig konfigurieren, weil sich die Apps gegenüber dem Servermit eben dieser geräteeigenen ID anmelden würde. Aber eine Authentifikation muss ja eh stattfinden.

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