Rainers Horen
Mittwoch, den 20.06.2012 [16:28]
Waren es also doch 10000 Mitopfer. Zumindest schriebt das heute die Mopo. Die Frage ist und belibt, wie das nun mit den Kosten ist. Offenbar ist diese Kontrolle nicht Teil des Vertrages zwischen dem Passagier und der Fluggesellschaft. Der Vertrag berechtigt mich, diesen Sitzplatz einzunehmen. Wenn die Hamburger S-Bahn gestreikt hätte, wäre ich wohl auch nicht rechtzeitig zum Flieger gekommen. Emotional sieht es natürlich anders aus. Man ist schon da. Und dennoch geht es nicht, weil die Kräfte mehr Geld haben wollen.

Heute wurde im Gülbaba („Bester Döner auf dem Kiez“) ein Stück Customer Relation Managment vorgeführt. Da kommt eine ältere Dame rein und sagt: „Ich soll das Mittagessen für die Herbertstraße abholen. Pack es bitte fest ein.“. Klar. Aber dann: „Bitte ohne Knoblauch und Zwiebeln!“ Der neue Inländer: „Klar doch, verstehe.“
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Dienstag, den 19.06.2012 [11:28]
Wenn einer einer Reise nach Stuttgart tut … dann hat er was zu erzählen, besonders wenn die frottierenden Kontrolleure streiken. Die Fluggesellschaften könne die Tickets zweimal verkaufen, da der Passagier leider den Flieger nicht erreichen kann. Also haben alle etwas davon. Der Flug ging ¾7 und da die Reeperbahn-S-Bahn ¼6 ging, war ich also sicherlich rechtzeitig im Airport. Eine kleine Verzögerung ist leider eingetreten, weil der Departure-Plan mich zum falschen Schalter geschickt hat. Dann stehe ich aber dennoch knapp aber rechtzeitig bei airBerlin. Die Schalterdame ruft irgendwo an: „da ist noch ein Einzelpassagier ohne Gepäck“ – Antwort: „Negativ!“ mit der nachfolgenden Empfehlung mich an das 10 Meter entfernte Minireisebüro zu wenden. Dort eröffnete mir die „nette“ Dame das tolle Angebot, mir ein Ticket für den Flug ½9 zu verkaufen. Der wäre dann so preiswert wie das Doppelticket. Na prima! So kam ich dann zur teuersten (warmen) Laugenstange im A320. Am Anfang war die Warteschlange nur so lang wie der ganze Flughafen breit ist. Nach kurzer Zeit verdoppelte sich die Länge. Nach zwei Stunden Warten drehte sich allmählich die gegenläufige Schlange einfach herum und plötzlich stand ich nicht mehr vorne, sondern hinten. Die Schlange hat sich in einen Menschenklumpen verwandelt. Die ersten Passagiere ignorieren die Bandabsperrungen und „drängeln vor“.



Die Kosten für den Stuttgartausflug haben sich verdoppelt und die Zeit dort im grünregierten Süden reduziert sich stark. Zur Zeit fehlen noch 40 Passagiere und so warten wir noch. Die anderen Passagiere konnten alle kostenlos umbuchen …

Auf der anderen Seite hat mir gerade in Stuttgart(!) eine nette Flughafenangestellte eine tollen Stuhl angeboten, damit ich nicht auf dem Absatz sitzen muss – übrigens eine der wenigen Stellen hier, wo es Steckdosen gibt.
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