Rainers Horen
Freitag, den 29.06.2012 [23:19]
Deutschland kommt nicht ins Endspiel und die angebliche Krise ist im medialen Hintergrund unauffällig gewachsen.



So im persönlichen Arbeitsleben ist heute das Thema Streaming angesagt. Diese Etage muss der Entwickler betreten, wenn er mit den Hausmitteln nicht weiterkommt. Auf dieser Ebene fasst er Bits und Bytes mit der Hand an – auch schön. Zum Einlesen in das Thema gibt es einen ¬Blogeintrag von Bill Dawson. Voraussetzung für das Verständnis von Streams sind Buffer. ¬Buffer sind einfach nur statische Speicherbereiche. Die machen nichts auer speichern. Mit den obengenanten Streams kann dann in die Speicher gelesen und geschrieben werden. Diese Speicher können sich auch auf einem entfernten Rechner befinden. Die Befehle sind die gleichen. Das ist die gute Nachricht.

Die Dokumentation ist wirklich großartig und verständlich gemacht . Eine gewisse Scheu und Lesehemmung ist ein Entwicklungsgebiet.



Nachdem nun die Pflicht geleistet ist, ist Zeit für den täglichen Lernprozess. Heutiges Thema ist ¬Wolkenprogrammierung. Das klingt mystisch, ist es aber nicht. Alle Dinge, die die App produziert – beispielsweise Photos oder Kommentare – können auf sehr einfache Weise anderen Nutzern der gleichen App zur Verfügung gestellt werden.



Als Startaufgabe sollen von Fans einer Marke Photos von Stickeraufklebungen gemacht werden. Die Photos haben dann noch eine geografische Position und einen kurzen Titel. Nach dem Hochladen in die Wolke soll das Stickerphoto auf einer Landkarte erscheinen. Ähnlich wie in TYPO3 werden den Objekten automatisch ein Zeitstempel und die Position angehängt.
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Donnerstag, den 28.06.2012 [08:43]
„Was kostet eigentlich eine eine einfache App?“ Die Frage ist selbstverständlich berechtigt. „Vielleicht x bis y Euro“. – „Ach, warum gibt es so viele kostenlose Apps?“. Nun heißt es tapfer sein. „Weil die Programmierer noch bei Mutti wohnen und aus reiner Freude tagelang in die Geräte starren und tippen und Probleme lösen.“ Natürlich dürfen diese Art von Gesprächen nie in Sarkasmus abgleiten. Und so habe ich sehr höflich pariert: „Weil man in der Glotze auch kostenlos Werbung anschauen kann“

Nun ist der Gesprächspartner subsaharanischer Mentalität und wie wir wissen, sind das alles Kommunikationsspezialisten – und das ist auch nur wieder so ein Klischee.
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Mittwoch, den 27.06.2012 [18:33]
Liebes Tagebuch – heute muss ich mich wirklich einmal ausweinen: da besteht die Aufgabe, in einer App in Abhängigkeit einer Serverantwort ein Wettersymbol anzuzeigen. Das erscheint einfach. Nun aber. Die angelieferten Symbole sind vollständig weiß auf transparentem Hintergrund. Da der Hintergrund auch weiß ist … würde der geduldige Appnutzer wahrscheinlich nichts sehen. Als ob das nicht schon verwunderlich genug ist – ich weiß nun wirklich nicht, in welchen Fällen ich welches unsichtbare Ikon anzeigen soll. Der Server schickt mir nicht etwas eine Bilchennummer, die den Wetterzustand anzeigt, sondern sendet heute beispielsweise bewölkt. Nun weiß ich aber nicht wie die anderen Texte lauten. Vielleicht lauten die nebelig oder Nebel? Zwei Problemlösungsansätze sehe ich: installation eines Telepathietreibers oder ständige Abfrage aller Meßstationen und dann Aufsammeln der möglichen Antworten.

Spieltechnisch geht heute auch Einiges: innerhalb der KingdripsApp kann der Fan nun selber nach Beklebung mit dem Sticker selbigen ablichten und zum Server schicken. Was heißt „zum Server“. Idealerweise steigen die Photos in die Wolke auf. und schon haben wir das morgige Kürthema.
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Montag, den 25.06.2012 [15:21]
Neue Woche: neue Aufgabe. Eine nachbarliches Designstudio, das sich auf das Design von Skateboards spezialisiert hat, freut sich über eine App. Es ist nichts Herausforderndes – ein Blog und ein Shop soll laufen. Gerade der Blog schreit natürlich nach Aktualität und der vorhandene Wordpressblog lässt sich leider nicht zweitverwerten, weil dort unglückseligerweise in den freien visuellen Textbereich auch munter HTML reingestopft wurde. Es ist ja auch so verführerisch! Youtube, Vimeo, Mixcloud oder wie die alle heißen haben diesen Embed-Bereich und von dort kann der ambitionierte Webauffüller Schnipsel in sein System übertragen.

Das wäre alles kein Problem, wenn in dem eigenen Redaktionssystem eine Inhaltskategorieauswahl installiert wäre, die dann die Datenquelle abfragt und den Link. Aber so … ist alles verloren. Eswäre törricht, aus dem HTML-Geschnurpsle Mutmaßungen anzustellen, was das nun alles ist.

Ein mobiles CMS muss her. Was liegt näher als TYPO3? Schon weil es gutbekannt ist. Im Falle eines Bloges kann der mobile Redakteur einfach die Inhaltselemente stapeln. Er wählt also text, Bild, Bildergalerie, Film, Playlist usw und pflegt es dann ein. Die iPhoneApp holt das generierte JSON, wählt das native GUI-Element aus und stellt es dar.

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