Rainers Horen
Sonntag, den 22.07.2012 [21:47]
Es gibt es noch, das unschuldige und deftige Essen. Allerdings muss man dafür mit der Bahn bis Dresden, dann mit dem Triebling Richtung De?in. Die letzte deutsche Station ist dann Endstation. Von dort mit der Elbfähre nach H?ensko und schon gibt es dieses Vielfraßparadies mit Schwarzbier.



Man will es nicht glauben – danach geht auch noch Palatschinken.

Die Tour nach dem frugalen Mahl von H?ensko über Schmilka nach Königstein ist geruhsam und unspektakulär. Nach rasanter Bergfahrt kommt man rechtselbische in Halbestadt an. Das ist das Pendant zu Königstein und nur per Fähre zu erreichen.



Festung Königstein: klar das ist Militärkult, war nicht ganz klar. Die Kosten, die für die Erstellung der Festung aufgewendet wurden, machen eine Ahnung von dem Wert, der geschützt werde sollte. Heute noch wird in einem kleinen Dorf unterhalb der Festung in einer Papierfabrik das Papier für Banknoten, Pässen und anderen Dokumenten hergestellt.

War das hier früher nicht das Tal derAhnungslosen, weil hier ARD und ZDF nicht durchkamen. Heute kommt hier weder Wifi noch gar UMTS hin. Ist das vielleicht die Ursache für die politisch doch mehr rechte Position? Immerhin hat her die NPD mehr Stimmen als die SPD.
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Sonnabend, den 21.07.2012 [14:48]
Wer mit den Rädern die Elbe stromabwärts nach Hamburg fahren möchte, muss erst einmal ins Sachsenland. Und schon wegen der Rädermitnahme muss man über Cottbus, der sorbischen Hauptstadt. Die Deutsche Bahn (sehr zeitgeistig)hat sogar einen QR-Code abgedruckt. Sieht wirklich sehr schön aus, lässt sich aber nur mit sehr großer Mühe erkennen. Es ist ein Wunder, wie das überhaupt in solch einer großen Organisation klappen kann. Immerhin ist der Code bahnstationsabhängig.



Aus Morbidität kann auch durchaus Kunst entstehen. An allen Fenstern des Regionalexpress Cottbus-Dresden sind Symbole gefallen. Einfach großartig!



Selbst in der ansonsten leeren ersten Klasse der Ossischleuder ergeben sich immer neue Arrangements aus Flasche, Rahmen und Mann




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Mittwoch, den 18.07.2012 [10:50]
Und wieder ein QR-Code, für den es lohnen könnte sein Leben in 3D zu riskieren. Diese Art von Werbeflächen scheinen generell von einem größeren Betrachtungsabstand auszugehen. :-) Also selbst bei heftigstem Vorbeugen und Armaustrecken kann das Smartphone den Code nicht erkennen. Oder ist es nur Dekoration?



Nach dieser Kurzentrüstung nun wieder zum Alltag, aus dem leider ein Großteil des Lebens besteht. Die Verupla-App wächst und gedeiht. Dieser geheimnisvolle Name ist einfach nur eine Abkürzung für Veloroutenplaner und soll eine Sammlung nützlicher Werkzeuge für den ambitionierten Radler sein.

Es können von verschiedenen Webroutenplanern die Routen per QR-Code direkt ins Smartphone geladen werden. Dann importiert die App verschiedene öffentliche Routen aus dem OSM-Wiki und zeigt ähnlich einer Wall die zuletzt eingestellten Routen aus GPSies dar. Im untersten Slot werden tagaktuell die vom ADFC Hamburg angebotenen Fahrradtouren angezeigt. Die Ausflugstermine lassen sich in den persönlichen Kalender übertragen.

Schließendlich kann der Nutzer all diese Routen lokal auf seinem Gerät abspeichern und den Routen Photos hinzufügen. So entsteht ein kleiner Geoblog.

Selbstverständlich gibt es immer wieder Herausforderungen. So antwortet der GPSies-Server teilweise sehr langsam und läuft in das Zehnsekunden-Timeout. Damit entfällt der Einsatz der Yahoo-Lib und man muss die Routen händisch abholen und analysieren. Die Routen vom OSM Wiki sind nicht wirklich durchgängige Routen, sondern haben Lücken. In der Standardinterpretion entstehen so hässliche Sprünge, die die Endpunkte der Teilrouten verbinden.
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