Rainers Horen
Sonntag, den 26.08.2012 [19:15]
Sommerverabschiedung an der Elbe?



Gestern war nun wieder das legendäre Schanzenfest. Das Viertel war voll mit ¬Musik, Flohmarkt und vielfältigen Gastroangeboten. Wie aus gutunterrichteten Kreisen zu erfahren war, wurden die Lebensmittelkontrollöre angewiesen, dort nicht aufzuschlagen. Man vertraue dem gesunden Menschenverstand ;-))

Früher musste man zur Langweilenvertreibung immer den Polizeifunk (SchmalbandFM um 86MHz) abhören – heutzutage gibt es die ¬Twitterwand. Bis Mitternacht war wohl noch nichts los, nur Hubschrauber kreisten schon einmal. Angeblich brannten wieder die beliebten Müllcontainer und ein beherzter ziviler Brandlöscher (Spaßverderber?) wurde nicht erstochen. Wie heißt das nur („bestochen/angestochen“)?



Jedenfalls hat es nach heutigem Gelde ungefähr 750 Kilo-Euro gekostet.Hätte man mit dem Geld die Randalierer nicht einfach besänftigen können – vielleicht Freichampagner für alle.
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Montag, den 20.08.2012 [12:52]
Gestern soll der bisher heißeste Tag im Jahr gewesen sein – und viele fette Schiffe fuhren aus dem Hafen. Eigentlich ist es eine Art von ¬Inflation. Stört aber auch kaum beim Grillen an der Elbe. Das sind so Momente, wo man ins facebook nur posten kann: nichts passiert.



Heute ist's kaum kühler. Solche Tage wie heute sollten von unserer gütigen Landesmutter (oder ist das eien Aufgabe unseres Bundesgauklers?) als hitzferei markiert werden. Ein wirklicher Schaden für unsere Volkswirtschaft ist sicher nicht zu verzeichnen. Eventuell werden Unfälle vermieden und der Konsum angekurbelt.

Heute Abend wird der Tag von einem Treffen der Javascriptgruppe abgeschlosssen. Diesmal werden wir von IBM eingeladen – mal sehen, was es für Schnittchen gibt. Eine Session geht über ¬Leaflet, einer Bibliothek, um Kartenmaterial mit Webmitteln darzustellen. Es stellt sich die Frage, warum nicht ¬OpenLayers ausreicht. Nach Selbstaussage von Leaflet ist Selbiges leichtgewichtiger, moderner und besonders für Smartphone geeignet. Das mit der markschreierischen Aussage der besonderen Ausprägung für Smartphones kann bezweifelt werden, einfach schon weil eine Webview auf den Handschmeichlern immer „teuer“ ist. Näheres später.

Tatsächlich unterstützt OpenLayers komplett das webGIS-Protokoll. Das macht es zwar sehr leistungsfähig und auch für komplexere Aufgabenstellungen geeignet, eben auch etwas schwergewichtig und bedingt eine flachere (nicht jeden/jede abschreckende) Lernkurve.

Mobiler Einsatz: wie schon oben erwähnt ist das heikel, aber es mag ja Einsatzfälle geben. So ist die äußerst erfolgreiche myTaxi-App auch eine Webseite. Und jetzt kommt die schon oft gehörte Sentenz: für das iPhone wunderbar und auf dem Android nicht. Warum? Rein- und Rauszoomen in die Karten funktioniert erfahrungsgemäß mit sogenannten Pinchgesten. Wir haben es alle bei der legendären iPhonevorführung von Steve Jobs (s.A.) gesehen. Er spreizte die Finger und schon zoomte es ran. Genau das geht auf Android nicht. Die Spreizung wird ¬nicht an den Webview übertragen, sondern die Webview an sich wird gezoomt. Es werden also keine Kacheln nachgeladen und die Navigation verrschwindet. Das ist also völlig unbrauchbar – bis vielleicht auf die Anzeige des Netzes der Budnis in Hamburg. Bei jeder auch jur etwas größeren KartenApp kommt das Thema Clustering ins Spiel. Was ist das? Stellen wir uns vor, es sollen sehr viele Marker dargestellt werden – sagen wir die freistehenden Büroräume in Hamburgoder die SEO-Berater, dann kommt eine Webview schnell ins Straucheln. Mit obigem QR-Code kann das getestet werden.
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