Rainers Horen
Donnerstag, den 13.09.2012 [12:38]
Das sieht doch echt paradiesisch aus – zumindest in dem Moment, als diese Zeilen geschrieben sind. Gerade wo jetzt in Hamburg schon die ersten Vorboten des Winters in Form von Weihnachtsgebäck gesichtet wurden, ist die Sehnsucht groß.


Obige Livekamera (die leider nur im Webkitbrowser = Safari funktioniert) ist schon ziemlich genial. Diese Art von Kameras sind vom Marktführer Axis und können auch von ¬Ferne gesteuert werden (Kenntnis der Parole vorausgesetzt). Nun wissen wir, wie die Kamera heißt: AXIS 212 PTZ und wie sie aussieht. PTZ – das soll uns sagen: Pan/Tilt/Zoom. Diese Kamerafamilie ist nämlich von der Ferne steuerbar.

Schreit das nicht nach einer mobilen App? Dort könnte man seine Kameras anlegen. Im Betrachtungsmodus lässt sich das Ding schwenken und zoomen. Falls ich also ein Haus hätte und auch solche Technik, dann könnte ich live verfolgen, wie in mein Schlößchen eingebrochen wird. Technik die begeistert!

Mal im Ernst: das ist doch einmal eine sinnvolle Anwendung. Jeder Nutzer der App kann sich seine persönliche Liste von Kameras erstellen und dann wie auch immer die Sache verfolgen – beispielsweise als wechselnde Slideshow oder einfach nur so. Falls er Eigentümer der Kamera ist, kann er von der App aus auch gleich schwenken und so weiter ;-)). Und das allerbeste: man kann die App auch völlig autark bauen, da es keinerlei Herrschaftswissen braucht.

Das Verwaltungsteil wird aufgerufen, wenn ich in der Liste der Kameras eine Kamera auswähle oder ich eine neue anlegen möchte. Dieses neue Fenster erfasst Rechnername und den Port. Das Login-Passwort-Paar darf gespeichert werden – muss aber nicht. Zusätzlich kann noch ein Name der Kamera zugeordnet werden. Falls die Geodaten erfasst werden, kann der Name aus der Adresse gebildet werden. Wenn die Zugangsdaten zur Kamera bekannt sind, erscheinen rechts und unter dem Vorschaubild entsprechende Schieberegler, mit denen die Kamera geschwenkt und gedreht werden kann.

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Mittwoch, den 12.09.2012 [16:35]
Vorgestern war Weltsuizidtag, gestern kam das Buch der Exbundespräsidentengattin nebst toller Promotionaktion heraus und heute war die Jagd nach dem Standardbild vom Hamburger Hafen erfolgreich.



Ist schon spannend wie die Meute funktioniert: ein Produkt mit persönlichem Bezug soll auf den Markt und schon kommt der Autocompletermanager daher und lässt in einer weltbekannten Werbemaschine mit Suchmaschinenabteilung bei Eingabe des Namens der Dame Unanständiges erscheinen. Alle Medien berichten davon – leider auch ich. Deswegen genug davon.



Ist aber schon spannend, auf was sich die moderne Welt so spreizt. Schon SEO ist erklärungswürdig. Die Generation 70+ kann das sicher nicht mehr gutheißen. Nun aber die verzwickte Selbstvervollständigung. Es gibt nun ältere Damen, die glauben dass Google Gedanken lesen kann – man brächte nur erste Buchstaben einzugeben und schon „weiß“ das System, woran man gerade denkt. Auch eine Erklärung ;-)

Dieses Mitdenken beruht aber lediglich auf dem Verhalten der anderen Nutzer. Wenn man also Schleevoigt eingibt und Google ergänzt zu Schleevoigt Genie, dann ist das offensichtlich eine öffentliche Meinung. Aber halt! Könnten jetzt nicht wieder plietsche Kommunikationsagenturen in das System helfend eingreifen?
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