Rainers Horen
Dienstag, den 16.10.2012 [09:29]
Man sollte den Funnel in Richtung Longtime advancen ... – das waren heute Gesprächsfetzen bei einem Marketingfrühstück am Hafen. Die Verpflegung war wieder genial: es gab mehrere Sorten von Kanapees, wie Roastbeef, Frischkäse, Lachs und Camembert. In der süßen Fraktion gab es alles, was in Hamburg handelsüblich ist. Das ist mit thüringischen Migrationshintergrund verhältnismäßig schmalspurig



Überhaupt gab es auf dem Meeting sehr viel neue Anglizismen zu lernen. Schön war auch: Das Budget muss frei atmen können und Die Jugend performt besser. Es erinnert an den Futurologischen Kongress von Stanis?aw Lem, bei dem die Menschen mit zwangsweiser Psychopharmaka stillgehalten und befriedet wurden. Nur ein klein der Bewohner hatten ein Gegenmittel, mit dem man dann klar sah.

Und so ist's mit dem Marketing. Man geht ahnungslos durch die Welt – aber in Wahrheit ist alles gesteuert. Nur ein kleiner Teil ist eingeweiht … Und übrigens der größte Feind des Onlinemarketings ist auch schon ausgemacht: es ist der Shoppingcartabbrecher.
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Montag, den 15.10.2012 [18:29]
Und wieder eine neue Woche, die von einem verregneten Sonntag eingeleitet wurde. Bei solch einem Wetter gibt es nur ein Mittel gegen den Blues: Kreativität. Und so ist diese native iPadApp entstanden, die auf wunderliche Weise die Außenkommunikation eines großen Hamburger Verkehrsunternehmens in die mobile Welt bringt.

Da gibt es eine papierene Ausgabe, aber auch eine Sammlung monatlicher Videobeiträge. Beides kann in übersichtlichster Weise und kompakt abgerufen werden. Im Appstore wird es dieses Werk aus verschiedenen Gründen nicht geben. Es war wie schon erwähnt eine Fingerübung für verregnete Herbstabende. Zumindest ist jetzt klar, was für wunderschöne Oberflächen auf das iPad gezaubert werden könnten.

Wie war das nochmal mit dem kleinen Prinzen? Das war der, der mit dem Herzen sah. Jedenfalls lebte der auf einem kleinen Planeten, der war so klein, dass er mit Stühleweiterrücken zu einem fortwährenden Sonnenuntergang verhelfen konnte.
Wie zu erraten war, gibt es dieses Wunder jetzt auch als iPhoneApp. Die App zeigt immer die nächsten Sonnenuntergänge als Webcamfilm an. Wird das iPhone gedreht, dann wandelt sich das Thema in Sonnenaufgang. Wie zu ersehen, lieht der nächste romantische Untergang in vier Minuten in Kleinarl und zeitgleich in Elisabethzell an. In Honolulu geht sie demnächst auf.Weiter rast die Sonne dann über Tokyo und Bangkok quer durch Russland – im südlichen Asien gibt es weniger Webcams ;-))
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