Rainers Horen
Donnerstag, den 01.11.2012 [20:59]
Welche Erinnerung wird wohl von Augsburg bleiben? Der Italiener in der Bismarckstraße war überdurchschnittlich gut. Allerdings reichen dann auch fünf Aufenthalte. Die Karte ist jetzt durchaus bekannt.



Ansonsten ist hier alles (im Vergleich zu St. Pauli) etwas bieder und brav. In Hamburg gibt es keine Maria-Hilf-Straße. Dafür gibt im Bereich von Selbstreferenzierung auf strohlosen Stromkästen künstlerische Hoffnungen:



Nun ist Allerheiligen natürlich ganz besonders schlimm. Es scheint noch strenger als Jom Kippur zelebriert zu werden. Zum jüdischen ????? ???????? wird entschieden, ob man zu den Gerechten oder Frevlern gehört. Letztere werde das nächste Jahr – also den nächsten Tag der Sühne – nicht vollenden.

Selbst Cafés waren zu. Das eine Café in der Augsburger Innenstadt prangerte meine Steckdosennutzung (Wattfraß) an. Die Brötchenmieze nutzte eine Ersatzrespektsperson (schob ihren Chef vor) und bat mich inständig, den Stecker auszuziehen. Nun, andere Muttis haben auch schöne Töchter und schwuppdiewupp ging es weiter. Selbst ein Augsburger entrüstete sich über die Servicewüste.

Morgen am freitäglichen Brückentag wird der ganze Tag gebracht, um die Tränen auszuwischen.

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Montag, den 29.10.2012 [20:20]
Eine Warnung vorweg: stecke Dein MacBook nie in eine Steckdose der Deutschen Reichseisenbahn – auch wenn da verführerisch Laptop draufsteht. Nicht nur, dass da kein Strom rauskommt, nein da fließt nie wieder Strom durch das Netzteil/Ladegerät. Nebenbei: das unscheinbare (aber dennoch wichtige Teil) kostet über 60€.

In der alten Fuggerstadt angekommen, fühlt es sich wie im Murmeltiertag an. Das ist also die deutsche Provinz. Der Italiener macht abends um zehn zu.– das Hotel-WLAN lässt nur ein Gerät zu. Was aber hat der Mann von Welt im Bestand? Mehr als ein Gerät. Mannomann! Die Lehre aus dem Schlamassel: ein eigenes Subnetz mitbringen.
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